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"Focus" über Waterloo...

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  • "Focus" über Waterloo...

    ... u.a. über das Buch von Brendan Simms:
    http://www.focus.de/wissen/experten/...d_4285096.html

    Ich habe dieses Posting in den Wissenschafts-Ordner gelegt, weil der Autor des "Focus"-Artikels, Thomas Weber, Professor für Geschichte und internationale Beziehungen sowie Gründungsdirektor des Centre for Global Security and Governance an der University of Aberdeen ist.

    Gruß, Tom

  • #2
    Äh, vielleicht bin ich ja blöd -aber

    Brendan Simms hat ein Buch über die KGL bei Waterloo herausgebracht
    und
    So ein buch wäre in Deutschland nicht erschienen

    DAS ist eine Nachricht ?

    Und um die im Focus unterzubringen bedarf es einer Professur?

    Irritiert
    Jörg
    The light at the end of the tunnel
    is from an oncoming train.

    Kommentar


    • #3
      @joerg.scheibe

      Nein, Du bist nicht blöd...dieser Herr ist ja auch nicht ganz unumstritten. Für mich jedenfalls keine Referenz und keiner, dem ich meine Reverenz erweisen würde. Andere -auch Konservative übrigens (eine Krähe hackt der anderen ein Auge aus -Hurra!) - sehen ihn ja so:

      http://starke-meinungen.de/blog/2014...hte-verstehen/


      "..." weshalb so ein Posting unbedingt ins Unterforum "Wissenschaft" gehört "..." dass so ein Posting nicht ins Unterforum "Wissenschaft" gehört. Allenfalls gehört es ins Unterforum "Einflüsse und Auswirkungen". "..."

      Denn viel hat der "Focus"-Artikel ja nicht zu tun mit unserem Forum hier. Bloss weil Wörtchen wie "Waterloo" und "KGL" fallen...? Nein, es geht in diesem Artikel um etwas anderes. Und es geht dem "..." um etwas anderes. Es geht darum, revisionistische Weltbilder wieder salonfähig zu machen. Das ist erlaubt. Ist natürlich was ganz anderes als wenn einer es wagt, in der Tradition der aufgeklärten (vulgo "linken") Nachkriegsgeschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts "Patridiotismus"- und Nationalismuskritik zu üben, gell? Deshalb auch das "Fallbeil 1900". Da kann man ziemlich sicher sein, dass der dominierende preussisch-teutonische Hurrapatriotismus die Fakten "richtig" selektiert und auch das Weltgeschehen - besonders mit Blick auf den französischen "Erbfeind" - "richtig" interpretiert, nicht wahr? Und noch wichtiger natürlich, dass damit die von keinem seriösen Historiker (wohl aber von sehr ernstzunehmenden Ideologen) geleugnete Tatsache nicht mehr zur Sprache kommen darf, dass das geistige Unheil, welches zu den beiden Weltkriegen und zum Nationalsozialismus geführt hat, nun einmal in der Zeit der sogenannten "Befreiungskriege" wurzelt. Und nun schlafet alle gut...

      Ah ja, und das Gedankengut und die Argumentationsweisen der heutigen Revisionisten dürfen dann logischerweise auch nicht mehr diskutiert werden. Ist ja klar. Alles post 1900. Jetzt aber wirklich "Gute Nacht!".

      EDIT: in "..." habe ich leider Passagen streichen müssen, da diese persönlich wurden und hier nicht mehr geduldet werden
      Zuletzt geändert von admin; 28.11.2014, 13:39. Grund: Persönliche Angriffe

      Kommentar


      • #4
        Hallo Tellensohn,

        bitte sieh vor persönlichen Attacken ab, eine Diskussion über den Standpunkt des Focus-Autoren, Prof. Weber, ist natürlich zulässig ... und die Wahl des Unterforums ist aus meiner Sicht in Ordnung, da es ja um eine akademische - wenn auch konservative - Einordnung des Inhalts zu Waterloo geht. Du hast Recht, man könnte es auch unter Einflüsse und Auswirkungen stecken, aber ich belasse es doch in diesem Forumsteil.

