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Der Fall Napoleon

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  • Der Fall Napoleon

    "Mit Napoleon begann das Zeitalter des modernen Politikers - und Diktators" so der Leitartikel bzw. Titel des heute erschienen Spiegels. Dazu gibt es eine DVD mit dem Titel "1813 : Napoleon und die Völkerschlacht".

  • #2
    Zitat von Harper Beitrag anzeigen
    "Mit Napoleon begann das Zeitalter des modernen Politikers - und Diktators"
    Halte ich für totalen Schwachsinn. Napoleon war meines Erachtens ein Herrscher "alter Schule". Wäre er ein "moderner Politiker" gewesen, hätte er nicht unbedingt Kaiser werden und eine Dynastie gründen wollen. Und "Diktator" war er auch nicht mehr als die "starken" Herrscher vergangener Zeiten. Was soll ihn denn zu einem Diktator im "modernen" Sinn gemacht haben? Bspw. hat er ja scheinlegitime republikanische Institutionen beibehalten. Moderne Diktatoren haben Ähnliches beiseite gefegt. Ok, manchmal auch nicht, kommt drauf an, für wie schlaumeierisch sich der jeweilige Diktators hielt/hält. Aber im römischen Kaiserreich gab's diese scheinrepublikanischen Institutionen ja auch schon. Also nichts "Modernes", bloss alte Herrschertradition, je nach Gusto. Propaganda vielleicht? Sicher nicht. Propaganda haben auch alle starken Herrscher vor ihm immer schon betrieben, von Augustus bis Ludwig dem XIV. Mit den Mitteln ihrer Zeit eben. Architektur, Kunst, Dichtung, Flugblätter, Presse, Verfolgung/Verächtlichmachung politischer Gegner, Krieg, etc. Flächendeckende moderne Massenmedien, die auch den letzten Hinterwäldler und Analphabeten erreichen - Teil einer jeden "modernen" Diktatur - gab's jedenfalls auch zu Napoleons Zeiten noch nicht, kein Radio, kein Fernsehen, kein Internet...
    Zuletzt geändert von Tellensohn; 05.08.2013, 16:57.

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    • #3
      Erst einmal, danke Harper, für den Hinweis. Ich werde mir den Spiegel und die DVD auf jeden Fall besorgen und mir erst dann eine Meinung dazu bilden. Ein moderner Politiker, nach heutigem Maßstab, war Napoleon sicher nicht. Was den Diktator betrifft, ist das Ansichtssache. Es gibt Ansätze für einen Diktator, aber auf der anderen Seite auch (für die damalige Zeit) sehr liberale Positionen. Mit den klassischen Diktatoren des "modernen" 20. Jahrhunderts kann man ihn jedenfalls nicht vergleichen

      Was den Beitrag von Tellensohn betrifft (Zitat): "Napoleon war meines Erachtens ein Herrscher "alter Schule". Wäre er ein "moderner Politiker" gewesen, hätte er nicht unbedingt Kaiser werden und eine Dynastie gründen wollen. Und "Diktator" war er auch nicht mehr als die "starken" Herrscher vergangener Zeiten. Was soll ihn denn zu einem Diktator im "modernen" Sinn gemacht haben? Bspw. hat er ja scheinlegitime republikanische Institutionen beibehalten. Moderne Diktatoren haben Ähnliches beiseite gefegt. Ok, manchmal auch nicht, kommt drauf an, für wie schlaumeierisch sich der jeweilige Diktators hielt/hält. Aber im römischen Kaiserreich gab's diese scheinrepublikanischen Institutionen ja auch schon. Also nichts "Modernes", bloss alte Herrschertradition, je nach Gusto.", stimme ich ihm zu. Der Spiegel braucht natürlich auch einen schönen Titel um möglichst viel zu verkaufen. In diesem Punkt unterscheidet er sich nicht von der BILD. Der vollständige Titel heißt übrigens: "Der Parvenu als Kaiser. Mit Napoleon Bonaparte begann das Zeitalter der modernen Politik, der kleine Korse verkörperte einen neuen Typus Herrscher. Die Völkerschlacht 1813 beendete eine Karriere, die bis heute allen Diktatoren ein Vorbild ist." So richtige Diktatoren gibt es heute ja kaum noch. Also für welchen modernen Diktatoren war Napoleon ein Vorbild. Fidel Castro? Und dessen Berthier war wahrscheinlich Che Guevara?

