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200 Jahr Feier Großbeeren

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  • 200 Jahr Feier Großbeeren

    Letztes Wochenende machte ich mich zu meinem zweiten Reenactment als Besucher (nach Jena 2006) auf, und zwar zur 200 Jahr Feier des Gefechtes von Großbeeren.

    Nun, es war ein riesiger Auflauf an Zuschauern, die Biobratwurst war exzellent, zeitgleich war in der Nähe eine Parade amerikanischer 50-70s Oldtimer zu bewundern ... und das Reenactment war, ähm, etwas "befremdend" angesichts der präsentierenden Akteure. Da ich dort meine neue "Ritsch-Ratsch-Klick"-Kamera weiter austesten wollte, hier mal als Beleg eine Auswahl aus 25 Fotos - wer Fehler suchen will, wird bestimmt fündig.









    ... die nächsten Fotos folgen ...
    "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

  • #2









    Fortsetzung folgt ...
    "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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    • #3









      Fortsetzung folgt ...
      "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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      • #4









        Fortsetzung folgt ...
        "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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        • #5









          Fortsetzung folgt ...
          "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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          • #6









            ... der Schluss folgt
            "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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            • #7



              ... und nun hoffe ich auf etwas mehr Authentizität in der Darstellung in Dennewitz übernächstes WE.

              Schöne Grüße
              Markus Stein
              "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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              • #8
                ... und nun hoffe ich auf etwas mehr Authentizität in der Darstellung in Dennewitz übernächstes WE.

                Das befördert natürlich die Frage, ob sich diese Hoffnung (lediglich) auf die Absenz der Chur-Brandenburgischen Artillerie (die deutlich 140 Jahre nach ihrem "Original" eingesetzt wurde) oder auf Weiteres bezieht ?

                Jörg (der dabei war)
                The light at the end of the tunnel
                is from an oncoming train.

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                • #9
                  Hallo Jörg,

                  na schade, dass ich offensichtlich hinter der falschen Truppe stand - Eure Preußen konnte ich ja nur von weitem bewundern und kann nicht allzu viel dazu sagen ... aber was ich an Details bei den Franzosen "bewundern" konnte, war schon amüsant, um es höflich auszudrücken.

                  Von den Spielzeugkanonen einmal abgesehen - auch wenn die einen mächtigen Lärm machen können - war die französische Artillerie wirklich eine Freude - Kommandos meist auf Deutsch, dickliche Herren in sperrige Kostüme ... aber wie gesagt, hat ganz schön "Peng" gemacht.

                  Nun meine ich bzgl. Dennewitz, dass es dort hoffentlich etwas mehr Authentizität hinsichtlich der Uniformen gibt - das genaue Exerzieren auf dem Felde kann ich mangels tiefergehender Reglementkenntnisse sowieso nicht en détail beurteilen.

                  Mal schauen, ob ich dort dann mal mehr auf der preußischen Seite stehe und Euch beobachten kann

                  Schöne Grüße
                  Markus Stein
                  "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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                  • #10
                    Hallo Markus,

                    einen dicklichen preußischen Linien-Feldwebel in sperriger Montur wirst Du in Dennwewitz nicht sehen können, der muß seine Prioritäten an dem Wochenende nämlich anders setzen.

                    Ansonsten dämpfe ich Deine Erwartungen vielleicht doch schon vorher, Großbeeren war nämlich für die meisten ostdeutschen Veranstaltungen ziemlich typisch (auf westdeutsche bin ich lange Jahre nicht hingekommen).
                    Und dabei hast Du die grausigen Szenen im Lager noch nicht mal öffentlich gemacht....

                    Jörg

                    P.S. In Leipzig werden auch massenhaft solche Figuren rumlaufen, allerdings wird dort die Anzahl der guten Leute (von denen es auch in Beeren viele gab, z.B. etliche Sachsen) größer sein, und daher hoffentlich der Gesamteindruck ein anderer.....
                    The light at the end of the tunnel
                    is from an oncoming train.

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                    • #11
                      Reenactment

                      Lieber Herr Stein!
                      Fotos sind ausgezeichnet!
                      Was für ein Modell ist die "neue"Kamera? Sehr schön scharfe Bilder!
                      Bildausschnitte sehr gut,gratuliere!
                      Ich fotografiere mit allen möglichen Kameras,zuletzt sehr viel mit Tablet.

                      Ansonsten macht es einem Großteil der männlichen Bevölkerung offensichtlich
                      doch Spass, Kriegsspiel zu betreiben!!!!Egal ob echt oder nachgestellt!
                      Ist eben doch eines der ältesten Betätigungsfelder der Menschheit!!

                      Viele Grüsse,IRENE.

