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Welche Husaren sind das?

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  • Welche Husaren sind das?

    Hallo,

    kann jemand auf dem Foto die Nationalität oder Einheit der Husaren erkennen und den ungefähren Zeitraum? M. E. hat die Schabracke, die Attila und die Flügelkappe(?) die Farbe rot, die Hosen sind jedoch blau. Meine Eigenrecherche endete bisher ergebnislos. Zeitraum schätze ich auf vor 1800, aufgrund der Zöpfe des Husaren bzw. der Kleidung der Frau.

    Grüße
    guardsman
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  • #2
    Generische Phantasiehusaren ?

    Wenn man den Ärmelaufschlag ansieht, scheint dort ein Pelzvorstoß zu sein. Der Rest dieser Oberbekleidung ist aber ein Dolman, denn es sind keine weiteren Pelzvorstöße zu erkennen. Und der Mann hat etwas, das wohl sein Pelz sein soll, über der linken Schulter hängen.

    Die Kopfbedeckung scheint auch ein Hybrid zu sein: aus Mirliton (mit Flamme) und Kolpak (mit Beutel).

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    • #3
      Wer hat's denn gemalt? Vielleicht kommt man darüber dann drauf, welche bzw. ob eine Einheit gemeint war. Mich erinnert das an die Zeit vom Alten Fritz.

      Gruss, muheijo

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      • #4
        Vom Stil des Gemäldes und auch der gezeigten Zivilperson würde ich eher auf Ancien Régime tippen, also vor 1789.
        "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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        • #5
          Leider liegen mir keine Angaben zum Maler bzw. der Entstehungszeit des Gemäldes vor.

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          • #6
            Das Genrebild, angesiedelt in der 2. Hälfte des 18. JH, sollte uns nicht täuschen. Das Gemälde dürfte ziemlich klar aus dem Historismus stammen, arbeitet aber mit Stilelementen des Rokoko. Wenn man den Rahmen wörtlich nimmt, geht es stilmäßig auch in Richtung Historismus. Also alles "un peu de fantaisie".

            Das Material, die Maltechnik, der Rahmen, die Leinwand etc. dürften dann bei Begutachtung durch einen Kunsthistoriker in die gleiche Richtung weisen.
            Zuletzt geändert von Blesson; 21.02.2017, 16:11.
            Do, ut des

            http://www.ingenieurgeograph.de

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            • #7
              Ok, ich danke für Eure Hinweise. Der Maler hat wohl tatsächlich aus seiner Fantasie geschöpft.

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