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    Was ist schwieriger,auf oder abprotzen?
    Und sind die Unterschiede zwischen großen Geschützen(12Pfünder) und kleinen(6 Pfünder) sehr groß was die benötigte Zeit betrifft ?
    Ein großes Geschütz ist zwar schwerer aber hatte doch mehr Manschaften.
    Danke Dirk

  • #2
    Ich kann jetzt zwar nur vom Ree-actment berichten, aber aufprotzen ist in jedem fall viel länger als abprotzen.
    Liegt aber im ree-actment vieleicht daran das man da nicht so pressiert ist ?


    G v Voltigeur

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    • #3
      Ja, Aufzuprotzen ist nicht so einfach, wie abzuprotzen, weil man ja den Nagel in das Loch bringen muß.

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      • #4
        Was ist eigentlich das größte Kaliber, das man beim Reenactment antreffen kann? Bei den Vorführungen, die ich bisher gesehen habe, ging's nie über Vierpfünder – aber selbst hier bestand schon größte Tinitus-Gefahr!

        Viele Grüße,
        Günter
        "But Linden saw another sight, when the drum beat at dead of night,
        commanding fires of death to light the darkness of her scenery." (Thomas Campbell)

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        • #5
          Von Mörsern mal abgesehen, gibt es da vereinzelt durchaus auch 12-pdr.

          Grüße

          Gunter

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          • #6
            Danke schon mal für die Antworten.Mal sehen ob und wie wir das dann für Wargaming umsetzten werden.
            Schönes Wochenende noch Dirk

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            • #7
              Da ich gerade in einem anderen Kontext in das Werk "Das Preußische Heer im Jahre 1812" geschaut habe, finde ich dort eine umfangreiche Zusammenfassung des Exerzier-Reglements für die Preußische Artillerie vom November 1812. Bezüglich des darin enthaltenen Abschnittes zur Bewegung der einzelnen Geschütze wird folgende Zusammenfassung gegeben:

              Man kannte nur das "Abprotzen im Avancieren", wobei das Geschütz nach dem Abprotzen gleich nach dem Feinde zu herumgedreht wurde, während die Fahrer mit der Protze im Trabe links um Kehrt machten und zurückfuhren, und das "Abprotzen zum Vorgehen", wobei es nur nötig war, den Lafettenschwanz vom Protznagel abzuheben. Dem entsprach das "Aufprotzen zum Vorgehen", wobei die Geschütze herumgedreht werden mußten, und das "Aufprotzen zum Zurückgehen". Waren die Protzen schwer beladen, so schonb man wohl auch die Geschütze an sie heran, statt - wie sonst üblich - die Protzen zum Aufprotzen an die Geschütze heranfahren zu lassen.
              Man kannte auch ein weiteres Vor- und Zurückbringen der bereits abgeprotzten Geschütze mit dem Langtau, der Prolonge. Das Langtau war an der Protze befestigt und wurde, nachdem sich die bespannte Protze vor bzw. hinter das Geschütz gesetzt hatte, an der Lafette festgemacht, sodann angetreten. Das Vorgehen und Zurückgehen konnte jederzeit durch Feuer wieder unterbrochen werden. Zu ersterem Falle mußte das Langtau losgemacht werden und die Protze sich hinter das Geschütz setzen.
              Aus dem hier Beschriebenen und auch gemäß der bisherigen Beiträge würde ich sagen, das Aufprotzen dauert länger als das Abprotzen.

              Schöne Grüße
              Markus Stein
              "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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