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Thema: Wenig bekannte Denkmäler

  1. #1
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    Standard Wenig bekannte Denkmäler

    Hallo Forum,

    ich suche Fotos von relativ unbekannten Denkmälern der napoleonischen Zeit d.h. von Denkmälern, die nicht auf den grossen bzw. bekannten Schlachtfeldern stehen. Die kenne ich alle. Hier ein Beispiel, was ich meine.



    Dieses Denkmal steht an der Elbe unweit meines Heimatortes und ist kaum bekannt. Sogar der Herausgeber eines Buches in Frankreich zu Denkmälern der napoleonischen Zeit in Deutschland, Alain Chapter, kannte dieses Denkmal nicht. Es erinnert an den Übergang des Generals Tschernischeff 1813 über die Elbe zur Befreiung der Altmark - was immer auch Befreiung mit dem Einfall von Kosakenhorden bedeuten mag. Ich weiss, dass es z.B. diverse Denkmäler über die Flucht Blüchers nach Lübeck gibt, die ich noch nicht fotografiert habe. Ich will diese Fotos im Internet auf einer Webseite vorstellen. Bitte zu den Fotos auch einen kurzen Hinweis. Links zu Denkmälern wären auch schön.

    Gruß Norbert
    Vive l' Empereur !

  2. #2
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    Standard Rheinübergang Korps Sacken bei Mannheim

    Norbert,

    keine schlechte Idee, quasi zur Ergänzung der "bekannten" Gedenkorte ... und da wir schon beim Flußübergang sind ... in meinem Vortrag aus dem Baden-Workshop über Mannheim in den Napoleonischen Kriegen findest Du drei Photos des Denkmals zur Würdigung des

    Rheinübergangs des Armeekorps Sacken über den Rhein zum 1.1.1814

    Den Folienvortrag mit den 3 Photos findest Du unter http://www.napoleon-online.de/workshopsrheinbund.html.

    Wenn Du willst, scanne ich Dir noch das bekannte Bild dazu, so dass Du "neu" und "alt" miteinander kombinieren kannst.

    Schöne Grüße
    Markus Stein
    "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

  3. #3
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    Standard

    anbieten kønnte ich "elchingen" - hast du aber wahrscheinlich schon im programm.
    bei der gemeinde gibt's uebrigens ein buch ueber die schlacht zu kaufen, der ort hat auch eine ney-strasse.

    gruss, muheijo

  4. #4
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    Standard

    Dieses Denkmal steht in Höchstenbach und erinnert an den General Marceau:



    Der berühmte General Marceau wurde bei der Verteidigung des Defilees von Altenkirchen am 19. September durch den Schuss eines Tiroler Jägers tödlich verwundet und starb vier Tage darauf am 23. September 1796, in Altenkirchen. An der Stelle wo er verwundet wurde, steht heute ein Denkmal. Mehr Informationen zu Höchstenbach auf www.höchstenbach.de.

    Auf dem Drachenfels bei Bonn steht noch ein Obelisk. Den hatte ich schon einmal vor der Linse, hab das Bild aber verloren. Aber ich fahre oft daran vorbei, werde es noch einmal aufnehmen:

    Wikipedia - Wenn man den Berg aufsteigt, passiert man die steilen Wände, die die Steinbrecher hinterließen. Der Aufstieg endet auf einer Terrasse, wo sich ein neugotischer Obelisk befindet, der im März 1945 das Ziel von Granaten war. Es ist das dritte Denkmal, das hier errichtet wurde. Das Denkmal wurde errichtet, um an die Befreiungskriege während der napoleonischen Zeit zu erinnern. Als die Verbündeten nach der Völkerschlacht bei Leipzig das rechte Rheinufer besetzten, bildete sich in den Dörfern der heutigen Gemeinde Königswinter der freiwillige Landsturm des Siebengebirges. Sie bewachten das Ufer, während in Mehlem und Bad Godesberg noch die Soldaten Napoleons standen. Als die Preußen unter Blücher bei Kaub den Rhein überquerten, kam auch hier Bewegung in die Front. Am 3. Januar 1814 mussten zwei Männer des Landsturms ihr Leben lassen, als ihre Kompanie auf die Franzosen stieß. Es waren der Major von Boltenstern, der bei Mülheim am Rhein, und der Steinhauermeister Johann Joseph Genger, Pächter des am Fuße des Berges gelegenen Wülsdorfer Hofes, der als Befehlshaber der Vorposten auf der Insel Nonnenwerth von den feindlichen Kugeln getroffen wurden. Der Obelisk wurde ihnen zu Ehren nach dem Entwurf des damaligen Baudirektors des Großherzogtums Berg, Adolph von Vagedes, errichtet. Der fast 11 Meter hohe Obelisk wurde auf der Plattform südlich unterhalb der Burgruine erbaut, die als Werkplatz der Steinhauer entstanden war. Die Qualität des Steins war anscheinend sehr schlecht, weil das Denkmal bereits 1844 zusammenstürzte. Die Baupläne für den Ersatz entstanden 1846, verantwortlich war der damalige Kölner Dombaumeister Ernst Zwirner. Erst 1857 wurde es errichtet, gewidmet der „Erinnerung an die politische Hingebung des rheinischen Volkes und an die Errichtung des freiwilligen Landsturms vom Siebengebirge in den Jahren 1813, 1814 und 1815“. Bereits 1876 verschwand dieses Denkmal wieder. Man errichtete damals an seiner Stelle das heutige. 1914 wurde zur Erinnerung an die Jahrhundertfeier der Befreiungskriege eine Kopie des Denkmals von 1814 an der Nordseite unterhalb der Burgruine errichtet.

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