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Russen und Österreicher während der Herrschaft der Hundert Tage

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  • #16
    @Ziethen

    Wasch mich aber mach mich nicht nass - wie Oliver schon richtig schreibt ohne etwas Einsatz, das heißt halt lesen von Wälzern (bei mir immer je dicker um so lieber) und diversen Quellen, ansonsten bleibts beim oberflächlichen Bla Bla Bla.

    Wellington war ein General, der im Bündnis mit den Preußen vor Ort Napoleon schlagen mußte, der konnte sich nicht so einfach aus dem Staub machen, das geht nicht so wie beim PC Spiel, einfach sichern und hochladen.

    Quellen hast Du ja jetzt genug, viel Spaß beim Lesen.
    Zuletzt geändert von HKDW; 19.03.2008, 08:49.

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    • #17
      ergo - wer nicht allwissend ist soll mal schön die Schnauze halten

      ...aber wer ist das schon

      Irgendwer weiß immer mehr zu einem Thema. Es ist doch etwas viel verlangt das jeder ein Experte ist.

      Zitat von HKDW Beitrag anzeigen
      Wellington war ein General, der im Bündnis mit den Preußen vor Ort Napoleon schlagen mußte, der konnte sich nicht so einfach aus dem Staub machen, das geht nicht so wie beim PC Spiel, einfach sichern und hochladen.

      Quellen hast Du ja jetzt genug, viel Spaß beim Lesen.
      Soviel zu Thema genau lesen, ich hab ja nicht gesagt das Wellington sich still und heimlich aus dem Stau machen sollte.

      Ich hab gesagt Wellington sollte sich über das Meer zurückziehen und Blücher über den Rhein und das natürlich früh genug. Nicht erst als Napoleon nur noch ein paar Kilometer entfernt war. Wellington hatte den Oberbefehl in Belgien, er konnte es entscheiden.

      Obwohl Blücher ihn in Waterloo vor der Niederlage gerettet hatte, ist er ja nicht besonders nett mit ihm umgegangen. Blücher hat er den Franzosen hinterher geschickt und er selber hat schon mal angefangen die Schlacht niederzuschreiben. Rausgekommen ist dabei ein Heldengesang auf sich selbst im Stille Napoleons. Wellington hat sich viel von Napoleon abgeschaut. Auch die Propaganda. Das dazu wie da die Hierachie zwischen Wellington und Blücher war.

      Und ich hab noch nie gehört das Wellington den Befehl hatte Napoleon in Belgien anzugreifen.

      Der Rückzug Wellingtons bis zum Eintreffen der Verbündeten ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen. Das hab ich, glaube ich, mal in einer mehrteilige Dokumentation gehört.

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      • #18
        Zitat von Ziethen Beitrag anzeigen
        ergo - wer nicht allwissend ist soll mal schön die Schnauze halten
        Allwissenheit zu verlangen, wäre tatsächlich etwas viel verlangt, aber ein gewisses fundiertes Grundwissen sollte halt schon da sein, um vernünftig diskutieren zu können, Nur so haben beide Seiten Spaß daran, weil sie etwas voneinander lernen können.

        Unsere Kritik an Deiner Abneigung, umfangreichere Bücher zu lesen, ist konstruktiv gemeint und geschieht in der Hoffnung, daß Du dadurch zu einem kompetenten Diskussionspartner wirst.

        Wenn Dein Wissen überwiegend auf Diskussionen in Foren, Dokus im Fernsehen (die sind so gut wie immer Mist) und dünnen Büchern basiert, macht sich das in Deinen Argumentationen bemerkbar.

        Würdest Du Dich in eine aufwendige schriftliche Diskussion mit einem Zehnjährigen einlassen, der Dir erzählen will, wie man Autorennen fahren muß, weil er mit seinen Matchboxautos immer gewinnt, und darauf beharrt, daß das genug sei, um mitreden zu können ?
        Zuletzt geändert von Sans-Souci; 19.03.2008, 15:04.

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        • #19
          o.k., ein diskussionsversuch:
          (ziethen, ich schrieb weiter vorne auch schon mal etwas zu deinen ansichten)

          Zitat von Ziethen Beitrag anzeigen
          Ich hab gesagt Wellington sollte sich über das Meer zurückziehen und Blücher über den Rhein und das natürlich früh genug.
          warum in aller welt sollten sie das denn tun? sinnvoll ist eine vereinigung dieser beiden heere, nicht der getrennte rueckmarsch in die jeweilige heimat.

