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Thema: Vorankündigung Festungskrieg 1813-14

  1. #11
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    Leseprobe der ersten Kapitel hier:

    https://lesen.amazon.de/?asin=B07D3Z655V

  2. #12
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    Inzwischen ist auch eine erste Rezension erschienen:

    Zinnfigur, Heft 7, Juli 2018
    Buchrezension – Hemmann, Thomas/Klöffler, Martin – Der vergessene Befreiungskrieg von Heinz-Peter Ebert

    Der zuerst genannte Autor, Dr. Thomas Hemmann, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der napoleonischen Epoche (s. den beeindruckenden Internetauftritt unter www.Napoleonzeit.de). Seine Forschungsschwerpunkte sind zeitgenössische Bilderhandschriften und Memoirenwerke sowie die Geschichte des Rheinbunds. Zahlreiche Buch-Veröffentlichungen belegen dies eindrucksvoll.
    Der Co-Autor, Dr. Martin Klöffler, widmet sich ebenfalls seit langem den technischen Aspekten der Militärgeschichte vom 18. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Auch er hat umfangreich zu den Themen „Festungsforschung, Stabsorganisation, Uniformenkunde, Kartographie, Artilleriewesen, Feldbefestigung, Vermessungsgeschichte und Museumspädagogik“ publiziert. Dr. Klöffler ist im Internet – nicht minder beeindruckend - unter www.ingenieurgeograph.de präsent.

    Wer bislang als vermeintlich „alter Hase“ glaubte, dass zu dem Thema „Befreiungskriege“ schon alles mehr oder weniger ausführlich zu Papier gebracht worden sei, wird sich bei der Durchsicht des nun vorliegenden Werkes gerne eines Besseren belehren lassen müssen. Der Titel über den „vergessenen Befreiungskrieg“ deutet es an: über den Festungskrieg der damaligen Jahre 1813/14 ist kaum etwas (zumal von solcher Substanz und Vollständigkeit) geschrieben worden. Das vorliegende bis dato vermeintliche Standardwerk des Großen Generalstabs (Studien zur Kriegsgeschichte und Taktik, Band IV, Die Festung in den Kriegen Napoleons und der Neuzeit, Text- und Atlas-Band, Verlag Mittler) stammt bereits aus dem Jahr 1905 und kann vergleichsweise natürlich nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügen.

    In der Einleitung des hier besprochenen Buches „Der vergessene Befreiungskrieg“ wird zunächst ausführlich (auf den Seiten 17-138) auf die Grundlagen zum Thema Festungskrieg eingegangen (Stichworte „Ingenieur- und Pioniertruppen aller beteiligten Nationen, Belagerungskorps, Festungsbau, Artillerie bzw. Handfeuerwaffen, Kriegsbrücken, Belagerungsverfahren sowie innere Verhältnissen in den eingeschlossenen Plätzen“). Im Hauptteil erfolgt sodann (ab Seite 139) die detaillierte Wiedergabe des erbitterten Ringens um sämtliche von den Franzosen und ihren Alliierten verteidigten Festungen zwischen Njemen und Rhein. Die Darstellung umfasst auch einige besonders umkämpfte Abschnitte wie die Küsten, die Elblinie und das Elbsandsteingebirge. Die beispiellosen Leiden der Zivilbevölkerung, aber auch der beteiligten Soldaten, finden hier ebenfalls ihren Niederschlag. Der Zusammenhang zu den großen Operationen der Befreiungskriege wird in Übersichtskapiteln zu den einzelnen Kriegstheatern im Herzogtum Warschau, in Deutschland, in Dänemark und an der Rheingrenze Frankreichs beleuchtet. Schließlich gehen die Autoren ausführlich auf die alte Streitfrage ein, ob die Besetzung der zahlreichen Festungen der Kriegsführung Napoleons mehr genutzt oder mehr geschadet hat.
    Das Werk ist klar gegliedert und liest sich bei aller Detailliertheit flüssig. Wohltuend für die Lesbarkeit ist besonders auch der Umstand, dass die Fußnoten und sogenannte „spezielle“ Literaturhinweise seiten- und abschnittsweise gesetzt werden und nicht erst mühsam am Ende des Buches nachgeschlagen werden müssen. Dort findet sich natürlich im Anhang u.a. auch noch ein allgemeines Literaturverzeichnis, das zudem die verwendeten Internetseiten aufführt. Ein mehrseitiges Glossar ist für das Verständnis der vielen militärischen und technischen Fachausdrücke ebenso hilfreich wie das zwölfseitige Sach- und Personenregister, das keine Wünsche offenlässt.
    Das umfassende, teilweise erstmals veröffentlichte Bild- und Kartenmaterial zeigt schließlich in guter Druckqualität anschaulich alle wesentlichen Aspekte der Thematik.

    Das Buch - ein „Schwergewicht“ von fast 3 kg - ist im langjährig bewährten Selbstverlag über „Books on Demand“ erschienen. Es kann über jeden Buchladen, aber auch über die bekannten Internet-Versandhändler bezogen werden.
    Der eingangs erwähnte Preis erscheint auf den ersten Blick beachtlich. Er ist jedoch aufgrund der guten Ausstattung des Werks und des wissenschaftlichen Inhalts gerechtfertigt. Die Tatsache, dass der heutige Weltenbummler die gleiche Summe von rund 160,- Euro als Passagier auf einem Kreuzfahrtschiff für einen Tag bezahlen muss, lässt den Buchpreis relativ erträglich erscheinen und sichert zudem einen bleibenden Wert. Die Anschaffung kann deshalb allen „Napoleoniden“ unter den Heereskundlern ausdrücklich empfohlen werden.

    Heinz-Peter Ebert
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    Geändert von Blesson (30.09.2018 um 20:23 Uhr)

  3. #13
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    Für diejenigen, die unser Buch erst einmal ansehen wollen, bervor sie es (hoffentlich) kaufen, habe ich hier eine Liste der Instutionen zusammengestellt, in deren Bibliotheken unser Buch ausgeliehen werden kann:

    Altonaer Museum, Hamburg
    Bayerische Staatsbibliothek, München
    Geheimes Staatsarchiv (GStA PK) preußischer Kulturbesitz Berlin, Außenstelle Merseburg (Kartenarchiv), Berlin
    Museumslandschaft Hessen Kassel, Kassel
    Service historique de la défense (SHAT), Château de Vincennes, Paris,
    Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB), Dresden
    Staatsarchiv Hamburg
    Staatsarchiv Oldenburg

    Im KVK sind weiter nachgewiesen:

    BVB - BibliotheksVerbund Bayern Solr-Zugang
    Deutsche Nationalbibliothek
    Verbundkatalog GBV
    Verbundkatalog HeBIS, Hessen
    HBZ, NRW-Verbundkatalog



    Das sind jedenfalls die Bibliotheken, von denen wir bisher Kenntnis haben.
    Geändert von Blesson (09.10.2018 um 11:56 Uhr)

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