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  • KDF10
    antwortet
    @zinnmartina: Vielen Dank für den Hinweis.

    @HKDW: Ich habe gerade mal geschaut, Behm: „Die Mecklenburger 1812 im russischen Feldzuge“ kann man nicht mehr herunterladen. Falls du dich für Mecklenburg interessierst, kann ich dir Haevernick, Wrochem, Below: „Geschichte des Großherzoglich Mecklenburgischen Füsilier-Regiments Nr. 90“ empfehlen. Zweite Auflage von 1907. Dann gäbe es noch Mayer: „Geschichte des Großherzogtums Mecklenburg-Strelitz“, erschienen 1893 und ein paar andere, die man aber nur bei books.google.com herunterladen kann.

    Zum Besten, was ich da bisher gefunden habe, gehört eindeutig Osten-Sacken; „Der Feldzug von 1812“ und Kausler/Faber du Faur: „Napoleons Feldzug in Russland 1812“ (1897 – 106 Vollbildtafeln und 52 Textillustrationen). Faber du Faur starb 1857, Kausler 1848. Das Urheberrecht ist also bereits am 1. Januar 1928 erloschen.

    Auch die „Stammliste der Königlich Preußischen Armee“ von Abel (1905) ist gut. Da mich besonders die Beteiligung deutscher Soldaten im Russlandfeldzug 1812 interessiert, ist es natürlich interessant, wenn ich z. B. beim Infanterie-Leibregiment Großherzogin (3. Großherzoglich Hessisches) Nr. 117 lesen kann: „1812: Im Feldzug geht das Regt. völlig verloren (nur 8 Offz., 6 Mann und die Fahnen gerettet).“ Das Buch ist gerade im April als Neuauflage erschienen. Bei Amazon EUR 54,90.

    Google Deutschland schützt nicht das Urheberrecht, sondern die Neuausgaben, die gerade im Moment fleißig erscheinen. Durch eine Neuauflage erwirbt man nicht das Urheberrecht an der Originalausgabe, sondern hat lediglich das Urheberrecht für die Neuausgabe. Vor allen Dingen muss man dem Autor kein Honorar mehr bezahlen. Google Deutschland macht die Originalausgabe unzugänglich und dafür Werbung für die Neuausgabe. Hier das Preview für die Neuausgabe der Stammliste der preußischen Armee: http://books.google.de/books?id=6bJp...0Armee&f=false.

    Hier alles was bei Google Deutschland zum Feldzug 1812 momentan noch lesbar ist und herunter geladen werden kann (nur die mit dem blauen Link „Lesen“): http://www.google.de/search?tbm=bks&...w=1280&bih=859. Wer weiß, was demnächst noch als Neuauflage erscheint und dann Online nicht mehr verfügbar ist.

    Danilewsky und Bogdanowitsch kann ich empfehlen. Der Text ist allerdings ziemlich ähnlich, deshalb würde ich Bogdanowitsch vorziehen, da das Werk später erschien und sehr gründlich recherchiert und belegt ist. Es sind drei wirklich interessante Bände. Unten auf „Mehr Ausgaben“ klicken, dann kann man alle drei Bände lesen oder herunterladen. Bogdanowitsch ist 1882 gestorben, Urheberrecht damit nach gültigem deutschem Recht am 1. Januar 1953 erloschen. Wer selbst nach anderer Literatur suchen will, kann zum Beispiel folgende Suchbegriffe bei Google Deutschland verwenden: Franzosenzeit, sächsische Armee 1812, dto. bayerische Armee und weitere, Befreiungskriege, Völkerschlacht Leipzig, Napoleon, usw. Links dann bitte die Suche auf „Vorschau verfügbar“ einschränken. Anschließend etwas weiter unten auf 19. Jahrhundert klicken. Die Bücher aus dem 20. Jahrhundert kann man bei Google Deutschland ohnehin nicht runterladen und im 18. Jahrhundert gab es nur wenig Literatur über Napoleon. Da ich es leid bin, hier von einigen als Urheberrechtsverletzer bezeichnet zu werden, gibt es weitere Informationen nur noch über Private Nachrichten.

    Gruß


    Dieter
    Zuletzt geändert von KDF10; 21.07.2012, 16:25.

