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Uniform Polnisches Gardebataillon bei Leipzig 1813

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  • #46
    Der Autograph, den Prof. Wilke als im Stadtgeschichtlichen in Leipzig liegende Quelle angibt, ist im besagtem Museum nicht (mehr?) existent.

    Ich hoffe noch an den Artikel in der Mölkerbastei von 1951 zu kommen.

    Weiß ansonsten jemand, ob es u.U. Memoiren eines polnischen Gardisten gibt? Wäre ja auch ein Ansatz.
    Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

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    • #47
      Der Sammlerfreund Rieder aus Wien hat mit freundlicherweise den Mölkerbastei-Artikel von 1951 in Kopie zur Verfügung gestellt.
      Darin heißt es:

      „Die polnische Garde wurde unter schwierigsten Umständen in Dresden unter Aushilfe vom sächsischen Garde-Grenadier-Bataillon uniformiert (Bericht Seifert, Völkerschlachtmuseum Leipzig).
      Beabsichtigt war Übereinstimmung mit den frz. Füsilier-Grenadieren und Aufnahme in frz. Sold, wie poln. Garde-Lanciers.
      Der Uniformunterschied sollte im poln. Kurtkaschnitt des Rockes bestehen, wie auch durchgeführt wurde.
      Die Epauletten wurden teilweise vom sächsischen Gardebataillon überlassen, die Tschakos waren die Exerziertschakos des sächsischen Gardebataillons, an denen voreilig die Bleche mit dem kgl. Namenszug abgenommen wurden, um gelben kaiserlichen Adlern Platz zu machen, die das Bataillon aber nie erreichen. Die Mäntel waren die alten hechtgrauen polnischen.“

      Die Quellenangabe des Herrn Professor ist mehr als schlampig und es ist nicht auszumachen, wer Seifert war, was dem Seifert’schen Bericht und was der Feder des gelehrten Herren entsprungen ist.

      Wilke blendet völlig aus, dass Dresden die Garnison des Leib-Grenadier-Garde-Regiments ist, also die Ausrüstung von 2 Bataillonen vor Ort war. Wenn man dann noch annimmt, dass das den König begleitende 2.Bataillon im Herrendienst Pelzmütze trug, dann können die Polen und Sachsen im Verband der frz. Garde Tschako getragen haben (und die Sachsen wären nicht die einzigen in dieser Division mit Bävo!).
      Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

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      • #48
        Zu den Sachsen schreibt Wilke lapidar:

        "Das sächs. Gardebataillon trug die bekannte rote Uniform mit gelben Abzeichen, Paradeuniform bei Knötel Bd. VIII, Nr.6"
        Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

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        • #49
          Sächs. Bataillon für die Kaisergarde, Brief Reyniers vom 16.09.1813

          Hier noch ein Brief DG Reyniers (Kdr. General VII. Armee-Korps, zu dem die sächs. Truppen gehörten) an den Major-General Marschall Berthier betr. Abgaben - nach bestimmten, leider nicht benannten Kriterien (conditions) - an das entsp. sächs. Garde-Bataillon, vielleicht nicht uninteressant.

          Quelle:
          FABRY, G.: Étude sur les opérations de l'empereur, 5 septembre au 21 septembre 1813. Paris: R. Chapelot, 1913, Anhang Documents, S. 135

          Gruß, Tom
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          • #50
            Die Konditionen stehen hier: "Lettres de l'Empereur Napoléon du Ier août au 18 octobre 1813" (1909), Seite 164, leider nur Snippets, dso daß ich nicht weiß, ob noch mehr interessantes dort steht.

            Der Befehl stammt wohl vom 14. September 1813:

            http://les-polonais-sous-l-empire.over-blog.com/article-23863135.html






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            • #51
              also auch ein sächsisches Garde Grenadierbattalion in der Garde Imperiale -was direkt von den Sachen gestellt werden sollte.

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