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Sabine Ebert: 1813 Kriegsfeuer

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  • Sabine Ebert: 1813 Kriegsfeuer

    Die Autorin wurde vom Verband "Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813" vor drei Jahren gefragt, ob sie einen Roman zu dem Thema schreiben könne. Dafür hat sie nach eigenen Angaben 20 bis 30.000 Seiten Fachliteratur, militärische Abhandlungen, Biografien und diplomatische Akten studiert sowie Historiengruppen befragt. Weiter sagt sie: "Neunzig Prozent meiner Romanfiguren haben tatsächlich gelebt, nicht nur Generäle, Marschälle und Monarchen, sondern auch Zivilisten." Die Autorin hat bereits vorher Romane über das Mittelalter geschrieben. "1813 Kriegsfeuer" hat 928 Seiten und kostet EUR 24,99. Der Roman behandelt nicht nur die Völkerschlacht, sondern beginnt bereits früher. Ich finde das hört sich interessant an und werde mir das Buch bestellen. Hat es eventuell schon jemand aus dem Forum gelesen?

    Gruß

    Dieter
    Zuletzt geändert von KDF10; 13.03.2013, 15:56.

  • #2
    Das Buch erscheint ja wahrscheinlich erst morgen, somit erübrigt sich das mit dem gelesen haben.
    Ich habe neulich im TV eine kurze Reportage über die Schriftstellerin und ihre Recherchen und Vorbereitungen etc. für das Buch gesehen.War recht interessant. Mich allein schrecken die über 900 Seiten ab. Deshalb werde ich es mir wohl nicht zu legen oder evtl . später mal im "Ausverkauf" fürs Bücherregal -

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    • #3
      Es ist aber ein Roman ?
      Das interessiert mich weniger, ich habe schon einigemale Romane gelesen,
      aber die haben mich eher als Gute Nacht Lektüre amüsiert.
      Ein Roman bleibt halt ein Roman.

      Grüsse vom Voltigeur

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      • #4
        Romane

        Na, die zwei Romane von Erckmann-Chatriant sind doch nicht schlecht, oder? Ich wehre mich nicht kategorisch gegen Romane, wenn sie

        1) (einigermaßen) profund recherchiert sind
        2) gut zu lesen sind und
        3) entweder spannend oder berührend sind

        Wobei "berührend" sich jeder selbst definieren darf.

        Da fällt mir auch noch Rambaud ein, der einen - immerhin mit dem Prix Goncourt ausgezeichneten - Roman über den 1809er Feldzug geschrieben hat, und der war wirklich nicht schlecht.

        Also, vielleicht geben wir Frau Ebert mal eine Chance - ich werde mir aber erst einmal im Buchhandel die Literaturliste anschauen, denn die sollte auf jeden Fall mit enthalten sein.

        Schöne Grüße
        Markus Stein
        "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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        • #5
          So sind die Leut' halt verschieden

          Rambaud hat mich damals nur aufgeregt, als ich ihn gelesen hatte
          Ich konnte überhaupt kein Verständnis aufbringen für den Hype, der um ihn gemacht wurde....

          Gruß
          Jörg
          The light at the end of the tunnel
          is from an oncoming train.

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          • #6
            Sabine Ebert

            Hallo zusammen,

            hier findet Ihr einige Informationen
            über die Schriftstellerin und den Roman:

            http://www.sabine-ebert.de/1813.html

            Gruß
            Thomas Mischak

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            • #7
              Ich habe jetzt die ersten 150 Seiten gelesen, und es liest sich bisher gut. Glaubwürdig. Und die Tage Anfang Mai machen ein gut recherchierten Eindruck.
              Ich kenne ihre Romane über Freiberg im Hochmittelalter und bin von denen begeistert. Ich kann dort weniger einschätzen, ob etwas "falsch oder richtig" ist, aber dort ist es spannend erzählt. Im "Kriegsfeuer" ist der Anspruch an die Wirklichkeit höher gestellt, und ich bin gespannt auf jede der nächsten 700 Seiten...
              Hendryk

