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    Vorhandensein und (prinzipielle) Funktion des Chappe'schen Flügeltelegraphen sind bekannt.
    Auch, dass sich daraus später eine preußische Version entwickelte, deren Linie von Berlin nach Koblenz / Köln verlief.

    Mir völlig neu hingegen war, daß es auf dem Turm des Rigaer Domes im Jahre 1812 einen Telegraphen gab, der dort von englischen Seeleuten errichtet wurde und mit einem System von aufgezogenen Bällen funktionierte.

    Gelernt habe ich das aus einem ziemlich neuen Buch, daß die Kampfhandlungen im Baltikum 1812 beschreibt und mir in Großgörschen von lettischen Kameraden geschenkt wurde.

    Noch ein netter Gag am Rande: Der Autor erlaubt ausdrücklich, daß jeder Teil des Buches kopiert und in jeder Form verbreitet wird.
    "Popularisierung und Verbreitung historischen Wissens ist Hauptziel dieses Buches"

    (Igor N.Gussev: Das Jahr 1812 im Baltikum" ISBN978-9934-8028-4-3)

    Gruß
    Jörg
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    The light at the end of the tunnel
    is from an oncoming train.

  • #2
    Zitat von joerg.scheibe Beitrag anzeigen
    Gelernt habe ich das aus einem ziemlich neuen Buch, daß die Kampfhandlungen im Baltikum 1812 beschreibt und mir in Großgörschen von lettischen Kameraden geschenkt wurde.

    Noch ein netter Gag am Rande: Der Autor erlaubt ausdrücklich, daß jeder Teil des Buches kopiert und in jeder Form verbreitet wird.
    "Popularisierung und Verbreitung historischen Wissens ist Hauptziel dieses Buches"

    (Igor N.Gussev: Das Jahr 1812 im Baltikum" ISBN978-9934-8028-4-3)

    Gruß
    Jörg
    Erst einmal finde ich das super. Die sowjetische Literatur unterschlug weitgehend die Beteiligung der Engländer. Wohlgemerkt die sowjetische, die neuere russische Literatur ist damit nicht gemeint. Liest man den sowjetischen Historiker Tarlé, war Eugen von Württemberg 1812 nur "anwesend". Dass er ein russisches Korps kommandierte, findet man bei Tarlé nicht. Wäre nett, wenn du die Geschichtsschreibung im Baltikum im Auge behalten würdest. Das ist wirklich eine historische Lücke.

    Gruß

    Dieter

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