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Schlacht 1809 in Ebelsberg

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  • Schlacht 1809 in Ebelsberg

    hi,
    ich arbeite gerade an einem buch über meines heimatortes ebelsberg (bei linz-österreich)
    in diesem wird auch das treffen von 1809 dargestellt, habe bereits vieles gesammelt, bin jedoch noch immer auf der suche nach neuem,
    also falls jemand diverses bezüglich dieser schlacht hat, sei es bilder unterlagen, briefe, etz. wäre ich sehr dankbar.

    herzlichen dank an alle die mir helfen wollen

    info@ebelsberg.at

    www.ebelsberg.at

  • #2
    Da wäre Deine Quellenliste interessant, dann könnte man sehen welches Material noch neu für Dich wäre.

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    • #3
      Ich war vor vier Wochen in Ebelsberg und hab am Schloß gelesen, daß der Kulturverein zur Zeit eine Sonderausstellung zur Schlacht im Schloß
      organisiert hat. Hast Du diese schon gesehen? Evtl. haben die Leute dort
      auch noch Material zu bieten.

      Natürlich war ich wieder zu früh für die Sonderausstellung da

      Gruß
      Uwe

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      • #4
        Ich lese gerade im Moment die Memoiren von Pouget, der Oberst des 26ten Regiment Infanterie légère. Genau dieses Regiment hat dann das Schloß in Ebelsberg erobert, und er beschreibt sehr gut, wie sie es erobert haben.

        Schöne Grüße
        PY

        Kommentar


        • #5
          ebelsberg

          danke für die antworten,
          alles was hier lokal greifbar war habe ich (befinde mich genau unterhalb des schlosses)
          @ tambour: „memoiren von Pouget“ kenn ich leider nicht“ ist dieses buch im buchhandel zu bekommen. steht da viel von ebelsberg.
          kannst du mir den auszug event. einscannen um mailen
          (versprech dir im gegenzug ein paar tolle bilder von der schlacht von ebelsberg)
          info@ebelsberg.at

          DANKE

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          • #6
            Sorry, es hat ein bißchen gedauert, anbei eine schnelle Übersetzung des Textes, was mit der Erstürmung der Stadt Ebelsberg zu tun hat:

            "Wir kamen endlich. Unser erste Hindernis war die Überquerung einer Brücke auf der Traun, die mindestens 200 Klafter lang war. Sie war gebaut worden, um diesen Wildbach zu decken und zu überqueren, wenn er überlief; diese Brücke endete in Ebelsberg, eine kleine Stadt, die schon von der Division Claparède besetzt war, vom Bessière Armeekorps, aber die sie schon verlassen hatte, ohne jeglichen Angriff auf den Schloß unternommen zu haben, indem sich ca. 500 hungarische Grenadiers befanden. Als der 26te zu der Brücke kam, wurde er von einer Batterie von 12 Geschützen als Zielscheibe genommen, die sich auf eine Höhe hinter und links von dem Schloß etabliert hatte, und die die ganze Brücke beschießen konnte. Ich ließ die Brücke von den Männern im Laufschritt und mit Abstand überqueren, was trotzdem nicht gehindert hat, daß wir 7 oder 8 verlieren mußten. Endlich geschützt, marschierten wir geschloßen, ohne Freund oder Feind zu treffen.
            Ich hatte den Befehl erhalten, zu dem Schloß zu gehen und ihn zu stürmen; ich kannte die Straßen nicht, war von niemandem geführt und ich kannte ihn auch nicht sehen, da er von hohen Mauern und Häusern versteckt blieb. Wir kamen durch eine enge Gasse hin, die solche Windungen hatte, daß wir nur 25Schritte entfernt waren, als wir ihn sahen.
            Wir wurden mit einer Salve von Musketen empfangen, die von unter dem Eingangsgewölbe gekommen war, aber ich muß zuerst versuchen, die Ortlichkeit zu beschreiben, in dem wir uns befanden. Das Haupttor dieses Schloßes befand sich in der Rammung eines Gewölbes, 18 bis 20 Fuß hoch, 14
            bis 15 Fuß breit und genauso tief. Hinten befand sich eine starke Holztür, mit 2 Flügeln, und darüber ein kleines vergittertes Fenster, von 2 Schießscharten umringt, aus denen die Österreicher aus kurzer Entfernung auf uns schießten.
            Die Art zu marschieren, die wir hatten behalten müßen, tat, daß nur die 3 ersten Kompanien des ersten Bataillon sehr leiden mußten. Ich gab den Befehl den Pionieren, trotz das feindliche Feuer die Tür zu stürmen. Es war nicht etwas, was man sofort erledigen konnte, und währenddessen gab es immer mehr Tote. Ich gab meine Befehle auf einem Haufen von Toten gestiegen. Ich rief einen offizier der Voltigeurs, den ich als guter Schütze kannte, ich positionierte ihn neben mir, und ließ ihm geladene Gewehre zukommen lassen, die er zurückgab, sobald sie verschoßen waren, und nichts anderes machte, als auf diese Schießscharten zu schießen. Diese Maßnahme, zu der sich andere Offiziere und einige andere gute Schützen sich beteiligt hatten, wurde so schnell erfolgreich, daß die Feuer des Schloßes sich bald verlangsamte. Während dieser Zeit, die Pioniere waren dabei, Löcher in die Tür zu machen, und von einer anderen Seite, mehrere Soldaten verschiedener Rängen, u.a. der Bataillonchef Baudinot und der Sous-lieutenant Gérard, waren in das Schloß durch Kellerfenster eingedrungen. Sie verteilten sich in dem Schloß; der Sous-lieutenant Gérard, als er duch die Tür in eine Kammer eintrat, sah einen sehr großen hungarischen Grenadier, wie er durch die Gegentür in die gleiche Kammer kam. Zur gleichen Zeit, eine Kanonenkugel flog durch die Mauer, was die Feinde zum stoppen brachte, und dann übergab sich der Grenadier. Zu diesem Zeitpunkt gaben die Eingangstüren nach, und das Regiment stürzte sich hinein, und machte 500 Österreicher gefangen.
            Der offizer der Voltigeurs war der Leutnant Guyot."...
            Danach verlassen sie auch die Stadt, und der Oberst Pouget hat versucht, die Franzosen zu stoppen, die die Österreicher verfolgten. (Quelle: Souvenirs de Guerre von François-René Cailloux, dit Pouget, La Vouivre 1997).

            Grüße
            PY

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            • #7
              Danke

              Herzlichen Dank!

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              • #8
                schlacht bei ebelsberg am 3. Mai 1809

                Hallo,

                ich wollte gern Geti fragen, ob er Erkenntnisse darüber hat, wo die augenscheinlich auf österreichischer Seite gefallenen Offiziere, es sollen 19 gewesen sein, begraben worden sind. Möglicherweise gibt es ja Gräber der damals Gefallenen?

                Ich habe in meiner Familie, den Freiherren v. Welck, einen Vorfahren, Leutnant Heinrich Maximilian Frhr. v. Welck, der dem 3. Ulanenregiment Erzherzog Karl angehörte und in der Schlacht am 3. Mai 1809 in Ebelsberg gefallen ist. In der Familie ist nicht bekannt, wo er begraben ist. Für entsprechende Informationen, etwa auch, ob man über die Regimentsliste weitere Informationen erhalten könnte, wäre ich sehr dankbar.

                Viele Grüße welcky

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