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Französische Armee 1789 bis 1814 nach A. de Marbot online

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  • #16
    Zitat von Spaen Beitrag anzeigen
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    Der genannte Titel des Werkes wirft bei mir die Frage auf, ob die Serie mit folgendem Titel identisch ist:

    Alfred de Marbot, Paris 1854: " L`Infanterie et la Cavallerie Francaise et Regiments Etrangers aux Service de France" 1. Teil 1439-1789 (312 Abbildungen); 2. Teil 1789-1815 (149 Abbildungen)
    !
    Ja, das ist das Werk; den ersten Band hat Marbot mit E. de Noirmont in den 1830er Jahren begonnen (waren Mehrfachlieferungen) und den zweiten Band dann alleine in den 1860er Jahren.

    Schöne Grüße
    Markus Stein

    "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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    • #17
      Zitat von HKDW Beitrag anzeigen
      In der Regel wird hier seriös über diverse - auch uniformkundliche Fragen - diskutiert. Marbot et all, sind die Ursache harnäckiger falscher Darstellungen die sich so ins Hirn eingebrannt haben, dass sie als wahr gelten. Für mich hat die Serie keinen uniformkundlichen Wert, außer dass sie halt eine gewisse Zeitepoche im Ansatz der Darstellung von Einheiten wiederspiegelt. Mir gehen eherlicherweise dann die Diskussionen auf den Keks, wo sich dann eben gerade auf Marbot berufen wird und all anderen Quellen ignoriert werden, das gleiche z.b. über die Tirailleurs Corses oder über die weißen Bärenmützen der Grenadierze zu Pferd der Kaisergarde.
      Hey HKDW, nicht so aufregen, keiner hat hier den Marbot als die ultimative Quelle benannt; wenn man Deine Gedanken weiterspinnt, dann dürften selbst Vernet/Lami aus den 1820er oderl bspw. auch der Fieffé (auf den sich viele berufen) kritischer bewertet werden … von den Knötel-Tafeln ganz zu schweigen.

      Ich mag einfach Dogmatismus nicht, wie er z.B. auch von Dawson gerade mit dem Anpreisen von Archivquellen hochkommt (vielleicht noch nicht einmal von ihm provoziert). Ich finde, eine gesunde kritische Bewertung unterschiedlicher Quellen - ob zeitgenössischer oder post-zeitgenössischer Art - ist immer lobenswert. Und ich denke, darauf können wir uns hier alle einigen.

      Und als Nächstes kommt wieder eine zeitgenössische Serie dran, versprochen

      Schöne Grüße
      Markus Stein
      "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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      • #18
        Ich habe nun einen Absatz in der allgemeinen Beschreibung der Serie eingefügt, in dem auf einen kritischen Vergleich mit zeitgenössischen Unterlagen/Bildern hingewiesen wird. Denn wie so oft in den Bilderserien der 1840ff-er Serien fehlen leider die Belege, worauf die Darstellungen beruhen.

        Übrigens gilt das auch für viele zeitgenössische Darstellungen, die damals auch voneinander „abgekupfert“ haben (siehe z.B. Augsburger Serie).

        Schöne Grüße
        Markus Stein
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        • #19
          aber genau das Dogma ist programiert, Dogma Marbot zeigt es so, Knötel zeigt es so, Rigo zeigt es so und wer weiß noch, alles anerkannte Experten, jede Kritik unerwünscht, da reg ich mich schon auf, jede Quelle braucht ihre Interpretation und wenn wir heute schon wissen, dass alleine Abschreiberei nicht reicht - sollten wir das auch entsprechend kennzeichnen. Ich hab genug Diskussionen geführt - z.b. wegen Tirailleurs du Po um genau diese von dir angeprangerte Dogma um die Ohren geschleudert zu bekommen.

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          • #20
            Zu Dawson, da gibt es halt zwei Möglichkeiten, man schaut sich seine Unterlagen an - und eben das Material aus den Archiv und geht dann entsprechend damit um, alleinigen Deutungsanspruch wird es sicherlich nicht haben, auf den anderen Seite das dann zu ignorieren nur weil es nicht in die rosarote auf teilweise erfundene Quellen Einbildung paßt - ist auch kein guter Weg zu einem Diskurs.

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            • #21
              Zitat von HKDW Beitrag anzeigen
              Zu Dawson, da gibt es halt zwei Möglichkeiten, man schaut sich seine Unterlagen an - und eben das Material aus den Archiv und geht dann entsprechend damit um, alleinigen Deutungsanspruch wird es sicherlich nicht haben, auf den anderen Seite das dann zu ignorieren nur weil es nicht in die rosarote auf teilweise erfundene Quellen Einbildung paßt - ist auch kein guter Weg zu einem Diskurs.
              Und da sind wir absolut einer Meinung; ich freue mich über sein Werk (hatte ich ja auch für die Garde 1815 genutzt), es ist aber - wie Du auch richtig schreibst - nicht das alleinige Werkzeug.

              Wir sind also gar nicht so weit auseinander

              Schöne Grüße
              Markus Stein
              "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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              • #22
                In der Tat sind wir gar nicht so weit auseinadner.

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                • #23
                  Heute habe ich zahlreiche weitere Tafeln hinzugefügt und damit nun die Zeit bis einschließlich 1806 abgeschlossen. Zudem habe ich, da zum Teil sehr interessant zur Formationsgeschichte, eine PDF mit den Begleittexten zu den Tafeln online gestellt.

                  Auch wenn die Serie nicht zeitgenössisch ist, gefällt sie mir wegen ihrer Gestaltung und ich bin froh, dass die Serie auch für eine kritische Bewertung der französischen Uniformen für einen Vergleich zu zeitgenössischen Darstellungen online verfügbar ist.

                  Schöne Grüße
                  Markus Stein
                  "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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