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Napoleon und Indien

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  • #31
    Danke für die Links! Da hab' ich wieder Lesefutter
    Die beste Möglichkeit Wort zu halten ist, es nicht zu geben.

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    • #32
      Gern geschehen. Die "Kolonialpolitik Napoleons" habe ich gestern regelrecht "gefressen". Sehr gutes Buch.

      LG KDF10

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      • #33
        Dann kommt die gleich auf den ebook reader und wird heute Nacht gelesen.
        Die beste Möglichkeit Wort zu halten ist, es nicht zu geben.

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        • #34
          KdF 10,

          Roloff im Netz - bin beeindruckt. Klasse!

          Was es heute schon alles im Netz gibt....tststs!
          Setze mich sofort dran.
          Gruß
          Mephisto

          "Es sind zwey Formeln, in denen sich die sämmtliche Opposition gegen Napoleon befassen und aussprechen lässt,
          nämlich Afterredung (aus Besserwissenwollen) und Hypochondrie." Goethe 1807 :attention:

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          • #35
            Hallo Mephisto,

            das Netz bietet eine ganze Menge. Beschäftige mich gerade mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung von 1812. Nicht so gut, Napoleon hat die deutsche Presse zensiert. Die Lemberger Zeitung von 1812 oder der Österreichische Beobachter aus dem gleichen Jahr sind da informativer. Gibt es im Internet. Jetzt habe ich den "Rheinischen Merkur" gefunden, der erschien aber erst ab 1814. Falls du etwas Bestimmtes suchst, bin ich dir gern zu Diensten. Keine Erfolgsgarantie, weil es nicht einfach ist. Aber mittlerweile habe ich wohl etwa 200 Bücher und Jahresbände von Zeitungen, wobei ich einige Suchergebnisse noch garnicht abgearbeitet habe.

            Gruss
            KDF10

            P.S.: Schick mir ne PN, falls du einen Wunschtitel hast, versprechen kann ich dir aber nichts.
            Zuletzt geändert von KDF10; 21.08.2011, 01:11.

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            • #36
              Wenn ich diese Beiträge und auch sonstige Quellen an mir revuepassieren lasse, so komme ich zu der Ansicht, dass die Franz. Revolution bzw. nachher Napoleon eigentlich Wegebener für die Briten bzw. der Entstehung und Sicherung ihres Seeweges nach Indien waren.
              Die Französische Republik beginnt ihre Kampfhandlungen nach Norden.
              Opfer werden da auch die Niederlande. Besetzung, Gründung der Batavischen Republik usw. Das führt auch zu dem wirtschafltlichen Zusammenbruch der Handelsgesellschaften - beispielsweise die große Niederländisch-Ostindische Kompanie. Ein Handelskonkurrent der Briten.
              Und die Niederlande waren für die Maßstäbe des damaligen Europas ein demokratisches Land.
              Der zweite demokratische Feind waren seltsamerweise die Briten. Ein Land, dass durch ein Parlament regiert wurde.
              Ein weiteres demokratisches Opfer war nachher die Schweiz.

              Durch die Schwächung der Niederlande konnten die Briten Kapstadt erobern bzw. einfach besetzen. Ein wichtiger Stützpunkt mit Hafen und Werften für einen Seeweg nach Indien.

              In Ägypten, das für die Briten ja eine Landverbindung durch die Wüste war, hat Napoleon in seinem Feldzug erfolgreich die herrschenden Mameluken beseitigt und dadurch für die Briten eine weitere Konkurrenz aus dem Weg geschafft.

              Schließlich ging die vereinigte Flotte bei Kap Trafalgar unter.
              Napoleon ist meiner Meinung nach nicht unschuldig daran, weil er den Admiral Villeneuve auf einen Angriff oder Durchbruch nach Norden drängte.
              Vorher war Napoleons Idee gewesen diese Flotte in die Karibik zu senden.
              Diese Flotte ging unter und sicherte den Briten nachher die Seeherrschaft.

