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  • Britt.25
    antwortet
    Und hier ihre Tochter:

    23JeanneRossidelBarbazzalefilledeMadeleine.jpg

    Hier Napoleon's Urenkel André Walewski:

    27ComteAndreColonnaWalewskienuniformedu66emedinfan.jpg

    Mit achtzehn Jahren:

    26AndreColonnaWalewskiaenviron18ans.jpg

    Später:

    28ComteAndreColonnaWalewski.jpg


    Und einer seiner Söhne (die Mutter: Marie Molinos), der heute diverse Nachkommen hat (die ich teilweise schon gepostet hatte):

    Im Jahre 1939:

    42ComteAntoineColonnaWalewskivers1939.jpg


    Danke für Euer Interesse und schaut doch einmal auf die Seite!!!

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  • Britt.25
    antwortet
    ....Von letzterem stammen alle heutigen der Familie Walewski ab!


    Und hier noch weitere schöne Fotos:

    Napoleons Enkelin Elise Walewski als junge Frau:

    13EliseColonnaWalewska%20jeune.jpg

    Und hier seht ihr sie später als ältere Frau und Gräfin von Bourqueney

    14EliseComtessedeBourqueneyageeen1927.jpg

    Hier die Kinder von Napoleons Enkel Alexandre (siehe letztes Posting!):

    André und Madeleine:

    20AndreetMadeleineles2enfantsdAlexandreAntoineetd.jpg

    Napoleon's Urenkelin Madeleine als junge Frau:

    21MadeleineColonnaWalewskajeune.jpg

    Und später als Marquise Rossi del Barbazzale:

    22MadeleineMarquiseRossidelBarbazzaleen1925.jpg

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  • Britt.25
    antwortet
    Hallo liebe Interessierten:

    Ich möchte Euch auf die Seite www.Walewski.org. verweisen, die ich vorher noch gar nicht kannte, und die spitze ist.
    Hier dreht sich alles um die direkten Nachfahren Napoleons I. aus der Linie seines Sohnes Walewski.
    Eingangstext auch vom heutigen Graf Walewski, die Seite enthält Texte, Fotos und Archivmaterial in Form von schriftlichen Texten, zu denen man teils digitalen Zugang hat mit bester Qualität.
    Die Seite scheint neu zu sein und hat mich sehr beeindruckt, weil ich etwas vergleichbares lange gesucht hatte.
    Auch die Fotos sind wunderschön.
    Und weil es so schön ist, hier gleich ein paar Fotos von der Seite:


    Maria Anna Ricci, Ehefrau des Grafen Walewski mit ihren drei überlebenden Kindern, den Enkelkindern Napoleon Bonapartes:

    11MarianneComtesseColonnaWalewska1823-1912etses3%20en.jpg

    Maria Anna Ricci:

    RicciMariaAnna.jpg

    Napoleon Bonapartes leiblicher Enkel Charles Walewski als erwachsener Mann:

    CharlesW..jpg


    Napoleons Bonapartes zweiter Enkel aus der Linie Walewski:

    Es ist der Sohn von Graf Walewski und der Rachel Felix:

    15AlexandreAntoineColonnaWalewskifilsdeRachelconsul%20.jpg

    17AlexandreAntoineColonnaWalewski.jpg

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  • Britt.25
    antwortet
    www.eurobusinessmedia.com/videos.php


    Hier findet ihr ein Interview mit zwei Nachfahren von Napoleon, Fabrice und Raphael Walewski. Bitte runterscrollen bis zu "Touax".

    Die beiden sind so goldig (Finde ich..und das Englisch gar nicht mal so schlecht für einen Franzosen)

    Das Thema haut mich eher nicht so vom Hocker...bin halt kein Wirtschafts-oder Börsentyp wie die beiden

    Schaut mal rein!

