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Selbstzeugnisse österreichischer und russischer Soldaten 1812

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  • Selbstzeugnisse österreichischer und russischer Soldaten 1812

    Salut,

    ich suche für ein kommendes Projekt Selbstzeugnisse und andere Quelleneditionen österreichischer und russischer Militärs (letztere nach Möglichkeit in einer deutschen/französischen/englischen Übersetzung) für den Russlandfeldzug 1812 (speziell das erste Drittel bis Podobna).
    Den Mikaberidze habe ich natürlich schon und ich weiß, dass es zu den Russen gerade im Bezug auf niedere Chargen fast nichts gibt, aber ich bin erstaunt auch von den Ösis so wenig zu finden.

    Mit bestem Dank

  • #2
    Mikaberidze hat auch eine Serie von Memoiren übersetzt - gerade auch 1812 betreffend, books on demand.

    Bei den Ö - solltest du dir mal die Österreichische Militärische Zeitung vornehmen - Regimentsgeschichten und Das kk Auxiliarkorps im russischen Feldzuge von 1812, von Wilhelm Edlen von Gebler, Wien 1863

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    • #3
      Siehe www.Napoleonzeit.de

      www.Napoleonzeit.de -> Memoiren und Biografien -> Österreich / Russland

      Gruß, Tom

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      • #4
        Zitat von Alex Beitrag anzeigen
        aber ich bin erstaunt auch von den Ösis so wenig zu finden.
        Ich finde das nicht sonderlich erstaunlich. Österreich hatte damals andere Grenzen. Damals waren auch Tschechen und Ungarn "Ösis" Das von HKDW genannte Buch findest. du hier http://books.google.de/books?id=HHlt...page&q&f=false

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        • #5
          Salut,

          googlebooks kann ich schon konsultieren ;-)

          Der Gebler ist mit schon bekannt, ebenso der Welden, aber es sind eben keine Selbstzeunisse, auch wenn sie chon sehr fundiert sind.

          Die Augenzeugenberichte von Mikaberidze habe ich wie gesagt auch zu Hause stehen, die sind absolut lesenswert.

          Napoleonzeit habe ich auch gecheckt. Aber darüber konnte ich eben noch nicht wirklich etwas finden.

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          • #6
            Zu den Österreichern

            Ich meine, mehrere Einträge unter www.Napoleonzeit.de -> ... -> Österreich beschäftigen sich mit dem 1812er Feldzug:

            + (Heller v. Hellwald). Friedrich Freiherr von Bianchi, Duca di Casalanza, k.k. österreichischer Feldmarschall-Lieutenant. Wien: Sommer, 1857, 615 S. (Biogr., in Google.books -> mal checken, ob auch Briefe o.ä. enthalten sind)

            + Duncker, K. v. Erinnerungen eines österr. Officiers [J. v. Böhm] aus dem Feldzuge 1812 in Rußland. Streffleur, 1894/1, S. 3 – 19

            + (Schönhals, C. v.,) Erinnerungen an den k. k. Feldzeugmeister und Kriegsminister Theodor Grafen Baillet von Latour. Gratz: J. A. Kienreich, 1849, 150 S. ??

            + (Anonym). Aus dem Tagebuch eines österreichischen Stabsoffiziers (Rothkirch). In: Taschenbuch für vaterländische Geschichte, Hrsg. J. v. Hormayr, Bd. XXX, Jg. 1841, S. 27-60 ??

            + Novak, J. F., Briefe des Feldmarschalls Fürsten Schwarzenberg an seine Frau 1799 - 1816. Wien: Gerlach-Wiedling, 1913, 448 S. -> wichtige Quelle!

            + (Tarnawski.) Erinnerungen eines österreichischen Ordonnanz-Offiziers aus dem Feldzuge 1812. Hrsg. F. Eniden, Wien: L. W. Seidel, 1898, 119 S.

            Gebler und Welden waren im Gen.-Stab angestellt und haben ihre Erlebnisse indirekt verarbeitet.

            Bei den Russen müsste man noch mal im Einzelfall prüfen, habe aber leider keine Zeit dafür...

            Beste Grüße, Tom

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            • #7
              Österreicher 1812

              Auch Carl Franz Ferdinand von Strantz in "Zeitschrift für Kunst, Wissenschaft und Geschichte des Krieges," 4. Heft, 1845 (war zu der Zeit Stabs-Capitain/Hptm).

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              • #8
                Such mal nach Eniden: "Erinnerungen eines österreichischen Ordonanz-Officiers aus dem Feldzug 1812. Das Buch ist allerdings von 1898 und über books.google.de kann man es weder lesen noch downloaden. Bei books.google.com geht beides. Dazu musst du aber ein Programm haben, dass deinen Computer anonymisiert, damit Google deine IP nicht erkennt. Ich nehme mal an, du kennst dich mit sowas aus.
                Zuletzt geändert von KDF10; 24.03.2014, 17:52.

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                • #9
                  Noch ein paar Links:

                  http://books.google.de/books?id=3ohT...0leben&f=false

                  http://books.google.de/books?id=7iU4...201812&f=false
                  Der war zwar Preuße, aber 1812 in der russischen Armee.

                  http://books.google.de/books?id=xFU6...page&q&f=false

                  http://books.google.de/books?id=8lwI...page&q&f=false

                  http://books.google.de/books?id=YQUK...events&f=false
                  Wilson war als englischer Beobachter im Stab von Kutusow

                  Dann gibt es noch „Memoires de Langeron“ (1902) im Internet. Ein Franzose, der in der russischen Armee General war. Eugen von Württemberg war auch russischer General und hat Memoiren hinterlassen. Einfach mal googeln.