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      • #4
        Zitat von Tellensohn Beitrag anzeigen
        Halte ich für totalen Schwachsinn.
        Da kann man sicher unterschiedlicher Auffassung sein. Der Spiegel jedenfalls begründet seine These unter anderem mit dem Hinweis auf "Napoleons Begabung zur Selbstvermarktung" und mit seiner Fähigkeit, zu einer "gezielten Beeinflussung durch die Medien", die bis dahin ohne Vorbild ( in der Dimension ) gewesen sei.

        Sicherlich ist dem Artikel dahingehend Recht zu geben, dass es kaum ein anderer Herrscher vor ihm geschafft hat, die öffentliche Meinung und nicht zuletzt auch die Geschichtsforschung ( über lange Zeit ) so sehr in seinem Sinne zu beeinflussen, wie es Napoleon getan hat.

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        • #5
          Ich habe mir den Spiegel gekauft. Der Artikel ist wirklich interessant. Der Autor, Jan Fleischhauer, ist ohnehin ein Guter. Wesentlich Neues gibt es aber nicht im Artikel. Trotzdem ist er lesenswert. Die DVD muss ich mir noch ansehen. Da haben Herfried Münkler (Die Deutschen und ihre Mythen) und Andreas Platthaus (1813 - Die Völkerschlacht bei Leipzig) mitgearbeitet.

          Ach ja, Fleischhauer schreibt, Napoleons Lieblingsgericht im Feldlager war Amselpastete, kaltes Huhn und Linsensalat. Beim Reenactment mal wie Napoleon speisen? Amselpastete dürfte schwer zu beschaffen sein, aber kaltes Huhn mit Linsen sollte kein Problem sein. Und richtig gewürzt, stelle ich mir das durchaus lecker vor.

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          • #6
            Hallo,

            wie immer kann man vieles in dem Artikel so oder so sehen. Auf vier nicht sehr präzise Aussagen möchte ich jedoch hinweisen:

            1." auf der einen Seite ( standen) die Regimenter der französischen Revolutionsarmee". Diese waren personell in den endlosen Kriegen und spätestens im Rußlandfeldzug weitestgehend untergegangen. Die französische Armee 1813 hatte zwar noch gewisse Stammkader und aus Spanien herangezogene Truppen, bestand jedoch zu einem nicht unerheblichen Teil aus gerade ausgehobenen Rekruten, die man auf dem Marsch und im Frühjahrsfeldzug ausbildete. Dazu kommt , dass zu Beginn der Völkerschlacht immer noch erhebliche nichtfranzösische Truppen auf französischer Seite kämpften, welche mit der französischen Revolutionsarmee wenig zu tun hatten.

            2." So steht das Jahr 1813.....auch für den Scheitelpunkt einer Karriere" ( bezogen auf Napoleon ). Das ist sachlich falsch. Sicher kann man über den genauen Zeitpunkt unterschiedlicher Auffassung sein, manche datieren ihn auf 1809/1810 oder noch früher, jedoch spätestens nach dem Russlandfeldzug befand sich Napoleon auf dem absteigenden Ast.

            3."Und das Wendejahr 1813, in dem die Völker Europas gegen ihn aufstanden". Allenfalls kann man hinsichtlich 1813 von einem Abschluß der Wende oder dem Höhepunkt der Wende aber nicht von dem Wendejahr sprechen. Schließlich waren auch vor 1813 schon viele Völker aufgestanden, so das spanische und das russische.

