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Literatur zum Feldzug 1815

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  • #76
    Ich glaube, dass die Frage nach den unterschiedlichen Zeiten nur ein Aspekt ist, der historisch zu würdigen wäre.
    Viel interessanter ist es zu untersuchen, welche Rolle die Uhrzeit vorrangig für Napoleon und Wellington am Tag der Schlacht tatsächlich spielte.
    Betrachtet man die wichtigsten Ereignisse an diesem Tage, so änderte sich die Lage nahezu im 30 Minutentakt permanent.
    Im neu gestalteten Museum von Hougoumont wird übrigens diesem Umstand, der Rolle der Zeit sowohl für Wellington aber auch für Napoleon, besondere Aufmerksamkeit gwidmet.
    Zuletzt geändert von Suworow; 30.08.2015, 08:22. Grund: Buchstabe vergessen. ;)
    Tu´ im Kriege das, was der Gegner für unmöglich hält.

    Alexander W. Suworow

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    • #77
      Zitat von Sans-Souci Beitrag anzeigen
      Naheliegend als Zeitgeber war da die nächste Kirchturmuhr. Oder die Uhr eines Einheimischen - der seine Uhr natürlich nach der lokalen Kirchturmuhr gestellt hatte.
      Respekt, Sans-Souci, das ist wirklich die naheliegendste Lösung. Unsere Altvorderen konnten noch die Uhrzeit an der Position der Sonne erkennen. Besonders Wellington und Napoleon sind weit herumgekommen. Der eine von Portugal bis Indien und der andere von Spanien bis Moskau. Das stellt auf der einen Seite alle detaillierten Zeitangaben in Frage, die so nur zu einer persönlichen Meinung werden, erklärt aber auch, warum es verschiedene Zeitangaben gibt. Chapeau!

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      • #78
        Vor diesem Hintergrund sind Zeitangaben in Memoirenwerken eher als grobe Hinweise zu betrachten. Auf der anderen Seite wussten die Zeitgenossen natürlich schon ziemlich genau wann z.B. Mittag war.

        Grüße

        Gunter

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