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              • #8
                Zitat von Tino Beitrag anzeigen
                Das Buch erscheint ja wahrscheinlich erst morgen, somit erübrigt sich das mit dem gelesen haben.
                Ich habe neulich im TV eine kurze Reportage über die Schriftstellerin und ihre Recherchen und Vorbereitungen etc. für das Buch gesehen.War recht interessant. Mich allein schrecken die über 900 Seiten ab. Deshalb werde ich es mir wohl nicht zu legen oder evtl . später mal im "Ausverkauf" fürs Bücherregal -
                Naja, Ken Folletts "Sturz der Titanen" hat mehr als 1.000 Seiten. Bei Herman Wouk haben die insgesamt drei Bände ("Der Feuersturm", "Der Krieg" und "Weltsturm") zum 2. Weltkrieg zusammen mehr als 3.000 Seiten. Ich liebe diese "Schwarten". Warum? Weil einem Historiker doch ein ziemlich enges Schema vorgeschrieben ist. Für einen Roman trifft das nicht zu. Ein Historiker nimmt für sich in Anspruch, dass er nur die "Wahrheit und nichts als die Wahrheit schreibt", auch wenn das manchmal nicht stimmt. Ich lese historische Romane als Entspannung und wenn der italienische Geschichtsprofessor Alessandro Barbero einen historischen Roman mit dem Titel "Das schöne Leben des Edelmannes Robert Pyle und die Kriege der anderen" (nur etwas mehr als 700 Seiten zum Krieg von 1806/07) dann ist auch nicht alles erfunden. Ein historischer Roman lässt ihm gewisse Freiheiten, die manchmal Denkanstösse sein können.

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                • #9
                  Gut gemacht

                  Dieser Roman ist aus meiner Sicht tatsächlich und gerade für die Experten zu empfehlen. Hier hat sich die Autorin an ein Thema gewagt, das ihr vor wenigen Jahren selbst nicht geläufig war.
                  Ich bin Anhänger jener Fraktion, die die Verbreitung der geschichtlichen Hintergründe auf populäre Art und Weise unterstützt. Das ist mit dem Roman vollends gelungen. Ich habe ihn auch gelesen, war bei der eindrucksvollen Präsentation in der Leipziger Nikolaikirche (nahezu 2000 Besucher) dabei. Kommerziell scheint es auch gut zu gehen, Platz 4 als Erstplatzierung in diversen (ich weiß, auch strittigen) Bestsellerlisten Spiegel und Focus.
                  Wer Zeit hat und dem Thema etwas abgewinnen kann (also alle TN des Forums) sollte es versuchen. Übrigens steht die Autorin Hinweisen sehr offen gegenüber und hat sich von professionellen Leuten helfen lassen.

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                  • #10
                    Nicht real, aber doch dabei

                    Ich habe die Ehre im Roman als fiktive Figur mitzuwirken, am 15. und 18. Oktober als einer Stadtschreiber Leipzigs. So fiktiv ist es dann doch nicht, weil einiges in Quellen zu finden ist - mal sehen wie Yadegar Asisis Panoramabild ab August aussieht. Dem Vernehmen nach werden dort einige Szenen aus dem Roman auf andere Art und Weise künstlerisch verarbeitet.

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                    • #11
                      Asisi

                      ... vielleicht ist einer der Forumteilnehmer schon aussagekräftig, was da zu erwarten ist mit dem monumentalen Werk. Einiges ist bekannt, es geht um den 19. Oktober 1813, als in der Stadt Leipzig alles durcheinander geht, Abzug und Flucht, Einnahme durch die Alliierten, Not und Elend der Bevölkerung - alles aus der Vogelperspektive vom Dach der Thomaskirche.
                      Zurück zum Thema Sabine Ebert - dort ist jener Phase der Völkerschlacht gut dargestellt und bildet den Schlussteil des Romans.