            4."Mit Napoleon beginnt das Zeitalter der modernen Politik". Das ist zuviel der Ehre. Das Zeitalter der modernen Politik beginnt mit der französischen Revolution und ihrem Umbruch der gesellschaftlichen Verhältnisse, z.B. der Abschaffung des Gottesgnadentums. Das dann Napoleon im Anschluss eine herausragende Rolle spielte, ist sicher unstreitig.

            Viele Grüße

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            • #7
              Zitat von Colonel Beitrag anzeigen
              Das Zeitalter der modernen Politik beginnt mit der französischen Revolution und ihrem Umbruch der gesellschaftlichen Verhältnisse, z.B. der Abschaffung des Gottesgnadentums. Das dann Napoleon im Anschluss eine herausragende Rolle spielte, ist sicher unstreitig.
              Unstreitig scheint mir vor allem, dass Napoleon keineswegs so durch und durch Teil einer "modernen Politik" war und er deshalb auch nicht ganz aufs "Gottesgnadentum" verzichten mochte :

              NAPOLÉON, par la grâce de Dieu [meine Hervorhebung] et les constitutions de la République, Empereur des Français, à tous présents et à venir, salut.

              http://fr.wikisource.org/wiki/Actes_...Premier_Empire

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              • #8
                Zitat von Colonel Beitrag anzeigen
                Hallo,

                wie immer kann man vieles in dem Artikel so oder so sehen. Auf vier nicht sehr präzise Aussagen möchte ich jedoch hinweisen:

                1." auf der einen Seite ( standen) die Regimenter der französischen Revolutionsarmee". Diese waren personell in den endlosen Kriegen und spätestens im Rußlandfeldzug weitestgehend untergegangen. Die französische Armee 1813 hatte zwar noch gewisse Stammkader und aus Spanien herangezogene Truppen, bestand jedoch zu einem nicht unerheblichen Teil aus gerade ausgehobenen Rekruten, die man auf dem Marsch und im Frühjahrsfeldzug ausbildete. Dazu kommt , dass zu Beginn der Völkerschlacht immer noch erhebliche nichtfranzösische Truppen auf französischer Seite kämpften, welche mit der französischen Revolutionsarmee wenig zu tun hatten.

                2." So steht das Jahr 1813.....auch für den Scheitelpunkt einer Karriere" ( bezogen auf Napoleon ). Das ist sachlich falsch. Sicher kann man über den genauen Zeitpunkt unterschiedlicher Auffassung sein, manche datieren ihn auf 1809/1810 oder noch früher, jedoch spätestens nach dem Russlandfeldzug befand sich Napoleon auf dem absteigenden Ast.

                3."Und das Wendejahr 1813, in dem die Völker Europas gegen ihn aufstanden". Allenfalls kann man hinsichtlich 1813 von einem Abschluß der Wende oder dem Höhepunkt der Wende aber nicht von dem Wendejahr sprechen. Schließlich waren auch vor 1813 schon viele Völker aufgestanden, so das spanische und das russische.

                4."Mit Napoleon beginnt das Zeitalter der modernen Politik". Das ist zuviel der Ehre. Das Zeitalter der modernen Politik beginnt mit der französischen Revolution und ihrem Umbruch der gesellschaftlichen Verhältnisse, z.B. der Abschaffung des Gottesgnadentums. Das dann Napoleon im Anschluss eine herausragende Rolle spielte, ist sicher unstreitig.