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  • zinnmartina
    antwortet
    Die Angaben über zu welchem Corps in Russland habe ich aus dem Buch von
    Francois-Guy Hortoulle, Jack Gribal & Patrice Courcelle - Soldiers and Uniforms of the Napoleonic Wars.
    Ein sehr schönes Buch übrigens.

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  • HKDW
    antwortet
    In den Quellen heißt es mal 9. Ulanen, dann 9. Cheveauxlegers oder auch 9. Lanciers. Frage an die Experten, ist damit immer das Gleiche gemeint?
    In diesem Zusammenhang ja, normalerweise sollte es aber 9. Chevauxlegers lanciers heißen, es kommt halt auch an wer was schreibt, mit Lanzen bewaffnete leichte Kavallerie hießen damals im deutschen Sprachgebrauch - Ulanen - wenn dann aber Rheinbundoffiziere - französisch angehaucht was geschrieben haben, wird wohl auch Lanciers verwendet worden sein.

    Das Buch von Behm habe ich als Download
    Welches denn - ich oute mich auch als google books fan - also würde mich auch ein Link interessieren.
    Wegen der Downloads stimme ich dir auch voll zu und freue mich über alle nur erdenklichen Hinweise und Links

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  • KDF10
    antwortet
    Danke Bataaf, ich habe mir gewünscht, dass du auf meinen Beitrag reagierst.

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  • Bataaf
    antwortet
    Vielleicht liegt es daran:

    "Mittheilungen aus dem Leben des französischen Oberstl:devil:eut:devil:nants Schenck"

    Mittheilungen aus dem Leben des französischen Oberstlieutenants Schenck ; ergibt:

    http://books.google.de/books/about/M...d=Zy3UAAAAMAAJ

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  • KDF10
    antwortet
    Danke für den Hinweis. Bei Plotho finde ich nur das 9. Cheveauxlegers-Regiment in der 3. Brigade der 1. Division des 1. Reserve-Kavalleriekorps. Den Kommandeur der Brigade erwähnt Plotho nicht. Ist das damit gemeint?

    Zimmermann schreibt in seinen Erinnerungen „Bis nach Sibirien“ http://books.google.de/books?id=ZJRB...irien&f=false: „Damals stationierte in Hoya die zweite Schwadron des neunten französischen Ulanen-Regiments, oder wie die Franzosen sagen, Cheveauxlegers Lanciers, dessen Stab und Depot in Verden lagen.“ Zimmermann selbst kam aus Hoya, der Kommandeur der zweiten Schwadron, Oberstleutnant Schenck, den Zimmermann erwähnt, kam aus Celle. Interessanterweise hat Schenck auch ein Buch geschrieben: „Mittheilungen aus dem Leben des französischen Oberstleutnants Schenck“. 2010 konnte man das Buch bei Google-Books noch herunterladen. Obwohl das Buch von 1829 ist und keinem Urheberrecht mehr unterliegt, geht das heute nicht mehr.

    In den Quellen heißt es mal 9. Ulanen, dann 9. Cheveauxlegers oder auch 9. Lanciers. Frage an die Experten, ist damit immer das Gleiche gemeint?
    Zuletzt geändert von KDF10; 19.07.2012, 17:21.

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  • zinnmartina
    antwortet
    Bei der Kavallerie wurde Anfang 1811 in Hamburg das 30. Jägerregiment zu Pferde gebildet.
    1812 war es das 9. Lanzenreiterregiment. Ich glaube 300-350 Mann Stärke.
    Uniform: grüner Rock (auch ein blauer wird berichtet), chamoisfarbene Abzeichen., rote Hosen (Offiziere grüne), rote Czapka mit schwarzem Turban.
    Es war 1812 im I. Kavalleriekorps, Brigade Jaquinot zusammen mit den 7. Husaren.
    Im Russlandfeldzug hatte es Vorhutdienste.
    Am 5. September ritt es in der Nacht eine Attacke gegen russ. Kürassiere bei der Schwewardinoschanze, brach diese ab.
    Am 7. nahm es an der Schlacht von Borodino teil, war bei der Rajewskischanze eingesetzt.
    Auf dem Rückzug gingen die Überlebenden zugrunde.
    1813 wurde es neu aufgestellt. diesmal ganz blaue Uniform mit chamoisfarbenen Abzeichen. Es nahm an der Schlacht von Dennewitz teil, wo es große Verluste hatte. Danach wurde es in der Festung Magdeburg eingeschlossen.

