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Handmühle

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  • Handmühle

    Hallo,

    Segur erwähnt in seiner "Geschichte des Rußlandfeldzuges", daß die Versorgung beim Corps Davout viel besser gewesen sei als bei anderen Corps, weil die Truppen Handmühlen mitführten, um eingetriebenes Getreide zu mahlen und verbacken zu können.
    Kann mich jemand ins Bild setzen, wie diese Handmühlen aussahen? So wie die Kaffeemühlen unserer Urgroßmütter (oder die Dinger, die heute im Bio-Handel angeboten werden)?
    Gibt es Bilder?

    Gespannt verbleibt
    Jörg
    The light at the end of the tunnel
    is from an oncoming train.

  • #2
    also, getreidehandmühlen sehen soweit ich weiss.... wie urgrossmutter` s kaffeemühle aus...wird auch einfach zwischen die beine geklemmt und los gehts...sind auch eckig mit obiger kurbel...gruss uwe
    Ein Soldat kann seinen Kopf verlieren, aber niemals einen Knopf!

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    • #3
      Die Frage ist - wo wurden diese Handmühlen transportiert?

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      • #4
        unter ner handmühle kann man allerdings auch ein grössere mühle verstehen...auf nem holzgestell und damit ja transportabel....auf'm packwagen?

        die kleenen omahandmühlen ergeben so . ca. 160-200 gr. schrot..
        Ein Soldat kann seinen Kopf verlieren, aber niemals einen Knopf!

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        • #5
          Das müssten Mühlen vom Typ „Omas Kaffeemühle“ gewesen sein. Ich habe da noch einen Augenzeugenbericht im Hinterkopf, ich glaube von einem Schweizer. Der beschrieb, dass sie die Mühlen erst mitten im Feldzug erhielten. Ebenso wechselten die Soldaten sich beim mahlen ständig ab, da ihre Entkräftung bereits sehr fortgeschritten war.
          In Ullmanns „Studie über die Ausrüstung sowie über das Verpflegungs- und Nachschubwesen im Feldzug Napoleons I. gegen Russland im Jahre 1812“ findet sich folgender Hinweis:
          „Handmühlen wurden nach C. Nr. 19.224 erst Anfang September von Paris über Wilna zur Armee geschickt.“ Zu diesem Zeitpunkt war der Feldzug schon über zwei Monate in vollem Gange (wenn man den Übergang über den Njemen als Feldzugsbeginn nimmt). Man wird die Mühlen sicher nicht einzeln, sondern in größeren Transporten geschickt haben, sie mussten also nach ihrem Eintreffen noch verteilt werden, sagen wir mal von Corpsebene bis runter auf Kompanie- oder Korporalschaftsebene. Man beachte die notwendige Logistik und den Zeitbedarf, und das alles mit einem Nachschubsystem, das seine Anforderungen eigentlich nie erfüllte und mit unsicheren und schlechten Verbindungswegen. Ich vermute mal, das erste Korps hatte bloß Glück und stand ganz oben auf der Verteilerliste. Oder sie hatten die besseren Kontakte zu den Verwaltungsbeamten. Warum sollten sie sonst als einziges Corps solche Mühlen mitgeführt haben?

          Henning
          Wenn man merkt, dass man auf einem toten Pferd sitzt, sollte man absteigen!

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          • #6
            Das Nachschubsystem ist ja schon sehr bald zusammengebrochen, weil die schweren Wägen nicht mithalten konnten, deswegen hatten findige Regimentschefs ihre eigene viehherde dabei. Was Davouts Leute laut Befehl alles so zu schleppen hatten, ich denke die wären im Boden versunken, üblicherweise entledigte sich ja der Soldat vor dem Abmarsch von allen überflüssigen Gepäck, da dieses sonst zu schwer war.