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  • Letort
    antwortet
    Hallo Britt,

    Charles entzieht sich doch solchen Veranstaltungen gerade nicht. Er nutzt Sie nur auf seine Art und Weise. Indem er die Gemeinschaft der Napoleonstädte gegründet hat (ich glaube darum ging es auch).
    Damit nutzt der das Protegie seines Namens um Städtepartnerschaften in das Leben zurufen, welche auf kommunaler Ebene einen kulturellen Austausch durchführen und Veranstaltungen europaweit organsieren.
    Sicherlich es besteht keine freie Wahlmöglichkeit wie zwischen normalen Städtepartnerschaften - aber Napoleon war ja fast überall in Europa.:-)

    Was das Repräsentieren von ehemaligen Herrscherhäusern durch deren Nachkommen betrifft, so muss hier differenziert werden:

    1.) Was ist das für eine Gedenkveranstaltung?

    Ich denke hier muss definiert werden, war es für Napoleon eine persönliche Sache oder war hat er im Namen von Frankreich gehandelt. Ich gebe zu das ist schwierig. Aber wenn die Gedanken "erster Diener seines Staates" und L'État c'est moi (im Namen des Königs - damit eine persönliche Sache) als Handlungsmaßstab gilt, so wird für Napoleon in der Hauptsache fast immer erste Gedanke zum Tragen kommen.

    2.) Wie sehen die Nachkommen das Handeln Ihres Vorfahrs in dieser Sache (persönlich/für den Staat gehandelt), kommt eine Repräsentation in Frage?

    Ein Beispiel: 2015 für die offizielle Gedenkveranstaltung von Waterloo, sollen Reträsentanten eingeladen werden.

    Für England, Belgien und die Niederlande das gekrönte Staatsoberhaupt, bzw. deren offizielle Vertreter.

    Für Deutschland, hm ist schon schwieriger ... Prinz Georg Friedrich von Preussen, das dzt. Familienoberhaupt des Hauses als Hohenzollern (wenn ich geborener Muß-Preuße wäre, müßte ich jawohl sagen, wäre ich Sachse ,dann nein:-)).
    Also dann doch eher den/die BundespräsidentIn.

    Und Frankreich? Wenn jetzt ein politischer Affront vermieden werden soll, so wird der kluge Organisator die richtigen Personen nebeneinander stellen.

    Ich glaube eine Einladung ist nicht unmöglich, nur unterscheiden die Nachfahren von ehemaligen Herrscherhäusern ob ihnen die Rolle zu steht - keine Medien- und Menschenscheuheit vorausgesetzt. Mit Imageverlust hat dies nichts zu tun.

    Das englische Staatsoberhaupt ist sowohl Nachfahre des damaligen Herrschers und erster Repräsentant der damaligen Kriegspartei England. D.h. als Nachfahre könnte er sich einer runden Gedenkveranstaltung entziehen, als erster Repräsentant der ehemaligen Kriegspartei England nicht unbedingt.

    Bezüglich des Filmes, eigentlich die MDR-Übertragung von Schlacht bei Jena, wäre es mir lieber wenn ich Dir eine Privatkopie zusende (sind rein rechtliche Bedenken meinerseits).

    Ich schaue am Wochenende noch einmal nach.

    Salut

    Letort

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  • Britt.25
    antwortet
    Hallo Letort,

    Das klingt sehr interessant, dass Du einen Film kennst/ besitzt, wo Charles bei der Jena Veranstaltung anwesend ist und sich auch dazu äußert. Ich würde mich sehr freuen, wenn es irgendeine Möglichkeit geben könnte, diesen zu bekommen oder zu sehen!

    Ich denke auch, dass er bei solchen Veranstaltungen zumeist anwesend ist. Charles hat ja sehr weitläufige Aufgaben, aber das mit den "kulturellen Verbindungen", die er schaffen will, stimmt in der Tat.

    Artikeln zufolge hat er die sog. "Gemeinschaft der Napoleonstädte" 2004 gegründet, und bisher zählen Jena dazu (also wird da auch gewesen sein!), der westfälische Hövelhof und nun auch Kassel, als Städte im Kreis der Komunen, die durch ihre Geschichte mit Napoleon verbunden sind.