                  Ferner wäre da noch Boris Uxkull. Gibt es hier ab 1 Euro: http://www.zvab.com/advancedSearch.d...t=200&sortBy=1

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                  • #10
                    Vielen Dank,

                    mein Hauptaugenmerk liegt auf der Reservearmee und den Ereignissen um Kobryn und Podobna.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Alex Beitrag anzeigen
                      mein Hauptaugenmerk liegt auf der Reservearmee und den Ereignissen um Kobryn und Podobna.
                      In Kobryn haben bekanntlich die Sachsen einen auf den Deckel bekommen und nicht die Österreicher. Schwarzenberg ist übrigens ziemlich umstritten, außer in Österreich.
                      Zuletzt geändert von KDF10; 03.04.2014, 21:21.

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                      • #12
                        Schwarzenberg

                        Hallo KDF10!

                        Wer sagt Dir dass Schwarzenberg nicht auch in Österreich " umstritten" ist ? Ich
                        jedenfalls habe z.b. von Manfried Rauchensteiner,dem ehemaligen Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien,diesbezüglich auch kritische Töne gehört.
                        Allerdings haben die Österreicher,meine lieben Landsleute,nach wie vor Scheuklappen auf bezüglich dieser Zeit.Das habe ich schon mehrfach geschrieben.Was mir aber keiner von Euch geglaubt hat.
                        Selbstbelobhudelung und Selbstgerechtigkeit gehören mit zu den miesen Eigen-
                        schäften der ( mir zuwideren) österreichischen Mentalität.
                        Zu Schwarzenberg,eine Literatuangabe ,geschrieben von einem seiner ehemaligen Adjutanten,der später dann der einzig wahre Freund von Napoleons
                        Sohn war,nämlich:PROKESCH-OSTEN: SCHWARZENBERG.Verlag weiß ich leider
                        nicht.
                        P-O war ein interessanter Mann,mit aufgeschlossenen Ideen,nachher österreichischer Botschafter an der Pforte(Osmanisches Reich) und in Griechen-
                        land,hat viel geschrieben und viele Sprachen gesprochen.Hat sich auch für die Liberalisierung der Frau ausgesprochen.1814 ist er mit den Österreichern in
                        Paris eingezogen und,obwohl er ursprünglich anti-napoleonisch eingestellt war,
                        haben seine Erfahrungen mit den zurückgekehrten Bourbonen zu einem Gesin-
                        nungswandel geführt.War warscheinlich mit ein Grund warum er sich später
                        mit dem Herzog von Reichstadt angefreundet hat.
                        Gut,dass es auch solche Leute gibt(und gab)!

                        Viele Grüsse,
                        IRENE.

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                        • #13
                          Zitat von KDF10 Beitrag anzeigen
                          In Kobryn haben bekanntlich die Sachsen einen auf den Deckel bekommen und nicht die Österreicher. Schwarzenberg ist übrigens ziemlich umstritten, außer in Österreich.

                          Ich habe auch nichts gegenteiliges behauptet.

                          Der Prokesch-Osten ist für mich wertlos, da die Ereignisse, die ich beleuchten möchte auf drei Seiten abgehandelt werden.

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                          • #14
                            Antwort

                            Zitat von Alex Beitrag anzeigen
                            Ich habe auch nichts gegenteiliges behauptet.

                            Der Prokesch-Osten ist für mich wertlos, da die Ereignisse, die ich beleuchten möchte auf drei Seiten abgehandelt werden.
                            Na gut,ich habe ihn nur zitiert wegen eventuellem allgemeinem Interesse zum
                            Thema.
                            IRENE.

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                            • #15
                              Hallo Irene,

                              vielen Dank für deine Informationen zu Schwarzenberg. Es gibt wohl immer zwei Sichtweisen. Das ist in Deutschland nicht anders. Nehmen wir mal Adolf von Lützow. Bekannt wurde er durch das Lützowsche Freikorps. Das war militärisch ziemlich bedeutungslos. Berühmt wurde es eigentlich nur, weil der Dichter Theodor Körner dazu gehörte und im Kampf gefallen ist. Ja und dann haben wir da noch den "Evergreen": "Das ist Lützows wilde verwegene Jagd...". Das Lied wurde damals auch von Angehörigen des Freikorps verballhornt. Der Text hieß dann: "Das ist Lützows stille, verlegene Jagd." Seinen Bruder Leopold von Lützow kennt so gut wie niemand. Dabei hat der viel mehr geleistet. Leopold ist vermutlich der einzige deutsche Offizier, der in vier Armeen gegen Napoleon gekämpft hat. Behauptet Clausewitz. Leopold von Lützow kämpfte 1807 in der preußichen Armee. 1809 schloß er sich Ferdinand von Schill an. Danach kämpfte er in der österreichischen Armee. Nach der Niederlage der österreichischen Armee ging er nach Spanien, um dort gegen Napoleon zu kämpfen. Er geriet in französische Gefangenschaft, aus der er fliehen konnte. 1812 trat er in die russische Armee ein, wo er Clausewitz traf. Über den Feldzug von 1813 hat er ein Buch geschrieben. Teilweise wird als Autor Adolf von Lützow genannt, obwohl der nie in der russischen Armee war.

                              Gruß KDF10

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