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Heere & Waffen 12: Die Fahnen von Waterloo

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  • Heere & Waffen 12: Die Fahnen von Waterloo

    Hallo Sammlerkollegen,

    das lange Warten auf dieses Paperback hat sich wirklich gelohnt.
    Eine sehr schöne Ergänzung unserer Literatur über Mont St. Jean,
    La Belle Alliance oder auch Waterloo genannt.

    Für jeden Dioramenbauer, Wargamer und auch allen an der
    Napoleonischen Zeit interessierten Lesern absolut empfehlenwert.

    Das Team Rolf Fuhrmann, Markus Gärtner, Markus Stein kann
    (sollte) gerne weitere Paperbacks zu dem Thema herausbringen !

    Gruß aus Bielefeld
    Thomas
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Thomas Mischak; 21.01.2012, 16:45.

  • #2
    Hallo,

    der Einschätzung kann ich nach Erwerb des Heftes zustimmen. Die Autoren des Zeughausverlages bemühen sich mit ihren Veröffentlichungen zum Kaiserreich um Tiefgang bei der Abhandlung der Probleme.

    Zu einem konkreten Problem. Auf Seite 13 werden die Dienstgradabzeichen der Lieutenants und Sous-lieutenants dargestellt. Das ist etwas verwirrend. Nach meinem Kenntnisstand wäre folgendes richtig:
    Abb.1a und 1: Sous-lieutenant Contre-Epaulette und Epaulette mit roten Doppelstreifen bis 1812 Abz.farbe Gold,
    Abb.1c: Lieutenant Contre-Epaulette mit roter Raute ab 1812 Abz.farbe Silber,
    Abb.1b: Lieutenant Epaulette mit rotem Streifen bis 1812 Abz.farbe Silber,
    Abb.1d: Sous-lieutenant Contre-Epaulette und Epaulette mit roten Doppelrauten ab 1812 Abz.farbe Gold und
    Abb.1e: Lieutenant Contre-Epaulette und Epaulette mit roten Streifen bis 1812 Abz.farbe Gold.
    Analoges galt für die Portepees ( Abb.1f und 1g ).

    Für mich ist die Frage, nach Klärung der leichten Verwirrung, ob die Autoren davon ausgehen, dass 1815 noch die Dienstgradabzeichen, die bis 1812 galten, getragen wurden. Das könnte bei der schnellen Mobilisierung 1815 ja durchaus möglich sein.

    Viele Grüße

    Kommentar


    • #3
      Gold respektive Silber - bezog sich auf die Waffengattung - am Anfang des Kaiserreichs hatte aber oft die Leichte Infanterie (trotz weißer / Zinn Knöpfe) bei den Offizieren vergoldete Ringkrägen - oder Tschkobleche, aber das Epaulettenmaterial war entsprechend der Waffengattung, Linie - gold , Leichte Infanterie - silber.

      Kommentar


      • #4
        Hallo,

        ich habe den Band ebenfalls bereits vollständig gelesen. Selbst wenn man sich schon einige Zeit mehr oder weniger intensiv mit der Thematik beschäftigt hat, kann man einiges neues lernen. Ein sehr großer Vorzug ist es, dass die Fahnen der verschiedenen Mächte gleichermaßen vorgestellt werden, es kommt sogar die Affäre mit den Sachsen in Lüttich darin vor. Ebenfalls sehr schön ist die umfassende Herangehensweise an die Thematik, bei der selbst die Details der Ausrüstung der Feldzeichenträger mich bedacht wird.
        Inhaltlich fielen mir besonders die Peinlichkeiten mit den britischen Fahnen auf und die respektlosen Bezeichnungen der französischen Soldaten für ihre Adler. So etwas gehört zu einer guten Recherche dieser Thematik auf jeden Fall dazu.
        Insgesamt hätte dem Band aber noch ein allerletzter Schliff gut getan, da einige Bezeichnungen fehlerhaft sind und manche Bildlegenden falsch zugeordnet wurden. Falls für zukünftige Publikationen Bedarf besteht, möchte ich meine diesbezügliche Mitarbeit an dieser Stelle anbieten. Es sind im Grunde wirklich nur Kleinigkeiten.

        Grüße

        Gunter

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