Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 16 von 16

Thema: Artilleriemunition, was für was ??

  1. #11
    Registriert seit
    03.10.2006
    Ort
    Cis-Rhenanien
    Beiträge
    769

    Standard

    Hier noch eine Publikation zur sächs. Defensions- und Belagerungsartillerie:

    http://www.ingenieurgeograph.de/Publ..._/S3-Saxon.pdf

    Zur Abb. 1: Hier handelt es sich um eine traversierende hohe Rahmlafette mit Pivot, dessen Rohr für die "Fernverteidigung" über die Bank schoß, sicher mind. ein 12 Pfünder. Da die Lafetten einen Streichwinkel von ca. 120° hatten, waren derer mind. 3 erforderlich, wenn rundum die gesamten 360° auf den Türmen bestrichen werden sollten. Haben die Planungen dies so vorgesehen? Ferner müßte ein Aufzug oder Kran in Gebrauch gekommen sein? Ferner ist zu bemerken, daß diese Lafetten auf dem Verdeck ohne Traversen sehr leicht demontiert werden konnten. Waren alsoTraversen vorgesehen?
    Geändert von Blesson (11.04.2014 um 15:33 Uhr)

  2. #12
    Registriert seit
    16.02.2011
    Beiträge
    1.318

    Standard

    @Blesson

    Ich bin etwas verwirrt. Klicke ich deinen Link an, erscheint die Meldung "For the best experience, open this PDF portfolio in Acrobat 9 or Adobe Reader 9, or later." Nun, Adobe Reader 9 hab ich... Was mach ich falsch?

    Gruss, T.

  3. #13
    Registriert seit
    03.10.2006
    Ort
    Cis-Rhenanien
    Beiträge
    769

    Standard

    @Tellensohn,

    Journal of Ordnance: Scheint ein Versionsproblem zu sein. In der Vollversion kann ich Das Pdf öffnen; dieses enthält 5 weitere Pdf, darunter meinen Aufsatz an der 3. Position. Es sind im Aufsatz auch einige Übersetzungsfehler herinnen, die ich dem Herausgeber nicht ausreden konnte.

    Bitte also abwarten, die deutsche Version erscheint demnächst im eJournal.
    Geändert von Blesson (15.04.2014 um 13:36 Uhr)

  4. #14
    Registriert seit
    03.10.2006
    Ort
    Cis-Rhenanien
    Beiträge
    769

    Standard

    Zitat Zitat von Flakuntergruppe Beitrag anzeigen
    Zunächst besten Dank an @Tellensohn und @ Dave H.
    Mit Hilfe der von Euch angegebenen Literatur kann ich mir nun wirklich umfangreiches Wissen über die Artillerie des 19. Jahrhunderts aneignen. Dieses Thema findet von nun mehr als bisher mein Interesse und mich damit intensiv zu befassen, wird mir ja mittelfristig nicht erspart bleiben. Dennoch hatte ich mit meinem Posting ein anderes Ziel verfolgt und ich erlaube mir mein ursprüngliches Ersuchen an die Forum-User hier noch einmal zu präzisieren. Ich wohne in unmittelbarer Nähe eines „Normalturms“ der Maximilianischen Befestigungsanlage. Ich wurde daher gebeten in kleinem Kreis geschichtlich Interessierter einen, durch Power-Point-Folien unterstützten, Vortrag über den nordwestlichen Teil der Befestigungslinie zu halten. Dabei möchte ich nicht nur die allgemein zugänglichen Internet-Darstellungen (oder eigene Fotos) von den Türmen 15, 16, 18, 19 und 20, von den zwei Batterien Clara und Thekla sowie vom Vorwerk Konstantia und der Klause Edelburga zeigen. Nicht allgemein bekannt und daher Interessant und zielführend erschiene mir vielmehr auch eine kleine Waffen- und Munitionskunde darzustellen. An das Forum „Napoleon-Online“ habe ich mich gewandt, weil die „Linzer Turmlinie“ wohl erst nach dem Tode Napoleons errichtet wurde, jedoch ihren gedanklichen Ursprung im Jahre 1909 hatte. Sollte also einer der geschätzten User des Diskussionsforums über aussagekräftige Bilddokumente (z.B. von Museumsexponaten) über die ungefähr zur napoleonischen Zeit verwendeten Artilleriemunition verfügen, wäre ich für die digitale Überlassung derartiger Bilder dankbar. Eine große Hilfestellung durch die Artillerieexperten des Forums wäre bereits eine Korrektur der mittlerweile von mir erstellten Bilder (siehe Anlagen).
    Gruß @Flakuntergruppe
    Zu Bild 4: Wir sind ja noch in der Zeit der Glattrohrvorderlader, also würde ich diese Abbildung der Sprenggranaten für gezogene Rohre nicht verwenden.

  5. #15
    Registriert seit
    03.10.2006
    Ort
    Cis-Rhenanien
    Beiträge
    769

    Standard

    Zitat Zitat von Dave H Beitrag anzeigen
    Einige Kartätschen waren nicht gebunden, damit sie als Doppelkartätschen oder im Notfall mit einem Granatenpulversack gefeuert werden könnten.
    Es sollte besser heißen: Beutelkartäschen statt gebundener Kartätschen.
    Geändert von Blesson (15.04.2014 um 14:17 Uhr)

  6. #16
    Registriert seit
    03.10.2006
    Ort
    Cis-Rhenanien
    Beiträge
    769

    Standard

    Zitat Zitat von Dave H Beitrag anzeigen
    aber alle Granaten wurden nicht gebunden, weil die Grösse der Ladung (zusammen mit dem Rohrwinkel) die Reichweite bestimmte.
    Das ist nicht der einzige Grund, denn Bomben

    1. konnten wegen ihrer Größe und Masse nicht an den Kartuschbeutel gebunden werden
    2. Die Befestigung mittels Kreuzband am Treibspiegel wäre dem Zünder im Wege gewesen . Stichwort: Zünden mit einem Feuer.
    3. die Kammer war wesentlich kleiner als der Flug . Die Kugel kann nur an der Kartusche befestigt werden, wenn Kammer und Flug den gleichen Durchmesser haben, wie z.B. bei Bombenkanonen.

    Wer schon jemals einmal eine kleine Bombe allein wuchten wollte, wird mich sehr gut verstehen.
    Geändert von Blesson (15.04.2014 um 14:18 Uhr)

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •