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Festung Rosenberg 1806

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  • #46
    @napoleonpati

    Du magst ein guter Modellbauer sein, mit dem Recherchieren hapert es allerdings doch beträchtlich. Ohne Französischkenntnisse ist das ja auch kein Wunder - wenn man aufgrund der Sachlage imstande sein müsste, französische Quellen zu konsultieren.

    Auch sonst verstehst du vom Handwerk des Historikers nicht viel, denn sonst hättest du die dir zur Verfügung stehenden dürftigen Unterlagen richtig bewertet und wärst zur Einsicht gekommen, dass unter den gegebenen Umständen ein Verzicht auf das Projekt wohl das Beste wäre. Geschichte interessiert dich aber scheinbar doch weniger als du vorgibst und "Geschichte in Miniaturen" erweist sich so leider als Hochstapelei.

    Hab ich glaub schon mal erwähnt: Dies ist ein historisches Forum, entsprechend wird hier analysiert und kritisch unter die Lupe genommen. Wenn du das nicht erträgst und lieber nur beweihräuchert und beklatscht werden willst, dann bieten dir Wargamer- und Modellfiguren-Foren ja eine mehr als befriedigende Bühne.
    Zuletzt geändert von Tellensohn; 07.09.2016, 12:00.

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    • #47
      Als positives ERgebnis nehme ich mit, wieviel Material doch dank Tellensohn und HKDW aus den verstreuten Quellen zusammengekommen ist. Gut gemacht!

      Natürlich sind es nur Indizien, wie eine bestimmte, genau datierbare artilleristische Dotierung ab Oktober 1806 ausgesehen haben könnte. Provenienz, Lafettentyp, Aufstellung etc. folgen daraus nocht nicht.

      Aber wenn man dazu noch die allgemeinen Regeln zur Armierung einer Festung hinzunimmt, und unterstellt, daß die franz. Ingenieure und Artillerieoffiziere rational nach dem Stand des Wissens und der Technik gehandelt haben, und dazu noch Zeit, Arbeitskraft sowie vorhandene Baumaterialien berücksichtigt, dann kann man schon eine plausible Hypothese entwickeln, mehr allerdings nicht. Den o.g. Materiallisten kann man übrigens unschwer ersehen, daß diese vornehmlich dem Batteriebau gedient haben und könnte daraus die Anzahl der geplanten Bettungen berechnen. Das ist nichts anderes, als wenn man beim Bau von Dioramen für Feldschlachten die wohl bekannten Regeln der Taktik benutzt. Die Kombination von Fakten und Regeln macht die Hypothese vulgo Rekonstruktion.

      Erst wenn ein Armierungsplan vorliegt, wissen wir es besser. Die wenigen originalen Pläne, die ich recherchieren konnte, sind da sparsam bis zum Erstaunen, will sagen ziemlich weit von den Vauban-Regeln entfernt.

      Übrigens dienen Artilleriedepots i.a. nicht der Armierung einer Festung, sondern sind als taktische Reserven entlang der Hauptkommunikationslinien bestimmt, bevorzugt im Schutz von Festungen. Wegen des Platzbedarfs war dies der Kaulanger bei Kronach, und natürlich nicht der enge Hof des Forts.
      Zuletzt geändert von Blesson; 07.09.2016, 13:24.
      Do, ut des

      http://www.ingenieurgeograph.de

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