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Auf Napoleons Spuren

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  • Auf Napoleons Spuren

    Hallo liebe Napoleon Experten!
    Ab Juni diesen Jahres möchte ich mit meinem Pferd auf große Tour durch Frankreich gehen. Natürlich will ich so viel wie möglich auf den Spuren Napoleons aber auch sonstiger französischer Geschichte wandeln. Gleichzeitig kann ich auch für meine Romane vor Ort recherchieren.
    Der Start ist im am Rande des nördlichen Pfälzerwaldes bei Neuhemsbach. Über Hauenstein geht es dann ins Elsaß. Geritten wird mit Straßenkarte zur groben Orientierung und GPS Gerät zur Orientierung in Wald und Feld. Geplant habe ich die Tour bis Oktober, danach lasse ich mich in Frankreich nieder, wandere also aus.
    Habt ihr Tipps wie und wohin ich ab dem Elsaß mich wenden kann? Alles was historisch interessant ist. Orte, Schlösser, Burgen, Schlachtfelder etc. Die Tagesetappen liegen, je nach Geländeschwierigkeiten so um die 50 bis 80 Kilometer.

    Grüße, Karin

  • #2
    Cool. Nach Frankreich mit dem Pferd, und noch eine Auswanderung, mein Respekt!

    Frag doch mal den User "Norbäär" per PN, der ist doch permanent auf Napoleons Spuren in Frankreich unterwegs.
    Mir fiele die Route Napoleon ein, also der Weg von der Landung in Frankreich bis nach Paris, als er von Elba zurueckkehrte.

    Du muesstest also zunæchst nach Sueden. Ueberhaupt finde ich die Provence sehr schøn, wir sind dort zu Fuss und mit dem Fahrrad unterwegs gewesen - das sollte auch mit dem Pferd klappen.

    Nicht unbedingt auf Napoleons Spuren, aber Avignon, Aix-en-Provence, Saintes-Maries-de-la-mer und die ganze Ecke da ist so schøn, dass sich ein Besuch lohnt - und da tæt ich dann auch bleiben!

    Gruss, muheijo

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    • #3
      Ich weiß nicht, ob man in Frankreich auf Napoleons Spuren wandeln kann ohne andere Epochen zu berühren. Nach meiner Erfahrung ist das auch umgekehrt nicht möglich.
      Ich kann Ihnen daher die Schlössertour durch die Loire empfehlen. Man benötigt dafür ungefähr 8 Tage (mit Zwischenaufenthalten und 4 bis 6 Reitstunden täglich).
      Die Tour Château de Chaumont bis Château de Chambord ist besonders schön und interessant. Letzteres Schloss war im Besitz von Stanislaus Leszcynski, dem Marschällen Moritz von Sachsen, und Lois-Alexandre Berthier.

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      • #4
        Guten Morgen,

        danke an euch für die Tipps. Da ich nicht nur an Napoleon und seiner Zeit interessiert bin, wenn diese mich auch am meisten fasziniert, nehme ich auf dieser Tour natürlich auch alles mit, was mit französischer Geschichte zu tun hat. Ganz klar, dass da auch Ludwig XIV. dazu gehört, seine Nachfolger, die Revolution etc.

        Liebe Grüße, Karin

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        • #5
          Hallo,

          habe mir ein paar Bücher beim ZVAB (Zentralverband antiquarischer Bibliotheken) bestellt, www.zvab.com. Durch Zufall bin ich heute darüber gestolpert, es gibt einen Reiseführer "Route Napoleon". Kostet da keine 15,00 Euro.

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          • #6
            Hallo Forum,

            auf das Buch mit dem hochtrabenden Namen "Route Napoleon" kann man getrost verzichten. Ich habe es vor 5 Jahren gekauft. Aber es hat mir nicht wirklich geholfen. Ich habe mir die Reiseziele selbst gesucht und danach die Touren zusammengestellt. Aus dem Friederich habe ich Karten der Schlachtfelder kopiert und mitgenommen. Dann habe ich auch immer in jedem Ort das Office de Tourisme (sofern vorhanden) aufgesucht. Überrascht hat mich, dass es sogar in Castellane ein Office de Tourisme gab und man recht gut über die Route Napoleon Bescheid wusste. Ich plane meine Touren stabsmäßig von zu Hause d.h. ich lege alle Zielorte und Besuchsstationen fest, markiere diese auf meinem Navi und informiere mich auch über öffentliche Verkehrsmittel. So habe ich für Antibes alle Buslinien auf mein iPad2 geladen und zusätzlich gedruckt. Für Monaco habe ich den Fahrplan der SNCF ebenfalls geladen und gespeichert. Und auf der Route Napoleon fahre ich natürlich mit Auto. Man sollte keine Angst mit dem Auto haben. Bisher bin ich immer ohne Beule und Schramme zurückgekommen. Die Franzosen sind höflicher und netter als die meisten Deutschen. Ein Deutscher gibt Gas, um eine Lücke zuzumachen, der Franzose winkt Dich freundlich rein. Aber Trödeln treibt auch einen werktätigen Franzosen auf der kurvenreichen Route Napoleon zum Wahnsinn. Also ab und an rechts ran, wenn man im Rückspiegel ein schnelles Auto erblickt. Das wird in der Regel mit einer freundlichen Geste belohnt. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf meine Fahrt vom 15. bis 20.05. nach Antibes.

            Tschüs

            Norbert
            Vive l' Empereur !

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