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Thema: Lucien Bonaparte und Jean Lannes als Botschafter

  1. #11
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    Vielen Dank, wenn auch verspätet, an Sans-Souci und Bataaf für die Links! Ich kenne beide Foren. Beim Geschichtsforum habe ich die Befürchtung, mit meinen Fragen noch mehr aufzufallen als hier.
    Beim Forum der Napoleon Series hatte ich vor einem guten Jahr mal versucht, mich anzumelden. Was abgelehnt wurde mit der Begründung, es sei Vorschrift, sich mit seinem wirklichen Namen zu registrieren. Da ich das getan hatte (und mir die Sache damals nicht so wichtig war), war ich etwas verwirrt und habe es auf sich beruhen lassen. Aber vielleicht mache ich noch einen Anlauf. Ich weiß, dass Margaret Chrisawn dort postet, die gerade zu Jean Lannes vermutlich viele Antworten parat hätte.

  2. #12
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    die antwortet dort nur polemisch - irgendetwas wissenswertes hat sie dort noch nie geschrieben.

  3. #13
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    Zitat Zitat von HKDW Beitrag anzeigen
    die antwortet dort nur polemisch - irgendetwas wissenswertes hat sie dort noch nie geschrieben.
    Was Polemik ist, führst du hier gerade in exemplarischer Weise vor. Ohne gegebenen Anlass (Margaret Chrisawn hat sich m.W. in diesem Forum noch nie geäussert) und ohne zu einer Sachfrage Nützliches beizutragen, einfach nur spitze Bemerkungen - soll ich es Hetze nennen? - gegen Personen, die dir nicht passen, historische oder jetzt lebende. Schau dir doch deinen obigen Beitrag nochmals an und erklär uns, weshalb der nötig war und inwiefern der irgendetwas Wissenswertes enthält. Die Erkenntnis, dass dir Margaret Chrisawns Ansichten missfallen und du dich deshalb berechtigt fühlst, sie hier runterzumachen, halte ich jedenfalls nicht für wissenswert. Weshalb kommst du ihr nicht mal im Napoleon Series Forum so vorbei? Ist natürlich eine rhetorische Frage. Erst mal den Balken im eigenen Auge entfernen.

    Und bevor dich der liebe Admin jetzt wieder in Schutz nimmt: Nein, ich halte deine "Grantigkeit" nicht für eine liebenswerte Marotte, die man einem lieben "Freund" halt nachsehen muss.
    Geändert von Tellensohn (03.08.2018 um 15:24 Uhr)

  4. #14
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    Falls ich etwas Falsches gesagt haben sollte, bitte ich um Verzeihung - ich kenne Margaret Chrisawn nur dem Namen nach als Autorin einer Biographie von Jean Lannes. In die ich dank "Google Books" ein wenig hineinlesen konnte, die ich bis jetzt aber noch nicht zu einem Preis gesehen habe, zu dem ich sie mir kaufen möchte. Mehr zu der Dame oder ihren Ansichten kann ich nicht sagen.

    Dass man sich auf Sekundärliteratur (gerade auf solche, wie ich sie normalerweise lese, also eher die leichtere, populäre) nicht immer hundertprozentig verlassen sollte und gut daran tut, Quellen selbst zu prüfen und sich ein eigenes Bild zu machen, wo möglich, das habe ich im Laufe der letzten zwei Jahre schon mitgekriegt . Trotzdem danke für den Hinweis.

  5. #15
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    Keine Sorge, du hast nichts Falsches gesagt...

  6. #16
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    Falls ich etwas Falsches gesagt haben sollte, bitte ich um Verzeihung - ich kenne Margaret Chrisawn nur dem Namen nach als Autorin einer Biographie von Jean Lannes. In die ich dank "Google Books" ein wenig hineinlesen konnte, die ich bis jetzt aber noch nicht zu einem Preis gesehen habe, zu dem ich sie mir kaufen möchte. Mehr zu der Dame oder ihren Ansichten kann ich nicht sagen.
    Bei Napoleon-series.org kannst du ja lesen ohne dich registrieren zu müssen, kannst ja dann ihre Beiträge lesen und dann selbst deine Meinung bilden - meine dazu - siehe weiter oben.

  7. #17
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    Es gibt ein Buch über Napoleon und sein Verhältnis und seine Ziele in Portugal, aber wie so oft in franz. Sprache.
    Autorin: Nicole Gotteri
    Titel : Napoléon et le Portugal
    Bernard Giovanangeli Éditeur
    ISBN : 2-909034-57-7 . Vielleicht kommt es Deinen Wünschen engegen.

  8. #18
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    Klingt auf jeden Fall sehr vielversprechend! Ganz herzlichen Dank! Ich werd' mal versuchen, mich da durchzukämpfen!

  9. #19
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    Noch ein Nachtrag von dem Buch von Nicole Gotteri. Es ist erhältlich auf Amazon.fr . Dort ist es preiswerter als Amazon.de
    Gruß Prévôt

  10. #20
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    Zu Lucien Bonaparte ließe sich noch beitragen:

    Es gibt ein Buch von Felix Grayeff über ihn. Darin sind zwei Schriftstücke zumindest auszugsweise abgedruckt. Einen Brief an Napoleon aus Spanien 1801, in dem er ihn informiert, er habe zwanzig Gemälde aus der Galerie von Retiro für seine eigene Sammlung erhalten und dazu Diamanten im Wert von 100 000 Talern. Das sei sein Lohn für den Vertrag von Toscana gewesen und für den Frieden von Portugal werde er noch einmal soviel bekommen. Außerdem schreibt er noch, er stehe in so hoher Gunst am Hof, daß man ihm alles schenken würde wofür er auch nur das mindeste Interesse zeigte - als Beispiel nennt er eine, mit Diamanten reich verzierte Uhr der Königin. Auf das Angebot des Königs und der Königin, ihm alle Orden zu verleihen und eine Rente von 100 000 Francs, habe er so geantwortet, wie Napoleon es wünschte. Dann schreibt er noch, sein politisches Ansehen und persönliche Beliebtheit lasten schwer auf ihm ... vor allem, da er nicht Napoleons volles Vertrauen habe. Dann bittet er um seine Abberufung als Botschafter.
    Kurz und gut - es muß furchtbar für den guten Lucien gewesen sein.
    Dann hat er wohl noch eine Aufzeichnung über die Geschenke - ebenfalls 1801 - gemacht. Dieses Mal ist von mehreren Beuteln mit Diamanten die Rede, deren Wert er erst erfahren haben will, als er sie in Amsterdam verkaufen wollte. Außerdem habe sein Sekretär, Felix Desportes, auch Geschenke erhalten. Seine kleine Tochter habe beim Abschied von der Königin hübsche, für ihr Alter angebrachte Geschenke erhalten und deren Amme eine prall gefüllte Geldbörse.
    In einer Fußnote steht, daß es bei den beiden Versionen Abweichungen über den Wert der Diamanten gibt. Sie stellten aber lt. Fußnote ein so beträchtliches Vermögen dar, daß Lucien das reichste Familienmitglied der Bonapartes war.
    Trotzdem ist er mir nicht unsympathisch - 18. Brumaire und weil er während der Hundert Tage zu Napoleon gehalten hat.
    Und wenn Du das Buch gefunden hast - S. 147ff.
    "Die Nachwelt wird auf Grund von Thatsachen richten: Verläumdung hat mit der Zeit all ihr Gift verspritzt; ich werde jeden Tag an Ruhm gewinnen."
    Napoleon zu O'Meara am 9. Dezember 1817

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