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Thema: französische Kolonne

  1. #21
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    Hallo Hans Karl,

    konstruktive Beiträge sind immer erwünscht. Dafür fragen wir ja hier in diesem Forum! Wenn es hier keiner weiß, wer soll es denn sonst wissen?

    Die Bezeichnung pi mal Daumen kam doch von dir. Wir bemühen uns schon, so historisch korrekt wie möglich unsere Dioramen zu bauen.

    Also wenn du noch mehr weißt, immer her damit, wir sind für jeden Hinweis dankbar. Umso besser wird nachher das Diorama.

    Hallo Jörg, danke, ich sehe dass auch so.



    Schöne Grüße

    Wolfgang
    Wolfgang Meyer

    Großdiorama der Völkerschlacht

    www.croebern-1813.de

    Geschichte in Miniaturen e.V.

    www.geschichte-in-miniaturen.de

  2. #22
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    Auch wenn es noch das ursprüngliche Reglement von 1791 darstellt, möchte ich doch die Passage aus dem für die Westphälische Armee ins Deutsche übersetzten Reglement hier einstellen, die sich mit der Formierung der Angriffskolonne befasst. Zumindest sind einige Positionen benannt und vielleicht hilft der Text ja auch einigen von Euch.

    Markus Stein
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    "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

  3. #23
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    Hallo Markus,

    herzlichen Dank!

    Schöne Grüße

    Wolfgang
    Wolfgang Meyer

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  4. #24
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    Messingfarbene Gewehrringe?

    stimmt, fehlen nur noch die Knöpfe.

    Pi mal Daumen?

    Herzlichen Dank für alle ernst gemeinten Ratschläge und Hilfestellungen.
    Die haben mir wirklich sehr weitergeholfen.

    Mein Diorama wird aber nicht für die vielleicht 5 Erbsenzähler in Deutschland gebaut.

  5. #25
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    Zitat Zitat von napoleonpati Beitrag anzeigen
    Mein Diorama wird aber nicht für die vielleicht 5 Erbsenzähler in Deutschland gebaut.
    Dann kannst Du natürlich auch nicht erwarten, daß sich die Erbsenzähler Mühe machen, Dir kompetente Antworten zu geben.

  6. #26
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    Herzlichen Dank,

    natürlich erstellen wir unsere Dioramen immer nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und arbeiten bei den Aufstellungen nach den Reglements der einzelnen Nationen oder eben bestimmten Beschreibungen aus Regimentsgeschichten etc.

    Wenn wir nicht so arbeiten würden, und die Recherche vernachlässigten, würde sich der ganze zeitliche und finanzielle Aufwand für solche Projekte doch überhaupt nicht lohnen. So sehen wir es jedenfalls.

    Patricks Frage bezog sich ja auf die zweigliedrige Aufstellung eines französischen Batallions, die uns so nicht klar war.

    Aber, dass ist doch Sinn eines solchen Forums. Die Diskussion um der Wahrheit ein Stückchen näher zu kommen.

    Schöne Grüße

    Wolfgang
    __________________
    Wolfgang Meyer
    Also - da ich ja Wolfgang kenne, nehme ich die Aussage von ihm ernst, er ist ja ein sehr seriöser Dioramenbauer - der dabei die taktische Aufstellung von Figuren sehr genau - erbsenzählergenau nimmt, siehe die Aufstellungen der österreichischen Kürassiere und Infanterie beim Kröbern Diorama.

    Ich finde es schade wenn Musketenringe in den Berreich der Erbsenzählerei geschoben werden - auf die bestimmt interessante Frage weißes Lederzeug versus schwarzes - braucht ja dann auch nicht mehr eingegangen werden.

    Übrigens auch Winkler zeigt Musketen mit Gewehrringen aus Messing.

  7. #27
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    Zitat Zitat von HKDW Beitrag anzeigen
    Ich finde es schade wenn Musketenringe in den Berreich der Erbsenzählerei geschoben werden
    ...
    Übrigens auch Winkler zeigt Musketen mit Gewehrringen aus Messing.
    Es geht ja hier um ein Diorama im Massstab 1:72, wenn ich mich richtig entsinne. Ich habe gerade ein paar dieser niedlichen Figuren vor mir - bringt das nicht den Bemaler von x-hundert Figuren zur Verzweiflung? Und wer wuerde es dankend wahrnehmen?

    Die Story mit weissem vs. schwarzen Lederzeugs ist da doch tatsæchlich interessanter und sichtbarer.

    Gruss, muheijo

  8. #28
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    jeder muss sich natürlich der sich selbst gestellten Ansprüche gerecht werden - Gewehrringe gehören dazu - die mal ich sogar bei 18 mmm großen Figuren entsprechend dem Stand der neuesten Erkenntnis.