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            • #7
              Gut, die schweren Wagen sind das Eine, aber da versuchte man auch Abhilfe zu schaffen, so erhielten die Trainbaillone Nr. 2, 9 und 10 bereits am 7. Juli 1812 den Befehl ihre schönen, neuen Wagen in Wilna einzumotten und sich mit so vielen landesüblichen Fahrzeugen zu versehen, wie man bespannen konnte, womit man beim nächsten Problem wäre, nämlich dem überdurchschnittlichen Abgang von Pferden. Die „Bataillons a la comtoise“ hatten sicher weniger Probleme mit der Schwere der Wagen, aber hier war nicht so viel Tragkraft vorhanden. Und bei den „Bataillons a boeufs“ war sicher die Geschwindigkeit nicht so berauschend. Man griff sogar auf „Private Transportunternehmen“ zurück.
              Die erwähnten Rinderherden waren aber auch Bestandteil des regulären Verpflegungssystems, so gibt es Berichte, dass Infanterieeinheiten Leute abstellen mussten, um eine derartige Herde von A nach B zu eskortieren.

              Henning
              Wenn man merkt, dass man auf einem toten Pferd sitzt, sollte man absteigen!

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              • #8
                Hallo an alle,

                Interessante Frage nach dem Aussehen dieses Utensils.

                Cuirassier hat geschrieben:
                die kleenen omahandmühlen ergeben so . ca. 160-200 gr. schrot..
                Immerhin:
                "Sechzehn Mann konnten in der Zeit von 12 Stunden in einer solchen Mühle
                so viel Korn mahlen, als für vierhundertdreißig Mann auf einen Tag erforderlich waren."
                HKDW hat geschrieben:
                "wo wurden diese Handmühlen transportiert?"
                Segur schreibt auch, daß die Handmühlen "bei den Regimentern waren".
                Sie wurden demnach nicht am Mann getragen.

                "oder die sich in den Dörfern befanden, denn die dortigen Völkerschaften kennen keine anderen"
                ...vielleicht doch nicht so viel anders als Oma's Kaffeemühle... nur eben zum Teil in russischer
                Ausführung.

                Hat nicht einer eine Abbildung davon???
                Zuletzt geändert von Mephisto; 11.12.2006, 22:28.
                Gruß
                Mephisto

                "Es sind zwey Formeln, in denen sich die sämmtliche Opposition gegen Napoleon befassen und aussprechen lässt,
                nämlich Afterredung (aus Besserwissenwollen) und Hypochondrie." Goethe 1807 :attention:

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                • #9
                  Ein Teil der Rinderherden war geplündert, siehe Memoiren von Loßberg, da kopierten die Westpahalen das polnische Korps, natürlich mußten die dann auch auf ihre eigenen Herden aufpassen.
                  Zu Davout, ich denke an den Handmühlen hat es nicht gelegen, dass er weniger Verluste im Vormarsch erlitten hat, als andere Korps, auch hier bietet von Loßberg ja interessante Einsichten, wie man seine Truppen pflegen oder verheizen kann.

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                  • #10
                    Guten Morgen,

                    Mephisto, Du hast an einem tristen Morgen Frohsinn in mein Buero gezaubert!

                    Segur schreibt auch, daß die Handmühlen "bei den Regimentern waren".
                    Sie wurden demnach nicht am Mann getragen.
                    Wie schade! Ich stelle mir gerade vor, wie es waere, wenn sie das taeten. Und dann wuenschte ich - waere ich im Krieg - von einem Soldaten ueberfallen zu werden, der mich mit einer Koernermuehle bedroht: "Haende hoch! Ich habe eine Koernermuehle, und ich werde sie benutzen!" Die - zugegebenermassen unerfreuliche - Aussicht, keine Stunde spaeter staubtrockene Dinkelstangen essen zu muessen, wuerde ich tatsaechlich der Bedrohung mit einem Bajonett vorziehen.

                    Schoenen Gruss,
                    Gnlwth
                    Talleyrand - der Mensch und die Persönlichkeit

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                    • #11
                      Die Franzosen trugen ja schon allerlei am Mann, wie die Gamelle, Marmite oder Grand Bidon, für die jeweiligen Escouades, also Hände hoch oder ich schlag mit der Marmite - ist gar nicht so abwegig die Idee auch den Handmühle schleppen zu lassen, denn da ist sie genau dort wo sie gebraucht wird, nur ich bezweifle stark, dass das alles noch geschleppt werden konnte.