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                      • #12
                        Heute habe ich endlich ein Ansichtsexemplar in einer Buchhandlung gefunden.
                        Mich hat einmal die Umsetzung der Szene von Napoleon und Metternich interessiert:
                        Insgesamt sehr quellensicher. Die Autorin weiß z.B., dass Metternich auf Wunsch N. als Botschafter in Paris weilte.
                        Die Szene selbst lehnt sich stark an die Metternichsche Darstellung an, von Fain und Coulaincourt ist nur geblieben, dass N. das Gespräch eröffnete und der Bestechungsvorwurf N. an Metternich.
                        Und so "dürfen" wir lesen, dass N. auf eine Million Mann "sch...t" und er die Franzosen geschont hat, dafür die Deutschen ins Feuer schickte, was ja so nicht stimmte, denn sowohl das preuß. als auch das österreichische Corps sind recht gut aus Rußland davongekommen. Aber so darf Metternich sagen: "Bitte vergessen Sie nicht, Sire, sie sprechen zu einem Deutschen!"
                        In meinen Augen völlig unglaubwürdig. Da hat Metternich seinen Bericht vom Tag nach der Zusammenkunft an Franz I. später in seinen Memoiren mächtig aufgehübscht. Inclusive der Aussagen N. zu seiner Illegitimität, die im Roman aber nicht stehen (jedenfalls habe ich sie auf die Schnelle nicht gefunden)

                        Na, ja, 900 Seiten klingen viel. Betrachtet man die große Schrift, dann steht da pro Seite nicht viel, alles also relativ.

                        Der Roman ist nix für mich, ich halte mich lieber an die Quellen oder an Darstellungen wie die von Müchler (wobei ich da allerdings auch nicht alles teile, da ich Metternich für sehr unglaubwürdig halte)

                        Grüße
                        excideuil

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                        • #13
                          Zitat von excideuil Beitrag anzeigen
                          Und so "dürfen" wir lesen, dass N. auf eine Million Mann "sch...t" und er die Franzosen geschont hat, dafür die Deutschen ins Feuer schickte, was ja so nicht stimmte, denn sowohl das preuß. als auch das österreichische Corps sind recht gut aus Rußland davongekommen. Aber so darf Metternich sagen: "Bitte vergessen Sie nicht, Sire, sie sprechen zu einem Deutschen!"
                          In meinen Augen völlig unglaubwürdig. Da hat Metternich seinen Bericht vom Tag nach der Zusammenkunft an Franz I. später in seinen Memoiren mächtig aufgehübscht.

                          Der Roman ist nix für mich, ich halte mich lieber an die Quellen oder an Darstellungen wie die von Müchler (wobei ich da allerdings auch nicht alles teile, da ich Metternich für sehr unglaubwürdig halte)

                          Grüße
                          excideuil
                          Ist Metternich nicht auch eine Quelle? In meinen Augen ist er nicht unglaubwürdig und seine Aussage zu diesem Thema erscheint auch heute noch in der historischen Literatur. Etwa bei Johannes Willms (2009): http://books.google.de/books?id=WqjK...opfert&f=false.

                          Ob die Preußen und die Österreicher recht gut aus dem Krieg zurückgekommen sind ist relativ. Verluste hatten die auch. Jedenfalls sind von den Deutschen aus dem Rheinbund nur sehr wenige zurückgekommen. Zum Beispiel nur knapp 50 von etwa 2.000 Mecklenburgern. Bei Smolensk wurden die Württemberger verheizt. Eigentlich waren die Westphalen daür vorgesehen, aber die hatten sich verlaufen und kamen zu spät. Dafür wurden die Westphalen dann in Borodino verheizt, ebenso die sächsische Kavallerie. In Polozk waren es Bayern, Schweizer und Kroaten, in Malojaroslawetz waren es die Italiener und die Polen waren immer in vorderster Linie. So ganz aus den Fingern gesogen hat Metternich sich das also nicht.

                          Du hast natürlich recht, das manches aufgehübscht wurde. Ob das für Metternich zutrifft, kann ich nicht beurteilen. Das er das getan hat halte ich für ziemlich sicher, aber in diesem Fall? Ich weiß es nicht. Metternich war aber doch nicht der einzige, der etwas aufgehübscht hat. Das hat Talleyrand getan, ebenso Segur und vor allen Dingen auch Napoleon.

                          Gruß

                          Dieter

                          P.S.: Ach ja, und die Weltmeister im aufhübschen waren 1812 zweifellos die Russen. Die haben ja jede Schlacht gewonnen.
                          Zuletzt geändert von KDF10; 06.04.2013, 19:04.

