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Thema: MDR TOPNEWS: Völkerschlacht überrollt Sachsen

  1. #11
    KDF10 ist offline Erfahrener Benutzer Chef de Bataillon
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    Ich finde das sehr gelungen. Was wirklich in einem Krieg vorgeht, wissen Journalisten nicht. Auch heute ist kein Journalist direkt an der Front und kann nur eine ungefähre Einschätzung der Situation geben. Das kommt hier deutlich rüber. Wäre nett, wenn der RBB (Preußen) sich schon mal auf den 200sten Jahrestag der Schlacht von Waterloo vorbereiten würde. Von mir aus auch der NDR (King´s German Legion). Für mich ist die Berichterstattung des MDR ein vorbildliches Format.

  2. #12
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    Also ich finde das auch mal was erfrischend Neues in Sachen Geschichtsdoku!

    Und ich frage mich, ob der etwas unterbemittelte Ottonormal-Hartzer womöglich einen Schock bekommt, wenn er beim gedankenlosen Rumzappen zufällig auf diese Doku stößt und glaubt, dass die Russen erneut vor der Tür stehen .

    Viele Grüße,
    Günter
    "But Linden saw another sight, when the drum beat at dead of night,
    commanding fires of death to light the darkness of her scenery." (Thomas Campbell)

  3. #13
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    Zitat Zitat von Drusus Beitrag anzeigen
    ...der etwas unterbemittelte Ottonormal-Hartzer...
    Bedenklich.

  4. #14
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    Standard Moskau - St. Petersburg

    Warum der MDR-Auslandskorrespondent in Russland von Moskau aus berichtet, ist mir schleierhaft.
    Es sollte sich eigentlich inzwischen auch bis zum MDR herumgesprochen haben, daß seit Peter dem Großen bis 1918 nicht Moskau sondern St. Petersburg die Hauptstadt des Russischen Reiches war.
    L.

  5. #15
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    Wenn schon "Kurzfutter", dann ziehe ich nach wie vor dieses Format

    http://www.nzz.ch/aktuell/internatio...and-1.18168009

    dem MDR-Kinderkram (der im übrigen einmal mehr v.a. der Selbstinszenierung der TV-Journaille dient) vor und ich bin auch davon überzeugt, dass es dem wirklich interessierten Laien mehr an relevanter Information bringt als die oberflächliche bis bemühende Aufgeregtheit von Sandkastenspielen von und für "junggebliebene Erwachsene". Den anderen, einfach nur an Unterhaltung interessierten Zuschauern ist es doch egal, ob sie "Völkerschlacht live" gucken oder die "Lindenstrasse". Heute gesehen, morgen vergessen ("Lindenstrasse" bleibt wahrscheinlich noch besser in Erinnerung...).

    Ja, ich habe mich bemüht, nicht vorzeitig wegzuzappen, musste dann aber nach weniger als 20 Minuten doch schon kapitulieren (die Kurzfassung von Napoleons Lebenslauf z.B. fand ich zum schreien, die Nummer mit dem "Pressesprecher" lachhaft...). Wie schon bei der damals so hochgejubelten sog. Dokumentation "Napoleon und die Deutschen"....
    Geändert von Tellensohn (16.10.2013 um 10:35 Uhr)

  6. #16
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    Sicherlich geben die Art der Darstellung der Ereignisse durch den MDR und die dabei vorgetragenen Fakten dem Kenner des Geschehens mannigfaltige Möglichkeiten, sich an den diversen Fehlern bzw. Unrichtigkeiten nach Herzenslust abzuarbeiten.
    Gleichwohl bleibt es ein interessanter Versuch, die Vorgänge rund um die Völkerschlacht und politischen Hintergründe dem geneigten Fernsehzuschauer und damit einem größeren Publikum als die maximal einige Tausende umfassenden Zuschauer, die sich am Sonntag vor Ort einfinden werden, näher zu bringen.
    Entgegen so mancher Erwartung, findet die Kleinserie auch in diversen Medien eine erstaunlich positive Resonanz - auch vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema. Zu vgl. insoweit etwa bei Spiegel - Online.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Harper Beitrag anzeigen
    Sicherlich geben die Art der Darstellung der Ereignisse durch den MDR und die dabei vorgetragenen Fakten dem Kenner des Geschehens mannigfaltige Möglichkeiten, sich an den diversen Fehlern bzw. Unrichtigkeiten nach Herzenslust abzuarbeiten.
    Gleichwohl bleibt es ein interessanter Versuch, die Vorgänge rund um die Völkerschlacht und politischen Hintergründe dem geneigten Fernsehzuschauer und damit einem größeren Publikum als die maximal einige Tausende umfassenden Zuschauer, die sich am Sonntag vor Ort einfinden werden, näher zu bringen.
    Welchen Sinn macht es, einem grösseren Publikum Vorgänge und Hintergründe auf unterhaltsame Weise näher bringen zu wollen, wenn ganz objektiv betrachtet eine ganze Reihe von Unrichtigkeiten vermittelt werden? Schlamperei verkehrt die (behauptete) Absicht ins Gegenteil. Die, die interessiert sind, werden sich vielleicht umfassender informieren. Bei allen anderen bleibt im besten Fall nichts, im schlechtesten Fall die Desinformation hängen.

  8. #18
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    @ joerg.scheibe
    Das dauernde Hervorheben der Sachsen führe ich auf die lokale Verbundenheit des Senders zurück.
    Nicht ganz. Es stellt den Bezug der Sendung zu Leipzig (und seinen Einwohnern) dar, die Schauplatz der Schlacht ist und welche die unmittelbaren Lasten der Schlacht zu tragen hat.

    Der Zuschauer wird informiert, auf welcher Seite gerade die sächsische Landesregierung steht. Zur Erinnerung, die Sachsen waren ebenfalls der ständigen Kriege leid. Zumal Sachsen 1813 Hauptkampfplatz war. Aber die Sachsen haben bis zur Völkerschlacht treu zu Ihrem König gestanden und dieser zu Napoleon. Und das war dann die Krux, welche dargestellt wird.

    Schaut Euch einmal die Dokumentation "Sachsen am Abgrund" an:

    http://www.ardmediathek.de/mdr-ferns...entId=16865902

    Insgesamt finde ich die Sendung TOPNEWS gut, weil das Sendeformat einer gewissen Unbedarftheit entlarvt wird. Es wird spekuliert, eine hundertprozentige Gewissenheit über alle Fakten gibt es nicht. Stattdessen werden viele greifbare Details präsentiert (einige sind natürlich auch falsch. Das passiert aber bei TOPNEWS mit Gegenwartsbezug gleichfalls). M.E. sollten wir unter diesem Aspekt die Sendung sehen und begreifen.

    Im Anschluss an den vierten Teil findet ein Chat zur Sendung statt.

    Link anbei: http://www.mdr.de/voelkerschlacht/scribble100.html

    Gruß

    Letort
    Geändert von Letort (17.10.2013 um 06:41 Uhr)

  9. #19
    Avatar von Gunter
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    Also wirklich, soll denn über die Völkerschlacht etwa aus der Sicht z.B. eines Schweizer Bergdörflers berichtet werden? Sachsen war DER Hauptkriegsschauplatz 1813, das kann man drehen und wenden wie man will.

    Grüße

    Gunter

  10. #20
    Irene Hartlmayr ist offline Erfahrener Benutzer Capitaine
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    Zitat: Beitrag 7
    "welche Freiheitsrechte Franzosen 1813 hatten,die Preußen nicht hatten...".... ?

    Lieber Tom!
    Bitte erläutern...

    IRENE.

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