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                      • #12
                        Hallo, Gnwlth,

                        Stetz zu Diensten...
                        Kaffeemühle...
                        Was für einen furchterregenden Eindruck müßte dann aber erst der Suppenlöffel auf Dich gemacht habe,
                        den gar mancher Re-Enactor in Jena hinter die Kokarde seines Zweispitzes geklemmt trug?!?!?!

                        HKDW hat Recht.
                        Segur gibt eine regelrechte Liste der vom Soldaten getragenen Utensilien und Viktualien.
                        Diverse Kilo waren das.
                        Zuletzt geändert von Mephisto; 12.12.2006, 10:47.
                        Gruß
                        Mephisto

                        "Es sind zwey Formeln, in denen sich die sämmtliche Opposition gegen Napoleon befassen und aussprechen lässt,
                        nämlich Afterredung (aus Besserwissenwollen) und Hypochondrie." Goethe 1807 :attention:

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                        • #13
                          Es geht wohl mehr in die Richtung:

                          http://www.heinlenews.de/jfheinl3.htm#titel
                          Gruß
                          Mephisto

                          "Es sind zwey Formeln, in denen sich die sämmtliche Opposition gegen Napoleon befassen und aussprechen lässt,
                          nämlich Afterredung (aus Besserwissenwollen) und Hypochondrie." Goethe 1807 :attention:

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                          • #14
                            Meine Lieben,

                            das Thema Handmühle hat mich nicht ruhen lassen. In"Encyclopedia of the american revolution" und im Jacobi wurde ich nicht fündig; aber dafür im www:

                            http://www.termine.nepomucenum.de/20...st/mueller.htm
                            http://www.sr760.at/stainz/umgeb.htm

                            Diese Handmühlen sind nun nicht aus der Periode, weisen aber schon einmal die Richtung.

                            Wir könnten uns also 2 Grundtypen im Gebrauch vorstellen:
                            • Alterümliche Konstruktion: Zwei niedliche kleine Mühlsteine, dessen oberster mit einer Handkurbel gedreht wird. Durch Auflagewicht und rauhe Oberfläche werden die Getreidekörner aufgebrochen. Wohl nicht ganz effektiv und wohl auch nicht handlich im Transport, aber robust und preiswert.
                            • Neue Konstruktion mit Mahlwerk. Funktion wie eine größere Moccamühle? Handlich und gut zu transportieren, aber sicher kostspielig in der Anschaffung.
                            Handmühle meint also nur im Prinzip transportabel, aber keineswegs handlich, genauer heißt es lediglich, daß die Mühle mit menschlicher Muskelkraft betrieben werden konnte, im Ggs. zu anderen Mühlen, wo mit Wind oder Wasserkraft, evtl. auch Pferden oder Mulis gemahlen werden konnte. Bei dem Gewicht war wohl in jedem Fall ein Fuhrwerk notwendig...

                            LB
                            Do, ut des

                            http://www.ingenieurgeograph.de

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                            • #15
                              Meine Lieben,

                              ja, die gute alte Encyclopédie Diderot et D'Alembert hilft weiter. Hier werden zwei Handmühlen vulgo "Moulin à bras" auf Planche IX "L'Agriculture" mit Mahlwerk abgebildet, leider ohne Maßangaben. Ich schätze die Konstruktion auf etwa Kniehöhe ein, also wiederum kein Gegenstand, der in dem Tornister eines Grenadiers Platz finden konnte. Kurzum etwas, dessen man sich bei nicht ganz plangemäßem Rückzug als erstes auf dem Trainwagen entledigen wird. Die handliche Kaffeemühle scheint also ein Ammenmärchen zu sein, was sich gut erzählt "Si non è vero è bene trovato."

                              Die Belege:

                              (1) Mahlwerk

                              Moulins à bras

                              Moulins à bras. On voit deux de ces moulins représentés, dans nos Pl. d'Agriculture, ils sont de fer; ils servent à moudre tout ce qu'on ne peut porter aux moulins à blé, comme amande, poivre, ris, caffé.