    Was soll da einen zur Verzweiflung bringen einen Gewehrring statt Stahl - in Messing zu malen, wohl eher schon die Anzahl der Figuren.

  9. #29
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    Die ursprüngliche Frage war, wie die Angriffskolonne der Marineartillerie bei Möckern formiert war und wo die Offiziere, Unteroffiziere etc. in der Formation standen. Nach der Farbe der Gewehrringe hat keiner gefragt.

    Kompetente Antworten sollten gerade "Erbsenzähler" auf Fragen geben, die auch gestellt wurden. Wenn sie was wissen, sollen sie es sagen, wenn nicht, auch. Für mich fällt keinem ein Zacken aus der Krone, wenn er zugibt, dass er mal etwas nicht weiss.

    Nicht hilfreich finde ich es, wenn Antworten auf nicht gestellte Fragen gegeben werden, um dem Publikum vorzuführen, was für ein grossartiger Alleswisser man doch ist, die aber vielleicht doch eher dazu dienen sollen, gerade davon abzulenken, dass man eben kein Alleswisser ist. Oder wenn man bei Fragen, die subjektiv (oder gar objektiv, weil die entsprechenden Zeugnisse fehlen) nicht beantwortet werden können, jeden Versuch einer Problemlösung unter Heranziehung bekannter Fakten (z.B. der Formationen bei der Linieninfanterie, der Standorte der Offiziere und Unteroffiziere dort) als reine Spekulation (Pi mal Daumen; bei uns heisst das "Handgelenk mal Pi") abtut und damit so tut, als habe das eigene Nichtwissen einen höheren wissenschaftlichen Stellenwert als das plausible Spekulieren anhand möglicherweise vergleichbarer Gegebenheiten durch andere.

    Das Projekt soll doch Wirklichkeit werden, oder etwa nicht? Die Ausführenden haben vielleicht nicht ewig viel Zeit, um es zu realisieren und können nicht bis zum Sankt-Nimmerleinstag warten bis - vielleicht - irgendwo mal ein Dokument auftaucht, das die Frage zu 100% richtig und zur optimalen Zufriedenheit auch des letzten "Erbsenzählers" beantwortet. Wer selber keine brauchbaren Lösungsvorschläge hat, sollte unter diesen Umständen vielleicht einfach mal aufs Maul hocken, die Sache etwas gelassener und mit mehr Humor angehen und den anderen nicht durch negative Kritik Lust und Freude an ihrer Arbeit vergällen. So sehe ich das.

    Die Marineartillerie war übrigens gemäss Tradition Magazine, Hors Série N°23 u.a. mit dem Fusil An XIII de marine ausgerüstet (ja, das hatte auch Messingringe). Im Dekret vom 5. Mai 1803 heisst es aber unter Punkt LXVIII, dass "L'armement des sous-officiers et cannoniers sera composé d'un fusil du modèle de celui de l'artillerie de terre, avec sa baïonnette, giberne, banderole, sabre, et baudrier en buffle blanc: le sabre ne sera porté que par les sous-officiers et par les cannoniers de première classe." (S.25) Das Lederzeug war demnach weiss, das Gewehr sollte eigentlich "ein Artilleriemodell der Heeres" sein.
    Geändert von Tellensohn (11.01.2013 um 18:59 Uhr)

  10. #30
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    Bei Sichtung meiner verbauten Figuren, ist mir nun aufgefallen, das die Gewehrringe meiner französischen Marineinfanteristen wohl die falsche Farbe haben.

    Verdammt

    Wahrscheinlich werde ich mein Projekt abblasen müssen und die 35qm dem Müll zuführen. Nach 12 Monaten Recherche und Bau ist das wirklich schade.
    Ich möchte aber nicht gegenüber den anderen "gleichgroßen" Dioramen qualitativ abfallen
    Auch ein Museum zu eröffnen, ist unter diesen Umständen natürlich nicht mehr möglich, das überlasse ich jetzt den "Erbsenzählern" und freue mich schon auf den Besuch in Ihren Räumlichkeiten.

    Aber nun mal ehrlich:
    Meine Frage zu der Aufstellung der Infanterie in Angriffskolonne wurde mir sehr nett beantwortet. Nochmals vielen Dank.
    Diese Aufstellung (Kolonne) wird man korrekt auf meinem Diorama wieder finden.
    Bei "pi mal Daumen" hätte ich auch nicht zu fragen brauchen.

    Bei weiteren Fragen wende ich mich weiterhin, wenn ich darf, an Euch.

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