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Reenactment in Jena am 14.10.2006

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  • #16
    Weitere Photos

    So, jetzt habe ich auch die Rubrik des "Alliierten Anmarsches" im Portal veröffentlicht ... Alliierte deshalb, da es sich ja nicht nur auf die Sächsischen Verbündete begrenzte

    Ja, die Photos sind in der Tat nicht schlecht geworden ... und dem Kaiser kam ich am Ende wirklich sehr nahe, da wir (Berit, Mephisto, der nette Österreichische Besuch und ich) einfach unverfroren mit Ablauf der Schlacht (die letzten Schüsse fielen noch) auf die Mitte des Feldes liefen und beim Kaiserlichen Stab hielten, wo uns Napoleon aus netter Erinnerung heraus auch begrüßte - aller anderen Photos auch mit großem Zoom.

    Eins muss ich aber dem Reenactment lassen: mit dieser Veranstaltung haben wir verdammt viel nette Leute getroffen - und das nächste Mal müssen wir länger ins Biwak, damit es auch was mit Cuirassier und Jörg (Du warst ja auch da, und wieder nix mit treffen , wird).

    Markus Stein
    "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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    • #17
      Hallo Mephisto, es stimmt, die kurze Begnung am Sonntag war sehr oberflächlich, aber als Re-Enactor kann man sich ja nicht so leicht freinehmen, da man in die Aktivitäten seiner Gruppe eingebunden ist. Der Freitagabend war bei mir voll ausgebucht:

      Wir waren zwischen 19 und 20 Uhr vom Exerzieren zurück, mußten feststellen, daß für uns keine vom Veranstalter gestellte Verpflegung mehr da war - alles schon aufgegessen, aber viel verpaßt haben wir bei der Gulaschsuppe wohl nicht.

      Jedenfalls warfen wir unsere vorsorglich mitgebrachte private Verpflegung zusammen und aßen, dann war natürlich Schwatzen am Feuer mit den anderen Grenadieren und mit Bekannten aus anderen Einheiten an der Reihe. Meistens sieht man sich ja nur auf den Veranstaltungen, und in eine Kneipe kann ich täglich gehen, Lagerfeuer-Atmosphäre gibt es halt nur beim Re-Enactment ... hust, augenreib ...

      Von Mitternacht bis 2 Uhr war unsere Einheit dann für eine unhistorische Parkplatz-Wache eingeteilt, wir haben die Zeit genutzt, potentielle Autodiebe abzuschrecken, indem wir alle zusammen dort exerziert haben.

      So ging die sich sonst ja immer sehr dahinziehende Zeit der Wache für alle schön rasch und kurzweilig vorbei, und wir fielen danach glücklich und müde ins Stroh, bis uns um 6 Uhr früh die Tambours aus Morpheus Armen rissen.

      Vielleicht ergibt sich ja beim Workshop Berg eine bessere Gelegenheit zum Kennenlernen.

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      • #18
        Hallo,

        meine ersten Fotos habe ich jetzt auch online gestellt. Ihr könnt meine Fotos wie gewohnt auf meiner Webseite: http://www.berithh.de/html/jena_2006.html anschauen.

        Ein paar stelle ich hier auch schon einmal rein.







        LG Berit

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        • #19
          Klasse Photos

          Berit,

          die Photos werden immer besser - der Gardejäger, da stellen wir 'mal das berühmte Bild von Géricault daneben (ähnlich der tollen Collage des "alten" und "neuen" Napoleon.

          Ich denke, wir ergänzen uns sehr gut, da Du vornehmlich von der französischen Seite her photographiert hast, während ich mehr auf der Preußischen stand.

          Schöne Grüße
          Markus Stein
          "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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          • #20
            Gibt es auch von irgemtwem Fotos von unsrer ruhmreichem 22e demi-brigade d'infanterie de ligne, vielleicht auch mal von hinten, sodass ich (der Tambour) zu erkennen bin??????
            Liberté, Egalité et Fraternité ou la mort!!!

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            • #21
              Schöne Photos endlich auch mal die Incomparable gut in Szene gesetzt.

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              • #22
                Im "Roten Hirsch"

                Hieb- und Stichwaffen...alles dabei...
                :duell:
                Angehängte Dateien
                Gruß
                Mephisto

                "Es sind zwey Formeln, in denen sich die sämmtliche Opposition gegen Napoleon befassen und aussprechen lässt,
                nämlich Afterredung (aus Besserwissenwollen) und Hypochondrie." Goethe 1807 :attention:

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                • #23
                  @Mephisto:

                  sind auf dem Foto forumsmitglieder drauf, wenn ja wäre eine Beschreibung super!

                  ich kenne nur mark und heinz (rechts von mark)
                  gruz zzz

                  k.k. Infanterieregmeint No. 3 Erzherzog Carl
                  I. Grenadier-Comapgnie
                  www.ir3.at

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                  • #24
                    Nein, die Damen gehören wohl zum Hofstaat,
                    genau wie die beiden Herren zu seiner Linken.
                    Zuletzt geändert von Mephisto; 17.10.2006, 22:15.
                    Gruß
                    Mephisto

                    "Es sind zwey Formeln, in denen sich die sämmtliche Opposition gegen Napoleon befassen und aussprechen lässt,
                    nämlich Afterredung (aus Besserwissenwollen) und Hypochondrie." Goethe 1807 :attention:

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                    • #25
                      die sehen alle sehr traurig aus

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                      • #26
                        "Müde" wohl eher, denn es war ja schon zu später Stunde.
                        Die Küche musste mit Waffengewalt :duell:zur Verpflegungsausgabe gezwungen werden!
                        (Extrem renitent, das Personal, ...aber nicht lange. Man hatte ja - wie gesagt - Blankwaffen dabei...)