              Es ist auch geradezu ein Wunder, dass Frankreich seine überseeischen Besitzungen in beispielsweise der Karibik nicht verloren hat.

              Die Fr. Revolutionsregierungen und Napoleon waren für mich in gewisser Weise Wegbereiter für die Briten bzw. das Britische Empire. Klar sie hatten es anders gewollt.
              Durch diese Auseinandersetzungen konnte die Royal Navy ihre Erfahrungen machen und Konzepte entwickeln wie sie ganze Flotten und Armeen in Übersee einsetzen konnte und auch versorgen konnte.
              Es wurde ein weltweites Netz von Stützpunkten aufgebaut mit denen die Schaffung des "Britischen Empires" erst möglich machten. Ja und die "Krone" dieses Empires war nachhher "Indien".

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              • #37
                [quote=zinnmartina;15771]Und die Niederlande waren für die Maßstäbe des damaligen Europas ein demokratisches Land.
                Der zweite demokratische Feind waren seltsamerweise die Briten. Ein Land, dass durch ein Parlament regiert wurde.
                Ein weiteres demokratisches Opfer war nachher die Schweiz./quote]

                Was willst du damit sagen? Frankreich unter Napoleon war auch ein demokratisches Land? Berichtige mich, wenn ich dich falsch verstanden habe.

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                • #38
                  Ich denke man kann sagen, dass die napoleonische Herrschaft eigentlich nur eine Episode der epochalen Konflikte des 19. Jahrhunderts waren. Schließlich waren das nur ein paar Jahre und die Eroberungen nicht von Dauer. Der Ost-West-Konflikt zwischen Russland und Großbritannien zeichnete sich bereits ab. Eine ähnliche Rolle in dieser Beziehung spielte ja auch das deutsche Reich im 20. Jahrhundert.

                  Grüße

                  Gunter

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                  • #39
                    @KDF10 Nein, das napoleonische Kaiserreich war nicht demokratisch! Die Französische Republik schon. Es gab eine Nationalversammlung, eine Verfassung usw. Wie es dann in der Praxis aussah wäre in einem neuen Treat diskussionswürdig. Ich habe auch geschrieben die Französische Republik begann ihre Kampfhandlungen nach Norden. Es waren Truppen der franz. Republik die in die Niederlande und Schweiz einmaschierten.
                    Zuletzt geändert von zinnmartina; 27.08.2011, 14:54.

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                    • #40
                      Zitat von zinnmartina Beitrag anzeigen
                      @KDF10 Nein, das napoleonische Kaiserreich war nicht demokratisch! Die Französische Republik schon. Es gab eine Nationalversammlung, eine Verfassung usw. Wie es dann in der Praxis aussah wäre in einem neuen Treat diskussionswürdig. Ich habe auch geschrieben die Französische Republik begann ihre Kampfhandlungen nach Norden. Es waren Truppen der franz. Republik die in die Niederlande und Schweiz einmaschierten.
                      War die französische Republik wirklich demokratisch? Ein Thema für das es sich lohnt einen neuen Thread aufzumachen. Waren die Jakobiner Demokraten, speziell Robbespierre? Wohl eher nicht. Hätte die französische Revolution die "natürliche Grenze", nämlich den Rhein, bis heute aufrecht erhalten können, dann wären einige der Revolutionäre Nationalhelden. Da drängt sich mir ein Vergleich auf. Wäre Hitler zu Beginn des Jahres 1939 gestorben, wäre er als einer der größten deutschen Staatsmänner in die Geschichte eingegangen. Er hatte das "Heilige Römische Reich Deutscher Nation" wieder hergestellt. Ist nicht von mir, sondern von Spiegel-TV. Aber mal ernsthaft, wenn Frankreich unter dem "Terreur" eine Republik war, dann war Deutschland das unter Freisler auch? Gibt es da nicht viele Ähnlichkeiten? Sowohl in Deutschland, als auch in Frankreich, wurden viele verdiente Offiziere hingerichtet. Es gibt da reichlich Parallelen. Natürlich gab es während der französichen Revolution keinen Holocaust. Also bitte keine Sprüche in dieser Richtung, sonst müsste ich mit den Morden an den Hugenotten antworten.

