Im alten Forum hatten wir (ich glaube 2011) das Thema schon einmal.
Ich habe nun in den Akten des Geheimen Finanz-Kollegiums eine auf den 26.07.1815 datierte Verfügung des sächs. Königs an die General-Kriegs-Kasse, gefunden, der den durch die Wegnahme der Feld-Kriegs-Kasse am 18.08.1813 bei Sonnewalde, entstandenen Verlust auf
125.829 Taler 22 Groschen 9 Pfennige Münzgeld
29.170 Taler 1 Groschen 3 Pfennigen in Zurechnungsbelegen (Quittungen, Lieferscheine etc. die nun nicht mehr verrechnet werden konnten)
570 Taler in Kassenbillets
beziffert.

Weiterhin habe ich in den Monatslisten des II.Bataillons Leib-Grenadier-Garde auch den Leutnant v.Schulz bei der 7.Kompanie finden können. Allerdings wird der Herr nicht (wie übrigens auch kein einziger Grenadier) als „gefangen“ ausgewiesen, sondern lediglich am 30.08. in die 8te Kompanie versetzt und weiterhin auf den präsenten Etat gezählt.
Das verwundert und lässt hinsichtlich der Infanterie-Bedeckung andere Möglichkeiten als 60 Mann Garde zu.