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Thema: Zeitgenössische Werke über Generalstab

  1. #11
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    Standard Das gelbe Buch

    Wer sucht, der findet

    http://www.napoleon-series.org/milit..._statute1.html

    Mehr dazu in:
    Schubert, F. v. Unter dem Doppeladler. Erinnerungen eines Deutschen in russischem Offiziersdienst 1789-1814. Stuttgart: K. F. Koehler, 1962 (S. 194f)

    Gruß, Tom

  2. #12
    Avatar von Gunter
    Gunter ist offline Erfahrener Benutzer Chef de Bataillon
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    @Klaus,
    dass es unter Barclays Führung Probleme gab, lag aber nicht an seiner neuen Organisationsstruktur, sondern daran, dass es grundsätzliches Misstrauen zwischen den höchsten Generalen gab und der Zar sich nicht getraut hatte einen eindeutigen Oberbefehlshaber zu ernennen. Für mich übrigens ein Indiz dafür, dass Alexander mit den realistischen Rückzugsplänen Barclays einverstanden war, weil sonst Russland eine militärische Katastrophe gedroht hätte. Da der Kopf eines Zaren jedoch recht locker auf den Schultern saß, konnte er natürlich nicht zugeben, dass er die eigene Armee dem Gegner nicht ebenbürtig ansah und deshalb bereit war, russischen Boden aus strategischen Gründen aufzugeben. Kutosow konnte zunächst garkeinen eigenen Stab haben, da die Ebene des Oberbefehlshabers formell noch garnicht existiert hatte. Es ist ihm nicht anzukreiden, dass er sich Vertraute für seinen Stab auswählt, das machte jeder, wohl aber dass er in seiner intriganten Art die fortschrittliche Struktur Barclays durchbrach. Toll war doch selbst einer der Hauptgünstlinge, dem eine so wichtige Rolle eigentlich garnicht zugestanden hätte, wobei er die russische Armee mit seinem Verhalten in große Gefahr brachte.

    Grüße

    Gunter

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