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Thema: P in P

  1. #1
    Irene Hartlmayr ist offline Erfahrener Benutzer Capitaine
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    Standard P in P

    Diesmal handelt es sich nicht um eine Person sondern um einen Ort,an dem sich
    viele bedeutende Personen seit Ende des siebzehnten Jahrhunderts getroffen
    haben,um sich zu besprechen,miteinander zu streiten(Einer hat dabei eine Tischplatte zum Bersten gebracht -die man dort noch sehen kann) oder ganz einfach zu genießen oder sich zu unterhalten;davon zeugen auch die vielen Porträts und Fotografien an den Wänden,sowie einige Manuskripte oder deren
    Kopien.
    Sowohl der Ort und der (größere)Ort in dem sich dieser Ort befindet haben
    Namen,die mit P beginnen.
    Manche sagen,hier hat die Revolution intellektuell begonnen,desgleichen der
    Stadtteil in dem sich der gesuchte Ort befindet.Der Held dieses Forums hat
    dort seinen Hut als Pfand hinterlassen(und nicht mehr abgeholt)weil er die Zeche
    nicht bezahlen konnte.Dort ist er Heute zu sehen,hinter einer Glaswand.

    Wie heißt der gesuchte Ort und in welcher Stadt befindet er sich(zwangsläufig).??

    Viele Grüsse,IRENE.

  2. #2
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    (Café) PROCOPE in PARIS

    Wenn der angebliche Hut Bonapartes dort echt ist, bin ich der Kaiser von China (entspricht m.E. überhaupt nicht der Zeit, der ist m.M. nach wenigstens ein halbes Jahrhundert jünger). Und Hébert soll die Marmorplatte von Voltaires Schreibtisch zertrümmert haben...


    http://maria-antonia.justgoo.com/t4598-le-cafe-procope


    Hier noch eine Meinung zum Hut:

    http://www.napoleon1er.org/forum/vie...p?f=28&t=19499
    Geändert von Tellensohn (29.10.2013 um 12:42 Uhr)

  3. #3
    Irene Hartlmayr ist offline Erfahrener Benutzer Capitaine
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    Zitat Zitat von Tellensohn Beitrag anzeigen
    (Café) PROCOPE in PARIS

    Wenn der angebliche Hut Bonapartes dort echt ist, bin ich der Kaiser von China (entspricht m.E. überhaupt nicht der Zeit, der ist m.M. nach wenigstens ein halbes Jahrhundert jünger). Und Hébert soll die Marmorplatte von Voltaires Schreibtisch zertrümmert haben...

    Ganz richtig!IRENE.


    http://maria-antonia.justgoo.com/t4598-le-cafe-procope


    Hier noch eine Meinung zum Hut:

    http://www.napoleon1er.org/forum/vie...p?f=28&t=19499
    Wie es sich mit dem Hut verhält,ist wie immer bei solchen Sachen,natürlich nicht sicher.Mir kommt er allerdings schon zeitgemäß vor,lediglich das Abzeichen
    kommt mir auch Angel-Sächsisch vor.Aber was weiß ich?!
    Das er als junger Leutnant kein Geld hatte ist aber bekannt.
    Ich dachte Du würdest die Lösung gleich finden!

    Gruss,IRENE .

  4. #4
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    Zum Hut

    Messagede La Bricole » Mer 1 Avril 2009 : 12:23
    :salut:

    Merci encore, Christophe.

    Sympa, ce chapeau, mais s'il était authentique, ça se saurait... :roll: :roll: :roll:

    La forme : du style "inc'oyable", pas du chapeau français militaire...
    L'état : neuf, première main, peu roulé...
    La bordure : ceux de Poupard et Delaunay qui nous sont parvenus ne présentent pas ce galon...
    La cocarde : plutôt fun !
    La ganse de cocarde : point de ganse en vue...
    Le "grade" : qu'est-ce que c'est que ce machin positionné à l'anglaise ???

    Bref, ça meuble la vitrine, et c'est vendeur...

    Amitiés.

    LB
    Wenn Bonaparte schon einen Hut zurückgelassen hätte - wäre das einer zur Zeit der französischen Revolution gewesen und da sahen seine Hüte ganz anders aus.
    Weder als Erster Konsul noch als Kaiser hätte er wohl das nötig gehabt, als unbekannter Revolutionsgeneral vielleicht schon und warum hätte der Besitzer dann das Teil solange aufheben sollen, ein Hut eines damals unbekannten Generals???