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  • KDF10
    antwortet
    Hallo le tabac,

    es ist die Originalausgabe. Das Buch von Behm habe ich als Download. Du weißt offensichtlich sehr gut, um was es geht. Andere werden sich fragen, was haben denn die Mecklenburger mit dem 127. Regiment zu tun. Die Mecklenburg-Strelitzer bildeten ein Bataillon im 127. Regiment. Chapeau und

    Gruß

    Dieter

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  • le tabac
    antwortet
    127er

    ist es eine original ausgabe o.ein nachdruck ? original ausgabe wäre ca.je nach erhaltung des heftchen,s zw.20-ca.30 eu
    des weiteren kann..kann für deine kleine privatvorschung interesant sein:
    ,,die mecklenburger 1812 im russischen feldzug,,
    von werner behm...gleicher verlag (also wenn es kein nachdruck giebt..an-
    tiquare..antiquare).wenn du eine orig.ausg.des oben..genannt brauchst so lasse es mich wissen..würde mich kurzfristig kümmern.

    gruß le tabac

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  • KDF10
    antwortet
    Vielen Dank le tabac,

    werde ich mir bestellen, gibt es bei ZVAB ab 9 Euro, druckfrisch (erstaunlich bei einem Buch von 1912) für 15 Euro.

    Gruß

    Dieter

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  • le tabac
    antwortet
    127er

    giebt es auch in deutsch ,...

    ,,die hamburger 1812 im russischen feldzuge,,-geschichte des 127.franz.linien infanterieregiments

    von dr.arthur obst,verlag v.r.hermes hamburg 1912/13


    gruß le tabac


    ps.:wendet euch bitte an ,,general,, marius franke wenn ich mich noch recht entsinne hatte sein bruder die regimentsliste(kopie)...bitte da ein-
    mal nachfragen

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  • KDF10
    antwortet
    Hallo Alexander,

    Excel kann man aber als Datei verschicken, wenn man eine E-Mail-Adresse hat. Ich schick dir meine als PN. Dann kannst du mir mal deine Tabelle schicken. Falls du meine Tabelle zum Abgleich haben möchtest, kann ich dir die dann retour schicken.

    Gruß

    Dieter

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  • aba
    antwortet
    Hallo Dieter,

    lustig, ich habe mit der Tabelle von Meyer dasselbe gemacht um zu sehen, in welchen Einheiten die Männer jeweils standen. Das geht mit der Sortierfunktion relativ gut. Excel kann man hier nicht hochladen. Mal sehen ob mir dazu etwas als Alternative einfällt.

    Ansonsten gibt es in dem Hourtoulle Band zu Borodino Details zu einem Kürassier und einem Husaren Regiment (7.). Tatsächlich gab es ja einige Einheiten, die nur nominell französisch waren und z.B. aus Deutschen, Belgiern Holländern und Italienern bestanden.

    Die Daten sind im Prinzip heute wohl noch alle in Vincennes verfügbar. Für das Hamburger bzw. Norddeutsche Rgt. 127 gibt es sogar eine recht detaillierte Regimentsgeschichte auf französisch.

    Beste Grüße

    Alexander

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  • KDF10
    antwortet
    Es gibt mehr Leute vom Artillerie-Train des 9. Regiments. Das ist nur ein Beispiel. Dazu kommen weitere Personen, die dem Artillerie-Train zugeordnet werden, aber ohne Regimentsnummer. Geographisch stimmen Heimat- bzw. Geburtsort mit den Angaben zum 9. Artillerie-Regiment weitgehend überein. Deshalb meine Vermutung, dass die auch zum 9. gehörten

    Gruß

    Dieter

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  • Gunter
    antwortet
    Nach deinen Informationen scheint es, als hätte das 9. Fußartillerieregiment nach der Übernahme in die französische Armee auch Ersatz aus den deutschen Territorien erhalten. Die beiden Leute vom 9. Trainbataillon sind entweder fälschlich in der List oder gehören tatsächlich zu einem Trainbataillon mit der Nummer 9.

    Grüße

    Gunter

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