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Alter Säbel "Blücher-Säbel ?"

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  • Alter Säbel "Blücher-Säbel ?"

    Habe einen alten Säbel erhalten. Der Vorbesitzer hätte diesen alten rostigen Prügel (Zitat Vorbesitzer) wohl jetzt vor seinem Umzug weggeschmissen.
    Um was es sich genau handelt, werden Profis hier im Forum wissen und mir hoffentlich mitteilen können.
    Die Geschichte dazu ist aber sehr interessant und definitiv so richtig: Die Schwester des Vorbesitzers heiratete nach Belgien genau in die Stadt Waterloo.
    Ihr Mann ist ein Säbelsammler und hat diesen Säbel meinem Bekannten als "Napoleonisches" Geschenk vermacht. So die Geschichte dazu.
    Wäre schön, genaueres über diesen Säbel zu erfahren.
    Länge ca. 93 cm. Ich meine F W W 1 eingestempelt erkannt zu haben und irgendwo war ein Minikreuzchen eingestanzt, finde dieses aber nicht mehr.
    Der Holzgriff war noch zu 30% da und wurde mit einer Modelliermasse ergänzt.
    Weitere Bilder gerne auf Anfrage.
    Viele Grüße

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  • #2
    blüchersäbel

    erst..einmal ! eine fachgerechte bewertung per ferndiagnose bzw. über
    das internet ist immer schwehr,der ist zustand der waffe macht es noch
    deutlicher.dazu giebt es zwei möglichkeiten man lässt ihn so wie er ist also
    im fundzustand...oder man reinigt,konserviert und restauriert ihn fachge-
    recht ! also man versetzt ihn wieder in seinen urzustand.der vorteil ist der:
    das bei der fachgerechten restaurierung seine abstemplungen,hersteller-
    marken uzw.die ja für eine exakte ! bewertung und bestimmung wichtig
    sind zum vorschein kommen und man eine wertsteigerung erziehlt.
    nur ein tip : es könnte ein orig.engländer sein für die leichte kavallerie
    M 1796 oder der, in preußen kopierte M1811(blüchersäbel)
    ( parierstange u.griffbügel sind beim engl.weniger stark ausgeprägt als
    beim preußischen nachbau)

    gruß le tabac

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    • #3
      blüchersäbel

      der englische M 1796 und der preußische M 1811 sehen sich auf den
      ersten blick zum verwechseln gleich aus ...sie sind es aber nicht !
      gewicht,maße, pfeilhöhe sind verschieden,griffbügel und parierstange
      sind bei beiden unterschiedlich ausgeprägt.
      du findest mit großer sicherheit..in fast jeden guten buch über blankwaffen
      entweder beide oder zumindest einen von beiden typen...in der regel noch
      mit deren daten.


      gruß le tabac

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      • #4
        Hallo wampa,
        ich schlage vor, Detailfotos der Stempel nachzureichen. "F W W 1" und "Minikreuzchen" sagt mir jetzt erst mal gar nichts, vermutlich handelt es sich auch um etwas anderes; oft kann man das an rostigen Waffen sehr schwer erkennen. Die Stempel dürften aber auf jeden Fall weiterhelfen.

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        • #5
          Blüchersäbel

          Ich habe versucht Stempel und Markierungen zu fotographieren. Das Minikreuz finde ich leider nicht mehr.
          Ansonsten hoffe ich, daß Ihr die anderen Stempelungen identifizieren könnt.
          Angehängte Dateien

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          • #6
            Hallo wampa,

            eine schwierige Sache! Der Stempel unter der Parierstange (ich kann nichts defintives sehen!) dürfte eine Herstellermarkierung sei, eher kein Truppenstempel. Auf dem Foto in der Mitte (ich nehme an, es handelt sich um die Scheide?) "Könnte" man untereinandergestellt lesen "I (?) / H (Husaren/Hussars?) / I / 10 (?)". Auf dem Bild rechts (wo ist das aufgenommen?), könnte man mit viel Fantasie den Namen (Herstellerfirma, aus Birmingham) "OSBORN & GUNBY" herauslesen; kann das sein?. D. h. ein englischer M. 1796; ob er aber in der englischen, hannoverschen oder preußischen Armee verwendet wurde, weiß man dadurch immer noch nicht.

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            • #7
              Hallo,

              die beiden rechten Bilder sind von der Scheide. Das eine von der linken Seite, das andere von der rechten Seite. Beide Bilder sind vom oberen Bereich der Scheide. Wenn ein englischer Hersteller draufsteht, dann könnte es doch vielleicht einer der Säbel sein, die von England als Geschenk für Preußen gemacht wurden oder? Also doch 1796?

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