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Thema: Englischsprachiges Buch zu den Sachsen 1814 angekündigt

  1. #1
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    Standard Englischsprachiges Buch zu den Sachsen 1814 angekündigt

    Noch zu den Sachsen (Info aus dem engl. Forum):

    https://www.amazon.de/They-Fought-Ex.../dp/191286665X

    Geert Van Uythoven hat einen guten Ruf, eine Rezension dieses Werkes ist natürlich erst nach Erscheinen möglich...

    Viele Grüße, Tom
    P.S. Eine ältere deutsche Quelle zum Thema ist: https://books.google.de/books?id=5BhCAAAAcAAJ

  2. #2
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    Wird sicherlich ein interessantes Buch werden, aber gibt es nichts besseres als Abbildung - als einen sächsichen Husaren von 1809 wenn das Buch über 1814 geht??

  3. #3
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    Falls sich Jemand dieses Werk zulegt - ich wäre sehr stark an einer Zusendung des Quellenverzeichisses interessiert.

    Leider scheint es keine zeitgenössischen Abbildungen zu geben, was ich aus der von HKDW getroffenen Anmerkung hinsichtlich des Titelbildes schließe.
    Wirklich schade, da die Quellenlage zur Russifizierung bzw. Preußifizierung der sächsischen Armee (Befehle sind das eine, Umsetzung das andere) doch recht dünn ist.
    Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

  4. #4
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    Na ja, immerhin gibt es die Meißner BHS, die viele sächsische Typen aus der Zeit Ende 1813 / Anfang 1814 bringt, allerdings v.a. Banner der freiwilligen Sachsen...

    Groß, Tom

  5. #5
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    Ich habe nicht behauptet es gäbe keine zeitgenössischen Abbildungen die den 1814 Raum abdecken - ich finde es halt etwas unglücklich als Titelbild einen sächsichen Husaren von 1809 zu nehmen, wenn die Geschichte über 1814 geht.
    Ich werde mir das Buch sicherlich zulegen und mich wieder melden.

  6. #6
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    Sorry, unglücklich ausgedrückt. Hast Du nicht behauptet - exakt.
    Ich meinte damit, dass der Autor wohl keinen Zugriff auf zeitgenössische Bilderserien hat, sonst hätten er oder der Verlag nicht diesen Unsinn machen müssen.
    Und mit Schade meinte ich, dass es schön gewesen wäre, wenn der Autor u.U. eine (noch unbekannte) zeitgenössische Bilderserie zum Veröffentlichen gehabt hätte, weil die Quellenlage (außer der Meißner) hier recht dünn ist.
    Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

  7. #7
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    Naja - so dünn auch wieder nicht, zur Meißner kommt eben noch die Elberfelder und die sogenannte "Freiberger" die ja auch Sachsen zeigt. Die gibt es bei ASK Brown, wären also auch für einen Buchtitel zur Verfügung gestanden.

    Aber hatten dann 1814 die Sachsen nicht andere Kokarden?
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von HKDW (07.03.2019 um 07:36 Uhr)

  8. #8
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    Hab mich mal mit Helion in Verbindung gesetzt, der Umschlag wird durch einen anderen ersetzt, soll extra ein neues Bild gemalt werden.

  9. #9
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    Die Kokarden waren seit dem 12.11.1813 gelb/schwarz/grün (russische Periode) und ab 08.11.1814 grün (preußische Periode).

    @ Tom: Dünn = es gibt zu den Vorgängerperioden weitaus mehr Bilderserien.

    Die Artillerie der "Freiberger" ist fragwürdig. Bei dem Mannschafter z.B. keine spitzen Ärmelaufschläge, Dragonerknöpfe nicht an der Ärmelnaht, frz. geschwungene Rabattenspitzen statt der runden sächsischen. Das Seitengewehr ist weder das alte Faschinenmesser (negative Klingenkrümmung) noch der reglementsmäßige Grenadiersäbel. Das Lederzeug schein weiß statt des fahlgelben westfälischer Art.

    Der Rock der Offiziere scheint eher der der leichten Infanterie zu sein, als der der Artillerie mit "normalen" Rabatten. Beide scheinen Premierleutnants zu sein, so dass der Zweispitz mit Federbusch und der Riesen-Agraffe deplatziert ist (es sei denn, der Zeichner hat die umlaufende Kragentresse vergessen und es soll ein Oberstleutnant sein).

    Die falsche Kokardenfarbe ist bereits erwähnt.

    Mit dem Banner habe ich mich nicht intensiv beschäftigt, so dass ich zur Darstellung nichts sagen kann.
    Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

  10. #10
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    Die Freiberger Bilderhandschrift ist, was die wenigen bekannten Preußen angeht, auch generell sehr ungenau beobachtet, viele Details sind nachweislich falsch oder unproportioniert.

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