    (Das steht unter anderem auch in dem Zeitungsartikel, den ich im Thread über die König-Lustik-Ausstellung gepostet hatte)

    Charles sagt da selber: "(....)Es geht nicht um nostalgische Verklärung"

    Er ist also realistisch und fortschrittlich eingestellt, pflegt aber aktiv solches kulturelles Erbe. Warum also sollte er sich solchen Veranstaltungen entziehen?

    Ich würde mich freuen, wenn Du einen Link senden könntest, wo und wie man vielleicht diesen Film finden könnte. Wäre ganz toll.

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  • Letort
    antwortet
    Zitat von Martin Beitrag anzeigen
    Wir sind 2006 an die Stadt Jena mit dem Wunsch herangetreten, einen Vertreter des Hauses Bonaparte einzuladen. Da jedoch niemand erschienen ist, gehe ich davon aus, daß es nicht gelungen ist. Der Stadt Jena zu unterstellen, dass es nicht getan wurde, möchte ich nicht tun. Wir hatten leider auch keinen Rücklauf erhalten.


    Tja, nun frage ich mich, ob eine Teilnahme an einer solchen Veranstaltung mit Imageverlust behaftet ist, dass es auf diese Häuser bzw. Familien abschreckend wirkt. Diese Veranstaltungen dienen nun wirklich nicht mehr der Legendenbildung oder Heroisierung der damaligen Geschehnisse. Sie sind, meiner Überzeugung entsprechend, doch glücklicherweise ein Mittel der Erinnerung, Mahnung und freundschaftlicher Verbindung zwischen den, damals verfeindeten, Völkern.



    Gruß Martin
    Hallo Martin,

    Charles war meines Erachtens 2006 in Jena. Zumindest glaube ich mich daran zu erinnern, daß ein Reporter des MDR ihn während der offiziellen Übertragung des Reenactment interviewt hatte.

    Es ging dabei um seinen Umgang mit der Geschichte und sein politisches Engagement... (Den Film müsste ich noch auf einem Server haben- leider bin ich gerade nicht zu Hause).

    Auf jeden Fall machte er damals aufgrund seiner Äußerungen auf mich den Eindruck, daß er sehr wohl weiss, dass es beim Reenactment um keine Heroisierung geht, sondern um ein Gedenkveranstaltung. Er persönlich nutzt seine Kontakte vielmehr um kulturelle Verbindungen in Europa herzustellen (wo eine Verbindung zu Napoleon besteht), dann ging es noch um ein Städteprojekt in Thüringen (das sind meine Erinnerungen an das Interview).

    Die Frage ist einfach, was erwartet Ihr von den Repäsentanten dieser Häuser während der Veranstaltungen im Jahr 2013 (redet Ihr nur von Leipzig)?

    Sie werden auf jeden Fall nicht, da bin ich mir ziemlich sicher, als Repäsentanten der damals kriegsführenden Partei auftreten. Das steht nur dem Staatsoberhaupt/Botschafter zu.

    Schließlich hat Frankreich gegen Rußland, Preußen und Österreich Krieg geführt, und nicht Napoleon gegen Alexander, Franz und Wilhelm (auch wenn das manche anders sahen - aber das war die damalige Sichtweise)

    Salut

    aus Markkleeberg

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  • Konstanzer
    antwortet
    Hallo,

    Napoleon der III. war in jungen Jahren ein Charmeur und verbrachte ein Grossteil seines Lebens im Bodenseeraum. Die Liason war damals in unserer ländlichen Gegend ein kleiner Skandal. Er unterstützte seinen Sohn Bonaventur und die Mutter finanziell und sorgte auch dafür, das der gemeinsame Sohn eine gute Ausbildung genoss. Auch zur Bestätigung dieser Nachkommenschaft hinterlies er einen Ring mit Gravur (unter anderem mit seinem Namen), welcher sich noch heute im Familienbesitz befindet. Der Name Bonaventur ("schönes Abenteuer") wurde von Beiden in Anlehnung an den Namen Bonaparte vergeben. Auch bei Betrachtung von älteren Bildern meiner Verwandtschaft (teils verstorben) ist die Ähnlichkeit zu Napoleon dem III. verblüffend.