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                          • #14
                            Zitat von KDF10 Beitrag anzeigen
                            Ist Metternich nicht auch eine Quelle? In meinen Augen ist er nicht unglaubwürdig und seine Aussage zu diesem Thema erscheint auch heute noch in der historischen Literatur.
                            Du hast natürlich recht, das manches aufgehübscht wurde. Ob das für Metternich zutrifft, kann ich nicht beurteilen. Das er das getan hat halte ich für ziemlich sicher, aber in diesem Fall? Ich weiß es nicht.
                            Nun, zum Treffen von Napoleon und Metternich gibt es drei Berichte: Metternich aus erster Hand als Beteiligter, Baron Fain aus der Mitteilung von Maret und Caulaincourt aus der Mitteilung Napoleons jeweils damit aus zweiter/dritter Hand. Grund für viele Historiker und Autoren, Metternich die Deutungshoheit zuzusprechen. Heißt dies aber, dass die Überlieferung von Metternich stimmig ist?

                            In Kissingers Werk (1) findet in der Bibliografie eine kritische Auseinandersetzung zu verwendeten Quellen und zur Literatur statt:

                            Zu Metternichs Nachgelassenen Papieren heißt es: "[...] Der erste Band enthält Metternichs selbstbewußtes und oft schiefes autobiografisches Frangment [...]" (1/Seite 653)

                            Angeführt ist dieses Werk:

                            "Baillieu, Paul, Die Memoiren Metternichs. Historische Zeitschrift, 1880. - Ein vernichtender Angriff auf das autobiografische Fragment Metternichs in Band I der Nachgelassenen Papiere, [...]" (1/Seite 665)

                            Aber lassen wir Metternich selbst sprechen:
                            Sein Brief an Franz I. enthält nichts von den später verwendeten Zitaten Napoleons (vergl. 2, Bd. II, Seite 462/63)

                            Im später (1820) gefertigten Bericht heißt es:
                            "Das Erscheinen des österr. Ministers der auswärtig. Angel. im Hptquart. Napoleons konnte unter solchen Umständen von den Führern der franz. Armee nur als ein in seinen Ergebnissen entscheidenes aufgefasst werden. Mit dieser Empfindung wurde ich in Dresden aufgenommen. Eswäre mir schwer, den Ausdruck der peinlichen Besorgnis zu schildern, der sich auf den Gesichtern der goldbetressten Schar zeichnete, die in den Dienstgemächern des Kaisers versammelt war. Der Fürst von Neuchatel (Berthier) sagte zu mir mit leiser Stimme: "Vergessen Sie nicht, dass Europa des Friedens bedarf und vorzüglich Frankreich, welches nur den Frieden will." Ohne mich veranlasst zu sehen, darauf zu antworten, trat ich in den Dienstsalon des Kaisers ein." (2, Seite 150)
                            Nichtigall, ich hör dir trapsen. Metternich als Komplize der Marschälle? und nur Napoleon der einzig "Böse", der keinen Frieden will? Na, ja, wer es denn glaubt!

                            Später dann die berühmte Stelle:
                            "Nun, gut, was will man den von mir?" fhr mich Napoleon an, "dass ich mich entehre? Nimmermehr! Ich werde zu sterben wissen, aber ich trete keine Hand breit Bodens ab. Eure Herrscher, geboren auf dem Throne, können sich zwanzig Mal schlagen lassen, und doch immer wieder in ihre Residenzen zurückkehren; das kann ich nicht, ich, der Sohn des Glückes. Meine Herrschaft überdauert den Tag nicht, an dem ich aufgehört habe, stark und folglich gefürchtet zu sein." (2, Bd. I, Seite 151)
                            Müchler in seinem Buch (3) hält diese Aussage für möglich und er bringt dazu Aussagen N., die dies unterstützen mögen. Er unterschlägt aber N. Familiensinn und damit auch die Tatsache, dass N. mit der österreich. Hochzeit dazugehörte.