                              La construction en varie beaucoup relativement à la forme intérieure; quant à la partie qui mout, elle est toujours la même.
                              La position de l'arbre peut être ou verticale, comme on la voit, fig. 1. ou horisontale, comme elle est fig. 9. où l'on voit une des sortes de moulins à bras garni de toutes ses pieces: nous allons commencer par le détail de celui - ci. Aux deux côtés sont deux platines de fer battu de 6 pouces de large sur 10 pouces de haut; c'est entre ces platines qu'est placé & suspendu le corps du moulin. Les pieces dont le corps du moulin est composé sont la boîte qu'on voit fig. 10. la noix qui entre dans cette boîte fig. 11. le noyau de la noix qui se place dans la noix fig. 12. & les cloisons qu'on voit fig. 9. forment extérieurement le corps du moulin, revetant la boîte, & fixées sur les platines au moyen de deux étochios rivés chacun, & sur les platines & sur les cloisons. Les bouts des étochios, du côté de la face de la cloison sur laquelle doit poser la boîte, doivent excéder d'une ligne ou deux ladite cloison, pour entrer dans deux trous pratiqués dans l'épaisseur de la boîte, fig. 10. mais on ne peut appercevoir ces étochios, parce qu'ils sont au dedans de la machine; mais voyez - les aux fig. 13. & 14. Les platines & le corps du moulin sont tenus ensemble par quatre vis dont on voit les extrémités & leurs écrous, sur la face d'une des platines du moulin, fig. 9.
                              Il faut bien remarquer, 1°. qu'avant que de fixer le corps du moulin & les plaques ensemble, il faut placer la noix qui doit être montée sur son arbre, comme on voit fig. 11. la noix placée, on arrête les platines par les vis & leurs écrous.
                              Il faut encore remarquer, 2°. que la hauteur de la cloison laisse un intervalle entre la plaque où l'on voit la manivelle fig. 9. & le derriere de la noix, pour laisser passer la farine de ce qu'on mout.
                              3°. Que comme il faut que la noix puisse avancer ou reculer, selon que l'on veut moudre plus gros ou plus fin, & que cependant il ne faut pas que cette noix se déplace, on a posé sur la face intérieure de la même plaque, où l'on voit les vis & leurs écrous, un heurtoir, ou une piece de fer plat, longue de 3 pouces ou environ, sur 15 de large, & 3 ou 4 d'épaisseur, au milieu de laquelle est un trou où l'arbre de la noix est reçu, & qu'à chaque extrémité il y a deux trous pour recevoir le bout des vis à tête quarrée qu'on voit fig. 17. qui passent àtravers la plaque & par - dessous le heurtoir qu'on voit fig. 18. & qui entrent dans les deux trous susdits comme on voit fig. 18. ces vis y sont rivées, mais mobiles, de sorte qu'en tournant ces vis auxquelles la même plaque sert d'écrou, on fait avancer parallelement le heurtoir vers l'embase - de l'arbre de la noix, il est impossible que l'arbre recule; car la noix & la boîte étant de forme conique, la noix fait toujours effort pour sortir de sa place.
                              4°. Que la hauteur de la cloison appliquée à l'autre platine, laisse un vuide entre la plaque & la tête de la noix, vuide qu'on appelle l'engrenoire, c'est sur cette cloison qu'est en partie posée la trémie, & en partie sur la boîte.
                              Ce que nous venons de dire suffit de reste pour entendre le méchanisme & l'action d'une machine aussi simple; mais quelque détail sur les parties acheveront d'éclaircir le reste.
                              On voit fig. 16. la plaque ou platine de derriere, par la face du dedans sur cette platine, la cloison, avec les étochios qui la rendent immobile; au centre de la cloison une douille rivée sur la plaque, àtravers laquelle l'arbre de la noix passe; cette douille est saillante à l'extérieur, comme on voit, fig. 15. face extérieure de la même platine: on voit aussi à cette douille une virole. L'usage de la douille est de donner plus de solidité à l'arbre, & lui servir de palier, ce qui est nécessité par le trop peu d'épaisseur des plaques, qui ne pourroient ressister long - tems à l'effort de l'arbre mu quand on mout.