        Schöne Grüße
        Markus Stein

        P.S. mit Deiner vermuteten Einschätzung meiner politischen Richtung liegst Du deutlich daneben
        "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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        • #5
          Forum-Regeln

          Da ich hier angegriffen wurde, möchte ich doch einige Punkte klarstellen:

          1) Zeitliche Beschränkung der Diskussion: Ich habe zwar Forums-Regeln vorgeschlagen, jedoch nicht eine Beschränkung auf irgendein Jahr nach 1815. Der Vorschlag kam von Oli (1820); ich habe geschrieben, ich könne auch mit 100 Jahren nach den nap. Kriegen leben (bis 1915, wg. des Unterforums zu 1870); Markus hat als Admin dann 1900 festgelegt. Nachzulesen unter www.forum.napoleon-online.de/archive/index.php/t-3071.html

          2) Netiquette:
          Wir hatten uns ja mittels der Forum-Regeln auf ein bisschen Netiquette verständigt. Der Kern dabei war für mich, dass man in der Sache - ggf. auch hart - diskutieren kann, aber niemals persönliche Angriffe fahren sollte. Das hat aus meiner Sicht noch immer Geltung, und nur unter der Bedingung bin ich bereit, ab und zu im Forum etwas zu posten oder zu diskutieren.

          3) Ich mag keine Gedankenpolizei (weder von rechts noch von links) - die habe ich in der DDR 26 Jahre lang erlebt, und dieses Erlebnis hat mir für mein Leben gereicht. Für mich hat der Ausspruch Friedrichs des Großen, wonach jeder "nach seiner Facon" glücklich werden soll, Gültigkeit.

          4) Bei dem "Focus"-Artikel habe ich tatsächlich überlegt, den Link in "Einflüsse und Auswirkungen" abzulegen, wollte aber keine Diskussion zum Thema 1900 und fortfolgende Jahre lostreten. Goto 3)

          5) Ob der Focus-Artikel lesenswert ist oder nicht, muss jeder selbst entscheiden (m.E. stecken einige interessante Thesen drin, z.B. dass "Cambridge momentan die Welthauptstadt zur Erforschung der deutschen Geschichte" sei). Ich erlaube mir, ab und zu Links zu Aufsätzen in Zeitungen hier zu posten (zuletzt zu Austellungen, Medaillenverleihungen, Filmen usw.), um das Forum zu beleben. Goto 2)

          Gruß, Tom

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          • #6
            Zitat von admin Beitrag anzeigen

            bitte sieh vor persönlichen Attacken ab...P.S. mit Deiner vermuteten Einschätzung meiner politischen Richtung liegst Du deutlich daneben

            Hallo Markus,

            Um das (auch gegenüber anderen) richtig zu stellen:

            1.
            Wenn ich sehe, dass gewisse Teilnehmer dieses Forum benutzen, um Meinungen zu verbreiten, die nun rein gar nichts mit dem erklärten Ziel dieses Forums zu tun haben, werde ich mich dem weiterhin entgegenstellen, ohne Namen zu nennen (und ich habe oben keine Namen genannt, oder willst Du das bestreiten?). Falls das für Dich ein Problem darstellt oder gar ein Grund wäre, mich rauszuschmeissen, fände ich das wirklich bedenklich. Ich meine, auch wenn man gewisse Personen persönlich kennt und schätzt, sollte man nicht reflexartig jede noch so gerechtfertigte Kritik an deren Vorgehensweisen im Forum unterbinden. Und wenn Du schon Regeln aufstellst, dann sollten sie m.E. für alle gleichermassen gelten, wofür Du als (guter) Admin m.E. Sorge zu tragen hättest, unabhängig davon, wie Du zu einer Person stehst. Ob Du nun damit einverstanden bist oder nicht, aus meiner Sicht besteht hier Nachholbedarf.

