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    Wir hatten das Thema ja hier diskutiert:

    http://www.napoleon-online.de/phpBB2...opic.php?t=685

    Bin heute zufällig in J. C. Plümicke: Handbuch für die Königlich Preußischen Artillerie-Offiziere, Berlin 1820, auf folgende Bemerkung gestoßen (Bd. 2, S. 403), es geht um die Abwehr eines gewaltsamen Angriffs auf eine Festung:

    §. 580. Um das Infanterie-Feuer noch wirksamer zu machen, müssen eine hinreichende Anzahl Rehpostenpatronen in Bereitschaft gehalten werden, welche in der geringen Entfernung, auf welche man sie hier braucht, einen wesentlichen Nutzen leisten.
    Anscheinend wurden Rehpostenpatronen schon bei der Verteidung von Schweidnitz 1762 eingesetzt.

  • #2
    Eine Bemerkung von 1835:

    Eine Unterabtheilung der Flinten-Patronen machen die Rehposten-Patronen, die außer der kalibermäßigen Kugel noch 6 Rehposten als Geschoß erhalten.
    http://books.google.de/books?id=vBsRAAAAYAAJ&pg=PA215

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    • #3
      Das habe ich einmal mit Patronen nach britischem Muster ausprobiert:
      Zubehör:
      1 franz. Muskete mod. 1777
      1 Kugel Kal. 63
      3 Kugeln 9 mm
      Geschossen auf 25 Meter traf dieses Gebinde 2 Scheiben,die Kalibrige und 2 kleine auf einer Scheibe, die andere war von einer 9 mm Kugel getroffen worden. Die Streuung der anderen Schüsse war ähnlich.
      Die Scheiben waren 50cm breit, 80cm hoch und standen direkt nebeneinander.
      Für den Zweck also effektiv.
      Die 63er Kugel habe ich ausgegraben, darin waren die schwachen Abdrücke der anderen 3 kleineren Kugeln zu sehen.

      Chasseur
      Zuletzt geändert von Chasseur; 09.05.2012, 19:05.

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