    Grüsse aus Konstanz

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  • Britt.25
    antwortet
    Wenn das stimmen würde, dass ihr verwandt seid, wäre das ja schon hochinteressant. Ist denn mal ein Test mit den anderen heutigen Nachkommen Napoleons gemacht worden? Da könnte man es sicher feststellen, leider sind bei sowas dann schon die einen oder anderen Legenden zerplatzt, wie ich leider von einem rezenten Beispiel berichten kann/muss (nicht bezüglich Napoleon!)

    Die Veranstaltungen klingen recht interessant, ist nur alles sooo sehr weit..schade

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  • Konstanzer
    antwortet
    Hallo,
    Wir hier in Konstanz feiern derzeit den 200. Geburtstag von Napoleon III. sowie in Arenenberg Schweiz, Kanton Thurgau mit Ausstellungen unter dem Titel "Napoleon III. - Der Kaiser vom Bodensee". Nun ja, aufgrund dessen haben meine Familie und ich uns entschlossen, Material zu der Ausstellung zur Verfügung zu stellen.
    Wir snd Nachfahren von Napoleon dem III., denn zu seiner Zeit hatte er eine langlebige und innige Liebschaft mit Maria Anna Schiess in Allensbach am Bodensee. Dies blieb nicht ohne Resultat. Geboren wurde 1839 deren Sohn und getauft auf den Namen Bonaventur - schönes Abenteuer ;-).
    Hier gebe ich mal den direkten Link zu unserer Seite an:

    http://www.second-hand-royal.de/nachk-napoleon-III.htm

    Habe Teile vom Ahnenpass sowie einen Presseartikel mal als Bild niedergelegt.

    Grüsse aus Konstanz

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  • Britt.25
    antwortet
    Hier schon mal drei Gegenbeispiele

    1.) Charles Léon als sein Vorfahre Napoléon verkleidet (siehe Hut!)

    2.) Drei Prinzessinnen Murat mit einem Kostümierten neben sich.

    3.) Baudoiun de Witt, ebenfalls mit verkleideten Männern und Frauen...


    Größenänderung File0001.jpg

    Prinzessinnen Murat.JPG

    BaudoindeWitt2.jpg

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  • wufi
    antwortet
    Zitat von Martin Beitrag anzeigen
    Tja, nun frage ich mich, ob eine Teilnahme an einer solchen Veranstaltung mit Imageverlust behaftet ist, dass es auf diese Häuser bzw. Familien abschreckend wirkt. Diese Veranstaltungen dienen nun wirklich nicht mehr der Legendenbildung oder Heroisierung der damaligen Geschehnisse.
    Vielleicht haben die eifach keinen Bock sich unter so einen komischen Haufen Kostümheinis zu mischen :devil:

    kommen sich dort vielleicht auch ein bisschen wie in Disneyland und nicht ernstgenommen vor

    (bitte mich jetzt nicht aus dem Forum verbannen )

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  • Britt.25
    antwortet
    Mir ist gerade noch eingefallen, man könnte ja sowas wie eine fertige Einladung schreiben und ich könnte dann helfen, das an Mitglieder der Familie zu versenden, denn ich kenne auch einige der jüngeren Verwandten über Seiten wie Facebook etc. Auch einige Emaildressen habe ich wie erwähnt. Man weiß eben nur nicht wie das Feedback ist oder ob es "überlesen" wird. Das müsste mal halt sehen. Aber bis 2013 ist ja noch etwas Zeit und warum sollten sie es nicht einplanen können, wenn es sich wirklich um eine größer angelegte Veranstaltung auch von Seiten bestimmter Städte handelt?