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                      • #41
                        Zitat von KDF10 Beitrag anzeigen
                        Da drängt sich mir ein Vergleich auf.
                        Fængst Du schon wieder damit an?
                        Ich finde das langsam unertræglich.

                        Gruss, muheijo

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                        • #42
                          Genau!

                          In Holland nennen wir das eine dwangneurose.

                          :card:

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                          • #43
                            Zitat von Bataaf Beitrag anzeigen
                            Genau!

                            In Holland nennen wir das eine dwangneurose.

                            :card:
                            Kannst du mir das bitte übersetzen? @ muheijo, ja ich fange schon wieder damit an. Die Hinrichtungsquoten, die während der Revolution in Frankreich täglich erreicht wurden, hat das Nazi-Regime bis 1945 nie geschafft. Um nicht missverstanden zu werden, ich leugne nicht die Verbrechen an den Juden, auch nicht an Sintis und Romas. Was die Nazis da gemacht haben ist das größte Verbrechen, dass in der Geschichte der Menschheit je begangen wurde. Was ich nicht verstehe, ist, dass die Morde während der Revolution in Frankreich als Gott gegeben dargestellt werden. Mord ist Mord. Und mal ganz ehrlich, im Dritten Reich konnte man einen unliebsamen Nachbarn denunzieren, dann wurde er möglicherweise hingerichtet. Das war doch ab 1789 in Frankreich auch nicht anders. Der Franzose ist kein besserer Mensch als der Deutsche. Und der Deutsche kein besserer Mensch als der Franzose. Ich hoffe, ihr habt verstanden, was ich meine.

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                            • #44
                              Zitat von KDF10 Beitrag anzeigen
                              War die französische Republik wirklich demokratisch? Ein Thema für das es sich lohnt einen neuen Thread aufzumachen. Waren die Jakobiner Demokraten, speziell Robbespierre? Wohl eher nicht. Hätte die französische Revolution die "natürliche Grenze", nämlich den Rhein, bis heute aufrecht erhalten können, dann wären einige der Revolutionäre Nationalhelden. Da drängt sich mir ein Vergleich auf. Wäre Hitler.....
                              Die diskussion galt die französische Republik, weder dieser demokratisch war oder nicht. -- ein valides thema.

                              Aber dann wählen Sie ein Vergleich, die der "natürliche Grenze", und sofort lese ich: "Da drängt sich mir ein Vergleich auf"..... und kuckt der Adolf um die Ecke....

                              Dass sich ihnen da ein Vergleich aufdringt, ist nur weil sie sich selbst dieser Konstruction gebasteld haben. Der Adolf kam nicht selbst kucken, nein er wurde in die discussion hereingetragen, und von Ihnen.

                              Ich habe keinen Bock darauf.

                              Dass man Napoleon und Hitler vergleichen will, ist legitim, aber das Thema gab es bereits.

                              Aber wenn Einer bei jedes Thema dieser Adolf hineinbeziehen will, dann ist bei Derer etwas nicht ganz dicht. Und ziehe ich :card:

                              Alfred

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                              • #45
                                Und jetzt zurück zum Thema.

                                Mir fiel da gerade noch ein:
                                Hatte Napoleon bereits die Entwicklung spezieller Tropenuniformen in Auftrag gegeben?

                                Bei den Truppen, die in der Karibik stationiert waren ist mir bekannt, dass diese leichtere Kleidung hatten und als Kopfbedeckungen Zylinder (von der Marine geliefert?)

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