Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Sächsische Leibgrenadier Garde

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Sächsische Leibgrenadier Garde

    Vollborn schreibt so schön in seinen Memoiren wie die Gardisten als Plänkler in einem Wald ihre Bärenfellmützen verkehrt herum aufgesetzt haben um nicht so aufzufallen.
    Die etablierte (und wohl oft falsche) Meinung wäre doch dass die im Feld Taschakos trugen?
    Irgendwie kann ich mich dunkel erinnern irgendwo gelesen zu haben, dass sieh ihre Tschakos 1813 abgeben mussten an die Linie.

  • #2
    Bei welchem Gefecht erwähnt er denn das? Ich vermute noch immer, dass sie 1813 ihre Tschakos an das neu gebildete polnische Gardebataillon abgaben.

    Grüße

    Gunter

    Kommentar


    • #3
      Es ist ein "Waldgefecht" wo die Grenadiergarde das erstemal ins Gefecht kam , zurückflutet und wieder in den Wald musste, die Memoiren von Vollborn sind höchst lesenswert, ich kann die anderen Teile kaum erwarten.

      Für mich ist es klar, dass die Leibgrenadier Garde - Bärenfellmützen und keine Tschakos trugen, mit deiner Vermutung könnest du durchaus Recht haben.

      Kommentar


      • #4
        Es geht um die Verfolgungsgefechte nach Bautzen (ab 22./23.05.1813; der Garde fehlte ja seit 1809 die Felderfahrung).

        Und wenn die frz. Garde Pelzmützen trägt, dann kann das die sächsische Garde unter einem frz. Korpskommandeur doch wohl auch.

        Die Tschakos sollen an das neu gebildete polnische Garde-Bataillon abgegeben worden sein – allerdings erst im Oktober 1813.
        Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

        Kommentar


        • #5
          gibt es da irgendwelche Quellen, schriftlichen Andeutungen dazu, nach einer polnischen Quelle - abgedrickt in Mosbach, S. 318 kamen ja am 18. Oktober Poniatowksi 3 Bataillone der alten Garde zu Hilfe, das polnische, westfälische und auch das sächsische - hier werden die Sachsen auch mit Bärenfellmützen beschrieben und nicht mit Tschakos.
          S. 318

          Kommentar


          • #6
            Eine Primärquelle zu diesem Thema ist mir noch nicht untergekommen, wobei ich anmerken muss, dass ich den Aktenbestand zur Leibgrenadiergarde im HStA Dresden noch nicht angefasst habe.

            Übrigens bezweifelt unser Polen-Experte bei den ZFL, dass das polnische Gardebataillon bei Curail war. Seine Quellen deuten darauf hin, dass es wohl bei Poniatowski verblieb.
            Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

            Kommentar


            • #7
              Da hat dieser polnische Augenzeuge abgedruckt im Mosbach aber eine andere Feststellung getroffen - bevor da keine guten Gründe kommen bleib ich dabei. Fazit ist, dass die sächsische Leibgrenadier Garde im Feld - 1813 wohl die Bärenfellmütze trug.
              Die Truppe wirst du ja auch noch behandeln - fehlt ja noch in deiner Reihe über die sächsiche Infanterie

              Kommentar

              Lädt...
              X