            2.
            Ich habe absolut keine Einschätzung bezüglich Deiner politischen Ausrichtung vorgenommen. Ich habe lediglich gesagt, dass Du einer bestimmten, aus meiner Sicht unseligen Forderung einer dritten, nicht genannten Person vorschnell nachgekommen bist, ohne Dir das genau zu überlegen. Dabei bleibe ich und das bitte ich zur Kenntnis zu nehmen.

            Schöne Grüsse, T.

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            • #7
              "Butter bei de Fische..."

              Zitat von Tellensohn Beitrag anzeigen
              Hallo Markus,

              Um das (auch gegenüber anderen) richtig zu stellen:

              1.
              Wenn ich sehe, dass gewisse Teilnehmer dieses Forum benutzen, um Meinungen zu verbreiten, die nun rein gar nichts mit dem erklärten Ziel dieses Forums zu tun haben, werde ich mich dem weiterhin entgegenstellen, ohne Namen zu nennen (und ich habe oben keine Namen genannt, oder willst Du das bestreiten?).
              (...)

              Schöne Grüsse, T.
              Hallo Tellensohn,

              mich würde mal interessieren, ob ich mit "gewisse Teilnehmer" gemeint bin, und wenn ja, welche Meinung ich verbreitet hätte, die nichts mit dem erklärten Ziel dieses Forums zu tun hatte?

              Ich bin gern bereit, mich über alle N-Sachthemen auseinanderzusetzen, aber bitte "sine ira et studio" - ohne Zorn und Leidenschaft...

              Gruß, Tom

              Kommentar


              • #8
                Tellensohn,

                ich teile nicht Deine Meinung, dass hier im Forum bestimmte Meinungen verbreitet werden ... klar gibt es in manchen Diskussionen kontroverse Standpunkte, dass hier aber eine bestimmte Tonalität vorherrscht, kann ich nicht erkennen.

                Daher bitte zurück zur Sachdiskussion, für die ja die jetzt antwortenden Personen bekannt sind.

                Schöne Grüße in die Schwyz
                Markus Stein
                "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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                • #9
                  Zum einen müssen wir uns der Frage stellen, wieso die Niederringung von Napoleons Frankreich in Waterloo unter Führung Großbritanniens ein Jahrhundert hervorbrachte, das sehr viel friedvoller war als das vorherige und das darauffolgende?
                  Das fallen mit spontan ein, Krieg in Spanien, die Karlisten Kriege, dann die Österreicher in Italien bis zum Risorgimento, 1848 mit all den Aufständen, Krim Krieg, 1866, 1870 / 71, von den ganzen Kolonialkriegen und Amerikanischen Bürgerkrieg ganz zu schweigen - und da hab ich sicher noch viel vergessen - ich kann der Meinung des Autoren nicht folgen
                  Zuletzt geändert von HKDW; 28.11.2014, 22:17.

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                  • #10
                    Packend wie ein Thriller geschrieben, beschreibt Simms die Verteidigung des Gutshofes La Haye Sainte durch 400 Soldaten der Hannoveraner King’s German Legion
                    Ich hab nur periphere Ahnung über die Verteidigung La Haye Saints - aber wirkten hier nicht auch Nassauer mit?

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                    • #11
                      Zitat von HKDW Beitrag anzeigen
                      Ich hab nur periphere Ahnung über die Verteidigung La Haye Saints - aber wirkten hier nicht auch Nassauer mit?
                      Das ist zutreffend, wobei neben den Nassauern auch eine größere Anzahl Lüneburger in die Verteidigung involviert waren, die zuvor anlässlich eines Angriffs der Kürassiere von ihrem Bataillon getrennt worden waren. Beides beschreibt Simms in zutreffender Weise, wobei er sich, wie eigentlich alle Autoren vor ihm, auf die immer gleichen Quellen wie Baring, Beamish, Kincaid pp. bezieht. Insoweit hat das Buch auch nicht viel Neues zu bieten.

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