                            Andere (Sellin und Hunecke) zweifeln sie an:
                            "Das klingt so, als könne ein durch Usurpation zur Herrschaft Gekommener , ein "Sohn des Glückes" also, niemals auf eine Politik des Abenteuer verzichten, so dass mit einem Mann wie N. eine Verständigung von vorherein ausgeschlossen gewesen wäre." (4, Seite 63)

                            "Mit guten Gründen hat man angezweifelt, dass N. sich in dieser Weise geäußert hat, da seine Legitimität längst nicht nur auf seine mil. Erfolge gegründet und außerdem die Hälfte seiner zwölf Feldzüge verloren hat, ohne darüber zu stürzen." (5, Seite 309)

                            Alles in allem dient Metternichs Darstellung der Überhöhung seiner eigenen Rolle, der einseitigen Schuldzuweisung an N. und der nachträglichen Untermauerung der "inzwischen entwickelte[n] Legitimitätsthese der Restaurationsepoche". (4, Seite 64)
                            Auch kommt nicht zum Ausdruck, dass Metternich stets an einem Erhalt einer starken franz. Macht zum Ausgleich gegen Rußland interessiert war und dass er auch mit dem "Usurpator" Murat Verträge schloss!

                            Metternich unterschlägt auch, dass N. seine Vorschläge auch deshalb ablehnte, weil Metternich nur einen kontinentalen Frieden anbieten konnte, der Gegner England dies als Schwäche N. deuten konnte. (vergl. 4, Seite 64) Dies geht aus der Darstellung Caulaincourts hervor.

                            Zuletzt noch ein Wort eines Zeitgenossen, der Metternich schon aus dessen Botschafterzeit in Paris gut kannte, Talleyrand. Am 30. November 1814 schrieb er der Herzogin von Kurland aus Wien:

                            "Metternich hatte heute einen kleinen Vorwand, um nicht zu arbeiten; er ist ein wenig krank: man sagt, er habe einen Ausschlag; wenn alle seine Falschheit bei der Gelegenheit herausträte, müsste der Ausschlag stark sein." (6, Seite 163)

                            Grüße
                            excideuil

                            (1) Kissinger, Henry A.: Das Gleichgewicht der Großmächte Metternich, Castlereagh und die Neuordnung Europas 1812 – 1822, Manesse Verlag, Zürich, 1986
                            (2) Metternich: „Aus Metternich’s nachgelassenen Papieren“ Erster Teil, 1773-1815, Wilhelm Braumüller, Wien 1880
                            (3) Müchler, Günter: Achtzehnhundertdreizehn – Napoleon, Metternich und das weltgeschichtliche Duell von Dresden, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2012
                            (4) Sellin, Volker: Die geraubte Revolution – Der Sturz Napoleons und die Restauration in Europa, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 2001
                            (5) Hunecke, Volker: Napoleon – Das Scheitern eines guten Diktators, Ferdinand Schöningh, Paderborn, 2011
                            (6) Hofmann, Klaus (Hrsg.): Die Herzogin von Kurland im Spiegel ihrer Zeitgenossen, Museum Burg Posterstein, 2011

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                            • #15
                              Zitat von excideuil Beitrag anzeigen
                              Nun, zum Treffen von Napoleon und Metternich gibt es drei Berichte: Metternich aus erster Hand als Beteiligter, Baron Fain aus der Mitteilung von Maret und Caulaincourt aus der Mitteilung Napoleons jeweils damit aus zweiter/dritter Hand. Grund für viele Historiker und Autoren, Metternich die Deutungshoheit zuzusprechen. Heißt dies aber, dass die Überlieferung von Metternich stimmig ist?

                              Grüße
                              excideuil
                              Nein, heißt es nicht. Ich habe ja geschrieben, ich weiß es nicht. Ich kenne auch die Berichte von Fain. In meinen Augen hast du hier gerade einen Bilderbuchbeitrag geschrieben, wie er sein soll. Du nörgelst nicht, sondern stellst Fragen. Nur so geht Diskussion. Versteh mich nicht falsch. Ich finde es erfrischend, dass ein Autor nicht für sich in Anspruch nimmt, die Wahrheit gepachtet zu haben, sondern auch mal Fragen stellt.

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