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preußische Mantelrolle mit Regendeckel

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  • #16
    naja , so ein Mantel ist schon ne ganz ordentliche Menge an Stoff - selbst wenn das Wolltuch relativ dünn ist ....
    eine längere "Wurst " müsste enstehen , wenn der Mantel diagonal statt parallell zum Saum aufgewickelt wird, zB: von eine Ecke des Saumes hoch zum Kragenansatz.
    Der schräge Fadenlauf ,der sich bei dieser Methode ergäbe,hätte die zusätzlichen Effekte , dass die Rolle stabiler würde und sich besser in Form biegen liesse.

    könnt mir gut vorstellen , dass die Mäntel nach dem Entrollen einen ganz schön verknautschten Eindruck gemacht haben , vorallem der hohe Kragen .

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    • #17
      also, der mantel sieht dann echt gruselig aus...total zerknittert...wie ich am morgen...(eigenversuch)...

      ps..@hdkw; die mausefalle...kannst du die abb. evtl hier einstellen?)
      hab keine ahnung wie die aussieht....!
      Ein Soldat kann seinen Kopf verlieren, aber niemals einen Knopf!

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      • #18
        Ok, muss ich mal suchen, ich hab da einen ganzen Artikel drüber geschrieben, werde ich dann hier rein stellen.

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        • #19
          Diese Diskussion sehe ich ja jetzt erst.......

          Also, um den Regendeckel mit den Maßen von Kling um den Mantel zu bekommen, muss dieser sehr dünn gewickelt werden.
          Wie weiter oben geschrieben wurde, muss das Manteltuch sehr dünn sein.
          Da er aber sehr weit ist, hält er trotzdem warm.
          Es kommt also nicht auf die Dicke des Stoffes an , sondern auf den Schnitt.
          Wie Oli schrieb, bestimmt die Länge des Saumes die Länge der Mantelrolle.
          Unsere Mäntel sind im Saum so weit, das die Ecken mühelos noch ein Stück eingeklappt werden können, sonst wäre die Rolle sogar zu lang.( Und gibt einen sauberen Abschluß)

          So dick ist die Mantelrolle also gar nicht und lässt sich bequem tragen. Das zusammengebundene Ende liegt dann rechts auf der Hüfte. Da ist auch der einzige Ort, wo es nicht stört. Die Patronentasche soll ja auf dem Hintern sitzen und nicht wie oft gesehen an der Seite. Hinten geht die Rolle über die re. Tornisterecke, läuft an der Seite des Kochgeschirres entlang. Zeitgen. Abb. ( Baldauf) zeigen auch schon mal, das die Rolle an der re. Tornisterecke zwischen Tornister und Rücken liegt. Ich denke mal, wenn man sich die Rolle alleine überwirft, sitzt sie schon mal etwas unorthodox.

          Bei der Trageweise unter dem Tornister (wie z.B. bei den Russen) wird der Mantel gefaltet. Soll ja schön dünn werden. Trotzdem ist es unangenehm zu tragen. Wenn der Mantel unter dem Tornister getragen wird, hängt er natürlich länger herunter.

          Die Längenangabe "....bis zur Handwurzel" bezieht sich auf die umgehängte Mantelrolle ohne Tornister. Wenn die Rolle noch über den Tornister gelegt werden muss, geht das Ende wie o.a. ungefähr bis zur Hüfte

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          • #20
            Kein Wunder dass die Preußen so oft eine auf den Sack bekommen haben
            wie kommt ihr denn an die Patronentasche, erfahrene Veteranen rücken die sehr wohl im Gefecht vor an die Seite, da kommt man dann auch sehr gut an die Patronen ran, vor allem die, die links in der Patronentasche stecken, der Mantelrollenabschluß muss doch stöhren?

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            • #21
              Notfalls nimmt man halt den Kolben.....

              Der Mantelabschluss stört keineswegs, er liegt ja neben der Patronentasche.....

              Mit dem zurechtrücken ist das auch so eine Sache, wenn die Patronentasche durch eine Strippe/Leder mit dem Säbel verbunden ist.
              Da bei Preußens die Patronen lose in die Tasche geschüttet wurden (60 Stück passen wunderbar, wie frühere Versuche ergeben haben) gibt es auch keine Probleme beim herausnehmen.
              Und man muss kein Ausbund an Gelenkigkeit sein, um jeden Winkel der P. zu erreichen. (Vorraussetzung ist natürlich der korrekte Sitz, also nicht in den Kniekehlen hängend oder zwischen den Schulterblättern)

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              • #22
                zum korrekten sitz...auch wenn das bild von 1824 ist, und der mantel sehr flach und praktischer hinter dem tornister gerollt ist...
                Angehängte Dateien
                Ein Soldat kann seinen Kopf verlieren, aber niemals einen Knopf!

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                • #23
                  Mit dem zurechtrücken ist das auch so eine Sache, wenn die Patronentasche durch eine Strippe/Leder mit dem Säbel verbunden ist.


                  Wie schon an anderer Stelle angeführt, hatte die Lederstrippe einen Knebel.
                  Das könnte man so deuten, daß die Tasche im Feuergefecht losgemacht und auf die Seite geschoben wurde. Ist für einen länger dauernden Feuerkampf (Besp. Tirallement) gewiß von Vorteil.
                  (Ich als Nichtausbund an Gelenkigkeit habe stets Schwierigkeiten, an meine Patronen zu kommen )

                  Geknebelt saß die Patronentasche dann nur beim Marsch auf dem Arsch und hielt damit den Säbel, der bei dieser Variante nicht so gottserbärmlich um die Beine schlackert wie ungeknebelt.

                  Gruß
                  Jörg
                  The light at the end of the tunnel
                  is from an oncoming train.

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                  • #24
                    Man - die Preußen haben echt Probleme , angestippte Patronentaschen, die sollten ja auch bei den Franzosen mit dem Martingale an einem Knopf am Rock angeknöpft sein, im Gefecht - knöpft man die einfach lose - und dann kann man die Patronentasche schon so verschieben damit man eben handlich an die Patronen herankommt.

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