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                      • #12
                        Liebe Irene,

                        Stereotype sind doch was Schönes.
                        a) Mann = Krieg spielen
                        b) Reenactment = Kriegsspiel

                        Die Mehrzahl der männlichen Bevölkerung vermag ich den paar Hanseln bei Großbeeren nicht zu erkennen. Und zuschauen war der Vati nicht alleine, da war noch die Mutti mit!

                        Reenactment als Männerulk abzutun, ist schon ziemlich daneben. Ich weiß nicht, wo wir in der Uniformkunde und der Militärgeschichte heute ohne genau dieses Reenactment stünden. Neben den Faschingskameraden (die wohl jedes Hobby hat), gibt es eine Vielzahl ernsthaft Verrückter, die sich in Uniform (nein, kein Kostüm) und voller Ausrüstung tagelang auf den Marsch begeben, biwakieren, Reglements drillen etc. pp. und so versuchen, dem Original nahe zu kommen. Sie lernen dadurch Einflussfaktoren kennen, die so mancher Militärhistoriker mit seinem Blick aus den Wolken gar nicht zu erkennen und damit zu werten vermag. Das Reenactment hat die Bodenhaftung zurückgebracht, dem Einzelnen jener Hunderttausende Josef Bertas ein Gesicht und Gewicht gegeben. Der Marschall hat es zwar heroisch befohlen, aber Carl Friedrich Müller aus Hintertupfingen hat seinen A… dafür hingehalten.
                        Und natürlich macht Reenactment Spaß, sonst würden wir es ja nicht machen. Also doch Kriegsspielfanatiker?
                        Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

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                        • #13
                          Zitat von Da Capo Beitrag anzeigen
                          Liebe Irene,
                          Und natürlich macht Reenactment Spaß, sonst würden wir es ja nicht machen. ?

                          EINSPRUCH !

                          Mein Sohn bemerkte gestern Abend (aus der Sicht des leidenden Zuhörers väterlicher Erzählungen)
                          "Also, wer das Wort SPASS mit der Sache verbindet, hat das dahinterliegende Prinzip nicht verstanden."

                          Und er hat recht - berücksichtigt man, was im Nachhinein immer und immer bemängelt wird, was wieder nicht geklappt hat, über welche Teilnehmer oder Abläufe man sich (Jahr um Jahr) geärgert hat, dann läßt sich das mit dem Begriff Spaß nun wirklich nicht verbinden.

                          Als Betroffener bin ich gern bereit zuzugeben, daß eine Faszination von der Sache ausgeht (Nein. Irene, nicht vom "Krieg Spielen")

                          Aber Spaß ......? rost:
                          The light at the end of the tunnel
                          is from an oncoming train.

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                          • #14
                            Zitat von Da Capo Beitrag anzeigen
                            Ich weiß nicht, wo wir in der Uniformkunde und der Militärgeschichte heute ohne genau dieses Reenactment stünden. ... Sie lernen dadurch Einflussfaktoren kennen, die so mancher Militärhistoriker mit seinem Blick aus den Wolken gar nicht zu erkennen und damit zu werten vermag.
                            Und wieder mal hast du reingehauen. Das zeigt leider, dass du von moderner Militärgeschichtsschreibung keine Ahnung hast. Du wirst ja wohl
                            wissen, dass Leute wie Marcus Junkelmann echte Profis in der Experimentalarchäologie sind und das sowohl draußen auf der Wiese als auch akademisch. Die reinen Hobbyisten haben nämlich auch nicht die Weltweisheit allein gepachtet, ihnen fehlt nicht selten der Überblick, um Dinge richtig einzuordnen und dazu noch das methodische know how, ohne das es gerade in der Uniformkunde immer wieder zu heftigen Fehlschlüssen kommt.

                            Grüße

                            Gunter

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                            • #15
                              So, hammers wieder geschafft!

                              "So mancher Militärhistoriker" schrieb Jörg.
                              Da steht nicht, daß sämtliche Historiker weltfremde Elfenbeintürmler seien.
                              Da steht nicht, daß es von dieser Weltfremdheit nicht löbliche Ausnahmen gäbe.

                              Da steht, daß ernsthafte Reenactors durch Anwendung rekonstruierter Ausrüstungsstücke unter abstrahierten Einsatzbedingungen zu Ausagen über tradiertes Wissen gekommen sind / kommen können.

                              Daß sich Historiker mit einreihen, um durch Experiement Bücherwissen und Archivaussagen auf ihre Glaubwürdigkeit zu befragen (was Junckelmann ja wohl gemacht hat), wird in Jörgs Beitrag nirgendwo in Abrede gestellt.

                              Er hat auch nicht in Abrede gestellt, daß Archivarbeit zu neuen Erkenntnissen führte / führen kann.

                              Aber man kann sich natürlich das Stöckchen suchen, über das man springen will....
                              Jörg
                              The light at the end of the tunnel
                              is from an oncoming train.

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