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Thema: Latizia Ramolino (Buonaparte)

  1. #1
    Anni2812 Gast

    Standard Latizia Ramolino (Buonaparte)

    Hej, wie schon öfters erwähnt brauche ich auch etwas zu seinen Eltern. Zum Vater habe ich sehr viel aber zur Mutter eher wenig von der Kindheit. eigentlich gar nix. Sie hat mit 14 schon geheiratet, soviel weiß ich, aber vorher?

    würde mich über links freuen

  2. #2
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    Standard

    Hallo! War länger nicht auf dem Forum. Über die Mutter müsste in der Literatur eigentlich schon einiges zu finden sein. Ich habe auch ein Buch nur über Laetizia, was ich aber leider noch nicht gelesen habe.
    Kann aber nochmal was durchschauen. Ist die Frage noch aktuell, dann kannst Du mich auch gerne mal anmailen.
    Dass man über die Kindheit der Mutter vor ihrem 14. Lebensjahr nicht viel liest, mag aber auch daran liegen, dass man von vorher einfach nicht so viel weiß, d.h. dass einfach nicht viel bekannt ist.

    Ich zitiere Dir mal ein paar Sätze aus meinem Buch "Die Bonaparte" von Jean Pierre Rioux (ja , mal wieder dieses alte stinkende Buch).

    "(...)Bereits 1764, als er achtzehn Jahre alt war (gemeint ist Carlo, B.v.E), heiratete er ein vierzehnjähriges Mädchen, Maria Laetita Ramolino, die ihm in regelmäßigen Abständen Kinde schenkte, zwölf in 20 Jahren, von denen acht überlebten. Das "kleine Wunder von Ajaccio" war die Tochter des Generalinspektors für Brücken-und Wegebau im Dienste Genuas, Giovanni Girolamo Ramolino. Dieser starb früh, seine Frau heiratete erneut, diesmal einen Offizier aus Basel, Fesch, und schenkte ihm 1763 einen Sohn, Joseph, den künftigen Kardinal.
    Lätitia war schön, hochgewachsen, hatte ein Madonnengesicht, und setzte sich schnell gegen ihren leicht aufbrausenden Ehemann durch. Vernunftbeherrscht, mit kühlem Kopf, viel gesundem Menschenverstand, notgedrungen sparsam, aber bald übertrieben knauserig, führte sie mit fester Hand ihren Hausstand, hielt das Geld zusammen, teilte Ohrfeigen an die Kinder aus ()m praktizierte ohne übertriebene Frömmigkeit eine Religion der Schicksalsergebenheit und der Pflicht- so verstand sie den Katholizismus- und richtete nie ein Wort des Vorwurfs gegen ihren untreuen und verschwenderischen Herrn und Gebieter.
    "Ein Männerkopf auf einem Frauenkörper" sagte später ihr Sohn Napoleon von ihr. Von ihr hatten die Napoleoniden den "römischen" Zug ihres Charakters, den Kult der Familiensippe, das Bedürfnis nach materieller Sicherheit, den Sinn für Größe und Schicksalshaftigkeit (....)"


    Ich vermute, dass es ähnliche Dinge sind, die Du vielleicht aber schon selber gefunden hast. Sonst frag einfach nochmal nach!
    Geändert von Britt.25 (01.12.2007 um 16:24 Uhr)
    "Da nichts im Laufe unseres Lebens ausgelöscht wird, ist jeder von uns wie ein Dokument, in dem, zwar gekürzt, die ganze Geschichte und die ganze Frühgeschichte der Menschheit niedergeschrieben ist"

    Marie Bonaparte (1882-1962)

  3. #3
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    Also mein Buch über Laetizia hat auf jeden Fall den Titel:

    Monica Stirling, Madame Mère, Mutter Napoleons.


    Aufschlussreich wären sicherlich auch ihre Briefe, die es auch als Buch
    "Napoleon's Mutter in ihren Briefen" gibt.

    Ein schon von Paula Hitler sehr genossener Lesestoff
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    Marie Bonaparte (1882-1962)

  4. #4
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    Anbei ein paar schöne Bilder von Laetizia:


    00-008060.jpg

    91-003645-02.jpg

    99-013918.jpg
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