          Zitat von Ziethen Beitrag anzeigen
          Obwohl Blücher ihn in Waterloo vor der Niederlage gerettet hatte, ist er ja nicht besonders nett mit ihm umgegangen. Blücher hat er den Franzosen hinterher geschickt und er selber hat schon mal angefangen die Schlacht niederzuschreiben.
          bluecher und wellington haben sich geeinigt, dass die preussen die verfolgung uebernehmen.
          militærisch macht es auch sinn, da die preussischen truppen nicht so abgekæmpft waren wie die britischen.
          woher hast du das mit dem "niederschreiben der schlacht"?

          Zitat von Ziethen Beitrag anzeigen
          Rausgekommen ist dabei ein Heldengesang auf sich selbst im Stile Napoleons.
          ich mag den wellington ja auch nicht , aber er soll nach der schlacht gesagt haben:
          "bei gott, ich glaube nicht, dass es geklappt hætte, wenn ich nicht dabeigewesen wære."
          leider hat er recht.

          gruss, muheijo

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          • #20
            Ziethen,
            du irrst in wesentlichen Punkten. Blücher war in keiner Weise Wellington unterstellt. Beide waren gleichrangige Befehlshaber selbstständiger Armeen, die nur zum selben Zweck kooperieren sollten. Insofern wären die Preußen genausogut berechtigt gewesen, Wellington nach Ligny einfach sich selbst zu überlassen.
            Dass Wellington die Preußen zur Verfolgung nach Waterloo losgeschickt haben soll, ist doch recht abwegig. Seine Armee war total fertig und haarscharf an einer Katastrophe vorbeigeschlittert. Die entscheidende Macht waren die Preußen, weil sie rechtzeitig auftauchten, um Wellingtons Front zu stabilisieren und die französische Flanke bedrohten. Die Entscheidung zur Verfolgung scheint ja wohl Gneisenau getroffen zu haben, genau wie die, sich nach Ligny nicht von den britisch-alliierten Truppen weg zurückzuziehen.

            Grüße,

            Gunter

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            • #21
              Hallo,

              Müffling ( Verbindungsoffizier zwischen Blücher und Wellington bei Waterloo ) schreibt in "Aus meinem Leben", dass der Herzog ihm ein paar Tage nach der Schlacht folgendes sagte : ".. Ich kann mich nicht von meinen Zelten und meiner Verpflegung trennen. Meine Leute müssen im Lager zusammengehalten und gut verpflegt werden, damit die Zucht und Disciplin erhalten wird, ... ".

              Daraus kann man schließen, dass Wellington befürchtete, dass ihm seine Leute weglaufen würden, wenn er sie bei der Verfolgung der Franzosen nicht mehr unter Kontrolle hätte.

              Rolf

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              • #22
                Nun seid Ihr ja schön vom Thema abgekommen,

                denn wenn Ihr schon dicke Bücher empfehlt, sollten es welche sein, die gleich noch den populärwissenschaftlichen Irrglauben wegräumen, Österreicher und Russen hätten während der Hundert Tage nicht gekämpft.
                Vielmehr hatten die an der Westgrenze Frankreichs durchaus ihr Tun, von Österreichs Campagne in Norditalien nicht zu reden.

                Gruß
                Jörg
                The light at the end of the tunnel
                is from an oncoming train.

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                • #23
                  Zitat von joerg.scheibe Beitrag anzeigen
                  denn wenn Ihr schon dicke Bücher empfehlt, sollten es welche sein, die gleich noch den populärwissenschaftlichen Irrglauben wegräumen, Österreicher und Russen hätten während der Hundert Tage nicht gekämpft.
                  Vielmehr hatten die an der Westgrenze Frankreichs durchaus ihr Tun, von Österreichs Campagne in Norditalien nicht zu reden.

                  Gruß
                  Jörg

                  Der arme Murat könnte ein Liedchen davon singen.
                  (Jetzt wäre ein Smiley mit Flügel und Harfe passend)
                  Je l'ay emprins

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