                        Der Kaiser war mit seinem Hof direkt nach dem Eintreffen in Jena noch ins Stadtmuseum,
                        (... wohlmöglich um den Stadtbütteln den hiesigen Stadtschlüssel abzuverlangen???)
                        danach dann auf einen Umtrunk in den "Roten Hirsch", rost:
                        dann Stiefelputzen, Waffenreinigen, Abschminken und anschliessend ab ins Bett.
                        Was weiß ich, was er da noch alles an Befehlen geschrieben haben mag?!?
                        Zuletzt geändert von Mephisto; 18.10.2006, 00:18.
                        Gruß
                        Mephisto

                        "Es sind zwey Formeln, in denen sich die sämmtliche Opposition gegen Napoleon befassen und aussprechen lässt,
                        nämlich Afterredung (aus Besserwissenwollen) und Hypochondrie." Goethe 1807 :attention:

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                        • #27
                          Auf dem Foto sind folgende Personen zu sehen.

                          rechts Philip von den Xème escadron des chasseurs à cheval de la garde, Heinz aus Österreich, Mark, eine Dame von den Xème escadron des chasseurs à cheval de la garde (Name ist mir leider entfallen), Lisi aus Österreich.
                          LG Berit

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                          • #28
                            Viele Fotos und Videofilme findet ihr auf der Webseite von Yves Moerman:

                            http://users.skynet.be/ym04/jena.htm
                            LG Berit

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                            • #29
                              Meine Lieben,

                              mein neu-preußischer Senf hierzu darf nicht fehlen.

                              Was mir gefallen hat:

                              - Mit starkem Rückhalt durch die Veranstalter durfte ich auch einmal den General-en-chef spielen und eine Schlacht verlieren, und wann darf man das schon einmal? Allerdings wird meine rasante Karriere vom schlicht gestrickten Capitaine zum Generalmajor damit beendet sein - die Kassation des Patents steht bevor.

                              - Ich konnte endlich einmal am Freitag abend eine Stabsbesprechung binnen einer Stunde mit allem Zicki-Zacki inszenieren, wie sie sein soll, einschließlich handgezeichneter Karten und 4rer leer getrunkenen Likörflaschen. Die beabsichtigte Folge war, daß bei der Stunde der Wahrheit fast keine Insubordinationen zu verzeichnen waren.

                              - Das von 1806-er Preußen (Printz-Louis-Ferdinand) vorbereitete Stabslager.

                              - Die Soiree in unserem Stabszelt am Samstag Abend mit ca. 15 geladenen Gästen. Der Einsatz meiner Truppe mit den in der Lagergasse produzierten Canapés. Mark Schneider als angenehmer und charmanter Unterhalter, mit dem ich auf Französisch parlieren konnte. Nach wie vor bin ich persönlich jeder Art von hirnloser Heldenverehrung abhold.

                              - Die Bataille am Sa hat mir einige Erfahrungen als Schlachtenlenker beschert, wobei ich wegen der ferngesteuerten göttlichen Eingebung von der Tribüne nicht so spontan so reagieren durfte, wie ich wollte: ich mußte die Nase immer im Skript mit den 27 abzuarbeitenden Ereignissen haben. Dennoch blieb Freiraum für einige Improvisation. Um zu resümieren, es war ein wenig wie Schachspiel mit ungleich verteilten Chancen (Springer, Turm und Dame fehlten von Anfang an), bei dem ich anfangs noch gut schieben konnte, aber hinterher wegen fehlenden Reserven nicht mehr den Hauch einer Chance hatte. Bei einem Zahlenverhältnis von 1:4 bis 1:5 eigentlich nicht verwunderlich, wenn man auf einem unvorteilhaften Terrain ohne Rückzugsmöglichkeiten festgenagelt ist.

                              - Das Interesse der Besucher am So war außerordentlich. Ich bin für ca. 3h nicht zur Ruhe gekommen.

                              - Die Laubhütte der 22ten. So etwas wäre öfter zu wünschen.

                              Was mir nicht gefallen hat, aber bei Großveranstaltungen wohl immer zwangsläufig einreißt:
                              - Verschandelung des Biwaks mit Fahrzeugen
                              - Der frühe Abbau am Sonntag morgen (auch ich mußte 5 Stunden fahren, und habe mich doch erst gegen 5 verabschiedet)
                              - Die allgemeine darstellerische Diszinplinlosigkeit im Lager. Ich bin nun einmal Detailfetischist und denke in lebenden Bildern. Einfach unerfreulich, bis auf einige Ausnahmen.
                              - Alles ist nur auf die 2 Stunden Bataille fokussiert, der Rest ist wohl nebensächlich.
                              - Die Gedenkveranstaltung am So morgen. Meine Vorstellung ist, daß beide Seiten eine faire Chance zur (Selbst)Darstellung haben, was auf der preußisch-sächsischen Seite nicht der Fall war. Die Fotografen und TVTeams hätte ich am liebsten mit dem Kantschu weggeprügelt, so distanzlos war diese. Wenn schon Zeremonie, dann mit dem nötigen Anstand und Würde.

                              Resümee: Eine Veranstaltung, die weitaus besser und angenehmer gelaufen ist, als anfangs von mir erwartet. Aber nichts, wo ich sagen würde, Iéna sehen und dann sterben.

                              Also noch einmal Dank an die Organisatoren.

                              LB
                              Do, ut des

                              http://www.ingenieurgeograph.de

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                              • #30
                                Ein schönes Foto was ich euch nicht vorenthalten möchte.
                                Angehängte Dateien
                                LG Berit

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