                Viele Grüße
                Erst einmal hast du in vielen Punkten recht! Fleischhauer ist auch kein Napoleon-Experte. Ich habe den Eindruck, dass er sich im Wesentlichen auf Zamoyski und Willms stützt. Diese beiden Autoren sind ja auch nicht unumstritten. Persönlich halte ich die Zahl der Rückkehrer aus dem Russlandfeldzug für Propaganda. Um auf 120.000 überlebende Soldaten zu kommen, muss man wirklich alles mitrechnen, was in Depots oder Festungen in Polen und Preußen stationiert war. Diese Soldaten waren aber nie in Russland. Was Punkt 3 deiner Ausführungen betrifft, bin ich allerdings nicht deiner Meinung. Auch der Spanienfeldzug endete 1813. Und einen Volksaufstand hat es in Russland 1812 nie gegeben, auch wenn das in der stalinistischen Propaganda anders dargestellt wurde. Im Wesentlichen wurde 1814 nur noch auf französischem Boden gekämpft und insofern sehe ich das Jahr 1813 durchaus als Wendejahr an.

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                • #9
                  Hallo KDF10,

                  meine Polemik unter 3. geht ja in die Richtung "die Völker standen auf" und deren zeitliche Einordnung. Sicher muss man da noch zu einem Volksaufstand unterscheiden. Den gab es allerdings auch 1813 nirgens in deutschen Staaten.

                  Viele Grüße

                  Kommentar


                  • #10
                    Spiegel Artikel

                    Ich bin derselben Meinung wie Ihr Alle!
                    Der Artikel ist wieder einmal ein eklatantes Beispiel von einem bestenfalls
                    halbseriösem journalistischem Machwerk. Mit jeder Menge Fehlern behaftet!
                    Einen Teil davon habt Ihr Alle schon angeführt.
                    Der Titel ist schon kennzeichnend:"Der Fall Napoleon".Als ob es sich dabei um
                    einen Kriminalfall handeln würde!
                    Wie sagte doch einst Bruno Kreisky,als er von einem Rundfunkjournalisten
                    belästigt wurde:"Lernen's Geschichte,Herr Redakteur!"
                    Dasselbe kann man dem Herrn,der diesen Artikel geschrieben hat,empfehlen!
                    Viele Grüsse,Irene.

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                    • #11
                      Zitat von Colonel Beitrag anzeigen
                      Hallo KDF10,

                      meine Polemik unter 3. geht ja in die Richtung "die Völker standen auf" und deren zeitliche Einordnung. Sicher muss man da noch zu einem Volksaufstand unterscheiden. Den gab es allerdings auch 1813 nirgens in deutschen Staaten.

                      Viele Grüße
                      Es gab 1813 keine Volksaufstände gegen die Franzosenherrschaft ? Mal kurz bei der FRiedrich-Ebert-Stiftung gegoogelt, die wohl nicht gerade nationalistischer Tendenzen verdächtig ist, sondern die eher herunterspielen wird, zum Thema Volksaufstand. Interessant übrigens die Feststellung, daß die besitzenden Schichten auf Seiten Napoleons standen, während das besitzlose Volk sich erhob. Für manchen vielleicht überraschend.

                      "In Hanau und im Großherzogtum Berg setzten bereits im Januar 1813 Unruhen gegen Aushebungen und Konskriptionen ein. Im Königreich Westfalen, dessen Bevölkerung dem von Napoleon geschaffenen Staat besonders distanziert gegenüberstand, kam es zu Ausschreitungen gegen Gendarmen, Maires, Steuereinnehmer, aber auch gegen Wucherer und Geldverleiher, teilweise Juden, die vermeintlich von der französischen Herrschaft profitiert hatten, und vereinzelt gegen Großgrundbesitzer. In Bayern entzogen sich die jungen Männer in großer Zahl der Rekrutierung - bis an die Schwelle der Rebellion."


                      Von anderem Gewicht war der Aufstand, der sich Ende Februar - ausgehend von einem spontanen Aufruhr der Hamburger Unterschichtenbevölkerung - mit Angriffen auf Zollwächter, Steuerverwalter und andere ‘Franzosenfreunde’ nach Lübeck, Stade, Lüneburg usw. ausweitete und nach dem Vormarsch der Russen im März 1813 zum (zeitweiligen) Rückzug der Franzosen aus dem 1810 annektierten Gebiet zwischen Küste, Hamburg, Lüneburg und Oldenburg führte. Die Besitzenden waren an Auseinandersetzungen dieser Art in der Regel nicht beteiligt; sie unterstützten vielmehr die von Napoleon eingeführten Bürgergarden, die der Aufrechterhaltung der Ordnung und dem Schutz des Eigentums dienten.

