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Thema: Alatriste

  1. #11
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    Zitat Zitat von wufi Beitrag anzeigen
    @Norbäär

    Handlung, wie auch Authentizität sind bei "Alexander", wie auch "der Patriot" unterirdisch.
    volle zustimmung... Alatriste war wie die Kampfszenen sehr gut gemacht, und zum Glück ohne digitalen Firlefanz, man muss sich nur mal Return of the King ansehn für dass perfekte negativbeispiel wie man Schalchtenszenen NICHT machen sollte. ich persönlich kenne jedenfalls keinen anderen Film wo man den Pikendrill und die Spansiche Fechtweise mit Degen und dem Dolch so gut dargestellt hat, dann noch das ständige anpusten der Lunte um die Glut zu erhalten...man kann echt nicht sagen dass der Film nicht ins Detail geht.

  2. #12
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    Leider hatten bisher nur Diktatoren das Geld, um wirklich gute Schlachtenfilme zu produzieren.


    Und von welchen Diktatoren stammen gleich noch mal "Zulu Dawn", "Zulu", "Glory", "Gettysburg", "Stalingrad",......?
    Gruß
    Henning
    Wenn man merkt, dass man auf einem toten Pferd sitzt, sollte man absteigen!

  3. #13
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    Standard Ein trister Fernsehabend

    Na gut, der Film fängt schwach an und läßt dann stark nach

    Nein, im Ernst: der Anfang ist recht ordentlich gemacht und nach zwei Stunden gibt es eine sehr schön dargestellte Infanterie-Taktik.

    Die Zeit dazwischen sollte man besser ein Buch lesen, statt sich dauernd über die dramaturgischen und stofflichen Ungereimtheiten den Kopf zu zerbrechen.

    Und die guten Szenen sind mit 200 Statisten ausgekommen

    Gruß
    Jörg

  4. #14
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    Was uns da aufgetischt wird, ist offensichtlich der Schnelldurchlauf der in Spanien sehr bekannten Originalbücher. Ohne auf die Schlüssigkeit wirklich zu achten, geht es von einem nicht auserzählten Strang zum Nächsten. Regisseur Agustin Diaz Yanes war auch für das Drehbuch verantwortlich, und hat wohl mit dem Kenntnis der Zusammenhänge bei den spanischen Zuschauern gerechnet.
    http://www.moviemaze.de/filme/1802/c...alatriste.html

    Das sehe ich auch so. Während des Film kam es mir öfters so vor als fehlten Stücke, so als wäre ich zwischen durch eingenickt, was aber nicht der Fall war.

    Ansonsten fande ich den Film sehr gut. Darstellung, Ausstattung etc. alles perfekt.

    Mehr Kriegsszenen und die umfassende Erläuterung der Kriege und Schlachten hatte ich erhofft.
    Aber darum geht es im Film halt nicht. Captain ist ja nur Alatriste Spitzname, er ist nur einfacher Söldner und Mörder ist. Und um sein Leben und Leiden dreht sich der Film.

  5. #15
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    Und von welchen Diktatoren stammen gleich noch mal "Zulu Dawn", "Zulu", "Glory", "Gettysburg", "Stalingrad",......?
    Diese Filme mit den sowjetischen Filmen "Krieg und Frieden" sowie "Waterloo" zu vergleichen ist doch lächerlich - wie Äpfel und Birnen vergleichen. Dann hast Du die von mir genannten Filme nocht nie gesehen, aber ich die von Dir genannten. Was sind die paar hundert Mann in "Gettysburg" allein gegen die Szenen von Schöngrabern bzw. Hoallabrunn von Bondartschuk - OHNE digitale Tricks. Also ... erst Filme ansehen und dann urteilen.

    Tschüs

    Norbert
    Vive l' Empereur !

  6. #16
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    Zitat Zitat von Norbäär Beitrag anzeigen
    Dann hast Du die von mir genannten Filme nocht nie gesehen, aber ich die von Dir genannten.
    Was ich gesehen habe und was nicht kann ich sicher besser beurteilen als Du. "Krieg und Frieden" z.B. zum ersten mal vor ca. 20 Jahren (+-), damals auf dem 2. Programm des Fernsehens der DDR an vier aufeinander folgenden Sonntagen, Sendebeginn war war so gegen 23:00 Uhr. Bei Bedarf kann ich auch gern auf VHS zurück greifen, oder die Waterloo DVD benutzen. Also Vorsicht beim Aufstellen unbegründeter Behauptungen.
    Meine Aussage stellt auch keinen Vergleich der Filme miteinander dar, sondern bezieht sich etwas ironisch auf die von Dir gemachte Aussage, daß nur Diktatoren das Geld hatten, um gute Schlachtfilme zu produzieren. Ob es einem gefällt oder nicht ist immer noch Geschmackssache, und mir gefallen die von mir genannten Filme (natürlich neben anderen) auch weiterhin, sogar trotz Deines missionarischen Eifers zur Bekehrung zum vermeintlich Besseren.
    Übrigens waren die digitalen Tricks bei "Gettysburg" nicht so umfangreich wie bei "Gods and Generals". Aber auch egal, sehenswert ist er meiner Meinung nach trotzdem. Und Du brauchst jetzt nicht zu schreiben, dass Du "Krieg und Frieden" besser findest, das glaube ich Dir auch so.
    Gruß
    Henning
    Wenn man merkt, dass man auf einem toten Pferd sitzt, sollte man absteigen!

  7. #17
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    "Ich warte darauf, dass endlich mal Hollywood Napoleon aufgreift und (wenn auch gigital) gigantische Heere aufmarschieren lässt. "

    Stanley Kubrick plante mal einen großen Napoleon-Film. Beinahe am Vorabend des Drehbeginns sind im die Geldgeber allesamt abgesprungen. Grund unter anderem: Die sehr schlechten Einspiel-Ergebnisse des Waterloo-Films. Napoleonische Themen haben in Hollywood ein bisschen den "Kassengift"-Ruf (wenn schon nicht Kubricks Name zog) und sind eben zu "unamerikanisch." Filmemacher müssen ja immer den Ausgleich schaffen zwischen Authentizität (Die Dialoge in "Gettysburg" beruhen fast ausschließlich auf Original-Quellen/Zitaten) und Spannung (dafür hat sich mehr "Der Partiot" entschieden). Ist also wohl eher eine Zielgruppen-FRage.
    Grüße
    Colet

  8. #18
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    Zitat Zitat von Norbäär Beitrag anzeigen
    Diese Filme mit den sowjetischen Filmen "Krieg und Frieden" sowie "Waterloo" zu vergleichen ist doch lächerlich - wie Äpfel und Birnen vergleichen. Dann hast Du die von mir genannten Filme nocht nie gesehen, aber ich die von Dir genannten. Was sind die paar hundert Mann in "Gettysburg" allein gegen die Szenen von Schöngrabern bzw. Hoallabrunn von Bondartschuk - OHNE digitale Tricks. Also ... erst Filme ansehen und dann urteilen.

    Tschüs

    Norbert
    Also erstens kam gettysburg noch ohne digitale Tricks aus. Und zweitens war Waterloo eine Italo-sowjetische Koproduktion. Die Sowjets stellten die Massen, die Italiener die Kohle, den Dino de Laurentiis war damals neben Carlo Ponti der mächtigste Produzent Italiens und auch international sehr tonangebend. Also nichts mit Diktatoren...

  9. #19
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    Standard Kolberg

    Hallo Leute,

    dann will ich mal noch eins drauf setzen. Niemand hat den Film KOLBERG erwähnt. Ich habe die originale (nein nicht die aus USA mit englischen Untertiteln) und die von ARTE ausgestrahlte Version. Dieser Film war und ist m.E. kaum zu toppen als Schlachtenfilm der napoleonischen Zeit und Schlachtenfilm überhaupt. Truppen in Kolonnen bis zum Horizont, riesige Schlachtlinien, Franzosen, die französisch sprechen und wo die deutsche Übersetzung - könnte Ihr auf meiner Webseite sehen - eingeblendet wird (wir schreiben das Jahr 1944 !!!) und glänzende Schauspieler. Ja, ja - es war ein Durchhaltefilm, dennoch perfekt gemacht. Ein eigentlich noch größerer Durchhaltefilm, der erstaunlicherweise nicht auf dem Index steht, ist "Der grosse König" - ebenfalls von Veit Harlan. KOLBERG kam ja erst 1945 in die Kinos und wurde kaum gesehen.

    KOLBERG der Film http://www.norbert-weise.de/kolberg.htm mit 2 kurzen Demos, geschnitten von mir

    Ürigens spielten in WATERLOO nur ein Bruchteil an Soldaten der Roten Armee gegenüber KRIEG UND FRIEDEN mit. Der Russen hatten an dem Film nicht das grosse Interesse - waren ja keine Russen bei Waterloo dabei. Sonst hätten sie vermutlich den Film selbst gedreht. So hat sich der Italiener Laurentiis eben den Regisseur Bondarschuk geholt. Aber so haben wir wenigstens Rod Steiger und Christpher Plummer in glänzenden Rollen erlebt.

    Viele Grüße

    Norbert

    Vive l' Empereur !

  10. #20
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    Standard

    Ich habe diesen Film gesehen und er ist wirklich gut.
    Die Geschichte ist etwas verfälscht, aber gut, verständlich, es war ein Durchhaltefilm.

    Den würde ich gerne wieder mal ansehen, aber solche Filme kommen ja nur einmal alle 100 Jahre.

    Grüsse vom Voltigeur

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