  5. #5
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    Zitat Zitat von Irene Hartlmayr Beitrag anzeigen
    Wie es sich mit dem Hut verhält,ist wie immer bei solchen Sachen,natürlich nicht sicher.Mir kommt er allerdings schon zeitgemäß vor,lediglich das Abzeichen
    kommt mir auch Angel-Sächsisch vor.Aber was weiß ich?!
    An diesem scheinbar unbedeutenden Beispiel zeigt sich der Nutzen des Studiums der Uniformen (und auch der zivilen Mode) der Zeit, der eben durchaus über das Militärische hinausreicht, indem dank ihm so mancher "Anekdote" oder "Legende" - oder schlicht: Scharlatanerie - ihr verdientes Ende bereitet werden kann.

    Diese hohe Form des Zweispitzes mit praktisch gleich hohen Seiten und relativ kurzen, schmalen, markant nach aussen gerichteten Enden, ist in der nachnapoleonischen Zeit ziemlich oft anzutreffen. Für die französische Hutmode z.Zt. der Revolution und des 1er Empire aber ist sie absolut untypisch. Z.B. ist die hintere Seite stets mehr oder weniger höher als die vordere, die Enden sind nie derart markant abgewinkelt. Bezeichnenderweise trifft man Darstellungen von französischen Soldaten der Revolutions- und Kaiserzeit mit solchen Hüten eigentlich ausschliesslich in nachweislich nachnapoleonischen Uniformdarstellungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts an. Sicher untypisch ist diese Hutform für die Zeit um 1790. Der am deutlichsten erkennbare Witz an diesem Hut ist natürlich die lachhafte Kokarde, ohne Agraffe, dafür mit Winkel (???).

    Napoleon selber hat meines Wissens nie einen Hut dieser Form getragen, vgl. die erhaltenen echten Hüte und auch das in der Vitrine zu sehende Medaillon. Da sieht man die Hutform, wie sie sein sollte.

    Ausserdem frage ich mich: Ist die Anwesenheit Bonapartes in diesem Etablissement eigentlich belegt, ich meine ausser durch diese zweifelhafte Objekt?

    Den Überlegungen HKDWS ist im übrigen auch zuzustimmen.

  6. #6
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    Zitat Zitat von HKDW Beitrag anzeigen
    Zum Hut



    Wenn Bonaparte schon einen Hut zurückgelassen hätte - wäre das einer zur Zeit der französischen Revolution gewesen und da sahen seine Hüte ganz anders aus.
    Weder als Erster Konsul noch als Kaiser hätte er wohl das nötig gehabt, als unbekannter Revolutionsgeneral vielleicht schon und warum hätte der Besitzer dann das Teil solange aufheben sollen, ein Hut eines damals unbekannten Generals???
    Als Erster Konsul und als Kaiser sicherlich nicht,als Revolutionsgeneral (unbekannt oder bekannt) hätte er vermutlich genug Geld gehabt um zu
    bezahlen.General wurde er 1793,nachdem er sich bei Toulon ausgezeichnet hatte und darnach befördert wurde.Ab 1795 war er dann auch nicht mehr unbekannt.

    Warum der Besitzer den Hut überhaupt aufgehoben haben sollte?Nun,angeblich als Pfand.

    Es ist ja auch nicht bekannt,WANN N. dort gewesen sein soll.Immerhin war er ab
    1784 in Paris anwesend,zuerst als Schüler der Militärakademie(die er mit 16 ver-
    lies) und später in diversen Abständen immer wieder.
    Er könnte also als Militärschüler,als Leutnant oder als Hauptmann dort gewesen sein.

    Grüsse,Irene.

  7. #7
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    Diese Hüte sahen aber anders aus - der im Cafe Procope (ich fand es echt klasse als ich mal dort mit ein paar Leuten getafelt habe) ist ein Napoleon Verschnitt Hut - wie er ihn als Kaiser getragen haben soll.

  8. #8
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    Standard Hüte

    Zitat Zitat von HKDW Beitrag anzeigen
    Diese Hüte sahen aber anders aus - der im Cafe Procope (ich fand es echt klasse als ich mal dort mit ein paar Leuten getafelt habe) ist ein Napoleon Verschnitt Hut - wie er ihn als Kaiser getragen haben soll.
    Kann Jemand vielleicht hier eine Hut-Galerie mit Bildern und dazugehörigen
    Jahreszahlen aufziehen.?
    Das wäre interessant.
    Gruss.
    IRENE.

  9. #9
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    Hier der Hut von Marengo, zumindest im MdA Paris so ausgestellt, ansonsten braucht man sich nur Bilder von Generälen ansehen um zu sehen wie sich der Hut im Laufe der Zeit verändert hat.
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