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Thema: Beziehung Sachsen zu Sachsen-Weimar 1814

  1. #21
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    Standard Rechtsgrundlage III. Deutsches Armee-Korps 1814

    Im Damitz (Werk zu 1814) habe ich jetzt zufällig die "Rechtsgrundlage" für die Eingriffe des Herzogs von Sachsen-Weimar gefunden, das "Protokoll über die zur Regulirung des Vertheidigungssystems von Deutschland abgehaltene Commission. Frankfurt den 24. November 1813".

    Darin wird - neben der Orde de Bataille - u.a. geregelt:
    "11) Die Verleihung der Officierstellen bei den Truppen der administrirten Länder vom Hauptmann abwärts wird den commandirenden Generalen überlassen; über jene der Stabsofficiere haben sie die Vorschläge an die betreffenden Souverains, von welchen die Gouverneurs dieser Länder angestellt sind, zu erstatten; so daß nach diesem Grundsatze Se. Majestät der Kaiser von Oesterreich jene bei den Truppen von Frankfurt und Isenburg und Se. Majestät der Kaiser von Rußland jene bei den sächsischen Truppen, Se. Majestät der König von Preußen hingegen bei den Bergschen Truppen die Stabsofsicierstellen zu verleihen haben."

    Siehe: http://books.google.de/books?id=ZmBDAAAAcAAJ&pg=PA535

    Eine weitere, undatierte OdB unter: http://books.google.de/books?id=ZmBDAAAAcAAJ&pg=PA580

    Zur Zentralverwaltung vgl. u.a. Kielmansegg, Stein und die Zentralverwaltung 1813/14, Stuttgart: Kohlhammer, 1964.

    Gruß, Tom

  2. #22
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    Dabei muss man bedenken dass den Herzog von Sachsen-Weimar den Rang von Generalleutnant in die Russische Armee hatte.

    Interessant ist dass seine Sohn Carl Bernard in 1814 als Oberstleutnant der Sachsische Grenadiergarde gedient hatte.

  3. #23
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    Im Jahre 1815 scheinen die königlich sächsischen Truppen es nicht als Demütigung empfunden zu haben, von einem anderen Herzog, Ernst von Sachsen-Koburg, kommandiert zu werden:

    https://books.google.de/books?id=dbFYAAAAcAAJ&pg=PA100

  4. #24
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    Es gab mal bayrisches ein Lied, was in etwa so ging:

    „Und das Burgfräulein von Anger ward von einem Neger schwanger, Ihr ist egal ob schwarz ob weiß, Hauptsach nur es ist kein Preiß!“ und so ziemlich die Einstellung der Sachsen zum Koburger trifft.

    Die Freude die Kummer äußert, bezieht sich aber definitiv nicht auf den Koburger sondern auf den Generalleutnant v. Lecoq, den Thielmann ja hatte von der Truppe entfernen lassen.
    Was den Koburger aber ggü dem Weimaraner etwas erträglicher machte, war der Umstand, dass der Koburger nie Ambitionen gezeigt hatte, sächsischer König werden zu wollen..
    Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

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