                      Im westfälischen Raum hob sich z. B. die enthusiastische, kriegsbejahende Haltung großer Bevölkerungsteile in der Grafschaft Mark, die fast 200 Jahre zu Brandenburg-Preußen gehört hatte, bis sie 1808 dem Großherzogtum Berg zugeschlagen worden war, deutlich von der Zurückhaltung anderer Territorien ab. Und im bayerischen Franken kam es im Frühjahr und Sommer 1813 zu Sympathieäußerungen für die Gegner Napoleons vor allem in den - wenn auch nur kurzfristig - preußischen Territorien Ansbach und Bayreuth.
                      Darüber, welche Hoffnungen und Vorstellungen die ‘Volksmassen’ mit ihrer monarchischen Gesinnung verbanden, kann bislang nur spekuliert werden. Immerhin deutet die starke Beteiligung an den Oktoberfeiern 1814 und 1815 (in Erinnerung an die Leipziger Schlacht) mit insgesamt wahrscheinlich Hunderttausenden von Teilnehmern in hunderten Orten Deutschlands darauf hin, daß über das Bildungsbürgertum hinaus zumindest eine erhebliche Minderheit der Bevölkerung zeitweise in den Sog der auf den Befreiungskrieg zurückgehenden Politisierung geriet. "

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                      • #12
                        Hallo Borussen Kanonier,

                        volle Zustimmung und vielen Dank für die Ausführungen. Aufstände gab es allerdings auch bereits 1809 in Deutschland. Nur als Ergänzung zu deinem Beitrag. Ich bin übrigens darauf gekommen, warum Fleischhauer die These aufstellt: "Mit Napoleon begann das Zeitalter des modernen Politikers - und Diktators". Das Buch von Platthaus, das er zitiert, heißt: "Die Völkerschlacht bei Leipzig und das Ende der alten Welt". Und nach dem Ende der alten Welt muss zwangsläufig eine neue, "moderne" Welt beginnen. Fleischhauers These ist deshalb also nicht ganz schlüssig. Nach Platthaus gehörte Napoleon bis 1813 zur "alten" Welt. Platthaus ist sicher ein guter Journalist, ebenso wie Fleischhauer. Aber wir diskutieren hier über einen Comic-Experten (Platthaus) und Fleischhauer ist auch kein Historiker.

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                        • #13
                          Hallo,

                          hier muss man aber die Motive für die verschiedenen Aufstände hinterfragen. Borussen-Kanonier nennt ja schon viele Gründe wie Rekrutierung oder Steuern. Die Erhebung der Unterschichten muss nicht gegen das Regimen Napoleons als solches gerichtet sein, sondern zielte in vielen Fällen auf die konkreten, übergroßen Belastungen ab.
                          Gegen die Rekrutierung wehrten sich viele Deutsche auch (Desertion etc.), als ihre Fürsten bereits umgeschwenkt waren und es in den Kampf GEGEN Napoleon ging. Hier die Besitzlosen zum Trägerelement nationaler Befreiungskriege zu stilisieren, wie dies teilweise die Geschichtsschreibung der DDR tat (Klassenkampf), geht m.E. zu weit.

                          lg, Charlotte

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                          • #14
                            diese "Aufstände" gab es ja auch in Frankreich, wenn nicht gegen das Regime, gegen was sonst??

                            Kommentar


                            • #15
                              Hallo,

                              es gab sicher viele, unterschiedlich motivierte Aktionen, dass waren jedoch keine Volksaufstände.

                              Viele Grüße

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