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  • Britt.25
    antwortet
    An sich würde ich zumindest Charles so modern und fortschrittlich einschätzen (er sagt ja auch selber immer dass er seinen ganz eigenen Weg geht und keinesfalls mit Napoleon "verwechselt" werden will: "Ich bin nicht Napoleon der Siebte") dass ich nicht denke, dass er bei sowas nicht erscheinen würde. Zwar wird er sich nicht damit identifizieren wollen, was da früher passiert ist, aber Gedenkveranstaltungen gehören durchaus zu seinem Terminplan. Ich wäre mir unsicher, ob es wirklich er war, der die Einladung abgelehnt hat oder aber ausgewichen ist, oder ob der Fehler womöglich woanders lag, vielleicht bei Stadt, dass da irgenwo, irgendwas nicht richtig weitergeleitet wurde etc.

    An sich ist das Thema ja hier Fehl am Platz, weil es der Thread über die direkten Nachkommen und nicht die Repräsentanten ist, aber wo wir nun schon mal dabei sind, konnte man auch an die Grafen Walewski denken, die in direkter Linie von Napoleon abstammen. Auch sie sind in viele Organisation und Veranstaltungen in dieser Richtung eingebunden.
    Florian Walewski, der vor einigen Jahren starb, war aktiv tätig in solcher Richtung, jetzt hat der Bruder Alexandre das größtenteils übernommen. Ich habe auch deren Emailadresse, aber auch sie sind arg beschäftigt. Allerdings gab es einen sehr interessanten Bericht, dass vor einigen Jahren (Ich denke, dass es auch ein Gedenken zu einem Jahrestag war, bin mir aber nicht ganz sicher, was es für ein Anlass war) die Grafen Florian und Alexander Walewski sowie Cecile Murat (Gutzwiller) eine Tour auf die Insel St. Helena unternahmen, um sich dort das restaurierte Haus von Napoleon Bonaparte in Longwood anzuschauen. Den Berichten zufolge waren sie sogar sehr angetan davon und freuten sich sehr dort gewesen zu sein, gedemütigt oder etwas der gleichen fühlte sich in der Tat niemand, stattdessen bereitete es den Franzosen eine große Freude, wie sie selber sagten, sich dort umzuschauen, wo deren berühmter Verwandter einst wohnte und starb. Die Distanz war dann doch so groß, dass das ganze nicht als unangenehm empfunden wurde. Auch von der Insel selber wurden sie ehrenvoll empfangen. Hier hätte man ja auch sagen können, nachdem was Napoleon dort durchlitten hatte, wäre es vielleicht nicht angebracht, Verwandte an diesen Ort der Krankheit, der ständigen Bewachung und des Todes von Kaiser Napoleon einzuladen, aber doch, genauso war es, und alle waren begeistert.
    Also vielleicht könnte man sich also auch an die Walewskis wenden (nur wie eben immer ist bei solchen Leuten: Zeitknappheit, Zeitknappheit und nochmal Zeitknappheit...) Aber vielleicht sollte man es versuchen. Repräsentant der Familie (Titel "Graf Walewski" als offizieller Titel der Erbfolge) hat da der erwähnte Alexander, geb.1934.
    Zuletzt geändert von Britt.25; 08.07.2008, 07:11.

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  • Martin
    antwortet
    Wir sind 2006 an die Stadt Jena mit dem Wunsch herangetreten, einen Vertreter des Hauses Bonaparte einzuladen. Da jedoch niemand erschienen ist, gehe ich davon aus, daß es nicht gelungen ist. Der Stadt Jena zu unterstellen, dass es nicht getan wurde, möchte ich nicht tun. Wir hatten leider auch keinen Rücklauf erhalten.


    Tja, nun frage ich mich, ob eine Teilnahme an einer solchen Veranstaltung mit Imageverlust behaftet ist, dass es auf diese Häuser bzw. Familien abschreckend wirkt. Diese Veranstaltungen dienen nun wirklich nicht mehr der Legendenbildung oder Heroisierung der damaligen Geschehnisse. Sie sind, meiner Überzeugung entsprechend, doch glücklicherweise ein Mittel der Erinnerung, Mahnung und freundschaftlicher Verbindung zwischen den, damals verfeindeten, Völkern.



    Gruß Martin

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