                              La fig. 18. est l'autre plaque, ou la plaque de devant, vûe par la face intérieure, on remarquera sur cette plaque l'autre cloison avec ses étochios, au centre de la cloison le heurtoir, & les bouts des vis rivées sur le heurtoir.
                              La fig. 17. représente la plaque ou platine de devant vûe en dehors du côté de l'arbre qui meut la machine; on y remarquera aussi les vis du heurtoir, avec une bouterolle fixée comme la douille à l'autre plaque & pour le même usage.
                              On sait par l'emploi précédent des figures, que la dixieme est la boîte du moulin. Il faudra la forger d'une barre plate d'acier, & lui donner 20 lignes de hauteur sur 6 lignes d'épaisseur de dehors en dehors. On tournera cette barre de forme conique sur un mandrin. La base de la boîte aura 46 lignes de diametre, & le diametre du côté de la tête n'aura que 39 lignes; le tout de dehors en dehors: dans l'epaisseur des deux faces de la même piece, comme on a dit, seront percés de trous pour recevoir les tenons des étochois: au reste, les mesures présentes varieront selon la force des moulins.
                              La noix qu'on voit fig. 11. se fera aussi comme la boîte, d'une barre d'acier, de même hauteur & épaisseur, tournée & soudée comme on l'a indiqué.
                              La fig. 12. est le noyau de la noix. Il faut que ce noyau soit un peu moins haut que la noix ou la virole, afin qu'on puisse serrer le bord de dedans de cette virole sur le noyau sans diminuer la hauteur.
                              Au centre du noyau est un trou quarré qui reçoit l'arbre.
                              Au milieu de l'arbre il y a un ambase qui sert à arrêter la noix: au côté de la tête de la noix on a ouvert une mortoise pour une clavette qui serrera la noix contre l'embase.
                              La mortoise qui a environ 6 lignes de hauteur, empêche que le heurtoir ne pose ou ne s'applique entierement contre la base de la noix, ce qui rendroit le mouvement rude.
                              Le dedans de la boîte est cannelé; ses dents sont comme celles d'une écouanne, c'est - à - dire que le devant de la dent est perpendiculaire & le derriere incliné.
                              L'inclinaison des dents de la boîte & l'inclinaison des dents de la noix sont en sens contraire.
                              La fig. 13. est la cloison des dents de devant, elle porte en partie la trémie; elle est faite de fer battu comme une cloison de serrure; elle a 9 lignes de hauteur sur deux lignes d'épaisseur: on y a montré les étochios qu'il attache à la plaque.
                              La fig 14. est la cloison de derriere, c'est elle qui forme l'intervalle resserré entre la platine & la noix; elle sera aussi faite d'une lame de fer battu, sa hauteur de 14 lignes & son épaisseur de deux: on y voit aussi ses deux étochios.
                              Passons maintenant au moulin à bras, à arbre perpendiculaire, celui de la fig. premiere: on le voit Next page

                              (2) Alter Typ mit 2 Mühlsteinen:


                              Moulin a bras du Levant (Page 10:811) Moulin a bras du Levant, (Méchan.) on se sert beaucoup dans le Levant de moulins à bras pour moudre le blé. Ces moulins consistent en deux pierres plates & rondes, d'environ 2 piés de diametre, que l'on fait rouler l'une sur l'autre par le moyen d'un bâton qui tient lieu de manivelle. Le blé tombe sur la pierre inférieure, par un trou qui est au milieu de la meule supérieure, laquelle par son mouvement circulaire, le répand sur la meule inférieure où il est écrasé & réduit en farine; cette farine s'échappant par le bord des meules, tombe sur une planche où on la ramasse. Le pain qu'on en fait est de meilleur goût que le pain de farine moulue aux moulins à vent ou à eau: ces moulins à bras ne se vendent qu'un gros écu ou une pistole. (D. J.)

                              Ich habe leider die Planche IX nicht als Bild finden können; bitte hier also einstellen.

                              LB
                              Zuletzt geändert von Blesson; 18.12.2006, 21:48.
                              Do, ut des

                              http://www.ingenieurgeograph.de

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