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Thema: Chappe-Telegraphen

  1. #1
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    Böse Chappe-Telegraphen

    ps...gibt es noch diese maste? reste?

    Was die Chappe-Telegraphen angeht, weiß ich es nicht.
    Das Ding hatte ja nach den napoleonischen Kriegen einen Nachfolger in Preußen (Berlin-Koblenz 40 min je Nachricht).
    Davon steht wieder / noch die komplette Station 18 in Neuwegersleben
    http://www.braunschweig-touren.de/Se...gersleben5.htm
    und die Station 17 auf dem Spitzberg bei Oschersleben ist zumindest mit dem Signalmast wieder aufgebaut (steht im Wald; dichter war ich noch nicht ran).

    Gruß
    Jrög

  2. #2
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    über Chappe-Telegraphe in deutsch :


    D. Haeberle : Der optische Telegraph in der Pflaz während der napoleonischen Zeit. Heidelberg, 1932, 37 S.
    D. Herbarth : Die Entwicklung der optischen Telegrafie in Preussen, Köln, 1978, 203 S.
    E. Sautter : Wann wurde die erste Telegraphenlinie in Deuschland erbaut ? Archiv für Post und Telegraphie, n°23, Berlin, 1901. 19 S.
    E. Sautter : Die optische Telegraphie in Frankreich zur Zeit ihrer hoechsten Entwicklung. Archiv für Post und Telegraphie, Berlin, 1908. 7 S.

  3. #3
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    Standard Napoleon als Organisator

    ... auch ganz gut (und zwar nicht nur zum Thema Telegraphen):

    Giehrl, H. Der Feldherr Napoleon als Organisator. Berlin: E. S. Mittler, 1911.

    Enthält u.a. eine Karte Frankreichs mit allen Telegraphenlinien, aber auch Militärstraßen, Kanälen usw.

    Beste Grüße, Thomas H.

  4. #4
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    Ausrufezeichen Montmartre 1814

    Auf diesem Bild (Montmartre 1814), sieht man genau den Telegraph von Chappe, links.
    Die Hügel Montmartre war auch genannt : die fünf-Mühle Hügel...
    Geändert von Belle Poule (20.05.2008 um 16:40 Uhr)

  5. #5
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    Zur optischen Telegraphenlinie Berlin-Koblenz:


    1) Die Station Köln-Flittard ist komplett restauriert und angeblich zu besichtigen.

    2) Exponate sind im Bundespostmuseum zu besichtigen.

    3) Eine komplette Liste der Station mit Erhaltungszustand mit Stand von 1978 (!) ist zu ersehen unter:

    D. Herbarth : Die Entwicklung der optischen Telegrafie in Preussen, Köln, 1978, 203 S.

  6. #6
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    K. BEYER et B-S. MATHIS : " Soweit das Auge reicht : Die Geschichte der Optischen Telegrafie " , Francfort, 1995.

    G. WOLF : " 200 Jahre optische Telegrafen und der Bliesgau ", reprographie de 56 pages, 1998 (Förderkreis Optische Telegrafen, In den Hanfgärten 7, 66440 BLIESKASTEL-ASSWEILER)

    W. LANG : "Der Optische Telegraph im Pfälzerwald - Ein kollektiver Irrtum ? ", pages 137/151, Nachrichtenblatt Rheinland-Pfalz, Heft 3, 2002

    Archiv für Deutsche Postgeschichte
    (Deutsche Gesellschaft für Post und Telekommunikationsgeschichte *):
    H. GACHOT : " Der optische Telegraph zu Strassburg und die Telegraphenlinie Wien-Strassburg vom Jahre 1809 ", pages 1/21, Heft 2/1968
    W. KLEIN : " Aus der Entwicklung der elektromagnetischen Telegraphenapparate ", pages 6/16, Heft 2/1976
    V. ASCHOFF : " Frühe Anfänge der Telegrafie im Norddeutschen Küstenraum ", pages 66/78, Heft 1/1979
    V. ASCHOFF : " Von Abel Burja bis zum Fächer " à la Telegraph " ", pages 106/123, Heft 1/1981
    H. DROGGE : " Die Entwicklung der optischen Telegrafie in Preussen und ihre Wegbereiter ", pages 5/26, Heft 2/1982
    A. THEWES: " Eine frühe Beschreibung von optischer Telegrafie ", pages 111/114, Heft 2/1985
    H. UHLEMANN : " Der optische Telegraf des Claude Chappe in der zeitgenössischen Kunst ", pages115/117, Heft 2/1985
    A. THEWES : " Die optische Telegrafenverbindung am Ammersee 1801 - 1803 ", Heft 1/1987

    Post - und Telekommunikationsgeschichte
    ( * Deutsche Gesellschaft für Post und Telekommunikationsgeschichte e.V., Zentrale Geschäftsstelle, Postfach 70 02 62, 60552 FRANKFURT)
    H.-J. BORGWARDT : "Johann Alexander Stralendorff - Genialer Erfinder mehrerer optischer Telegrafen" pages 39/54, Heft 2/1995


    In Frankreich sind noch ein paar Reste zu sehen (2. Seite):
    http://www.fnarh.com/actualites/mani...officielle.pdf
    Geändert von Belle Poule (13.07.2008 um 12:05 Uhr)

  7. #7
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    Standard Brief von 1814

    Transkription :

    Télégraphie
    Ligne du Nord

    Dépêche télégraphique de Lille du 17 février 1814, au soir, arrivée le 18

    Le général Maison
    à Son Excellence le duc de Feltre,
    Ministre de la guerre

    Je me suis replié sur Lille. L’ennemi est en force, et peut intercepter bientôt la communication avec Paris.

    Pour copie
    Chappe
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  8. #8
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    Hallo,

    da http://www.shpta.com/ war ich heute. Also Tour Chappe anklicken. War leider einen Monat zu früh. Saison für das Museum beginnt am 18. Mai. In der Burg wenige Minuten entfernt kann man essen und trinken - war aber auch am "Lundi" geschlossen. Wer also ab Mitte Mai bis September bei Saverne vorbeikommt, kann vielleicht einen Bericht schreiben, bitte!
    "Die Nachwelt wird auf Grund von Thatsachen richten: Verläumdung hat mit der Zeit all ihr Gift verspritzt; ich werde jeden Tag an Ruhm gewinnen."
    Napoleon zu O'Meara am 9. Dezember 1817

  9. #9
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    Standard Buch

    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    ... auch ganz gut (und zwar nicht nur zum Thema Telegraphen):

    Giehrl, H. Der Feldherr Napoleon als Organisator. Berlin: E. S. Mittler, 1911.

    Enthält u.a. eine Karte Frankreichs mit allen Telegraphenlinien, aber auch Militärstraßen, Kanälen usw.

    Beste Grüße, Thomas H.
    Ja,das ist gut.Gab es vor ein paar Jahren als Nachdruck,bei dem Verlag der sich
    mit Nachdrucken zur Napoleonischen Zeit befasst hatte und scheinbar(leider)
    eingegangen ist.(Zörz-oder so ähnlich).
    Das Buch enthält viele brauchbare Angaben zu Straßenbau,Kanälen,Stafetten,
    Zeichnungen von Chiappe-Telegraphen,anderen Kommunikationsmittelln,etc.
    Und zwar auch zu deren Weiterentwicklungen nach der Napoleonischen Zeit.

    IRENE.

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