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  • josef1811
    antwortet
    echt klasse franz, finde ich super mit den fotos
    bei eggmühl war ich noch nicht, wollte zwar damals zur 200 Jahresfeier ist aber leider etwas dazwischen gekommen. werde ich auf jeden fall nachholen, vielleicht im frühjahr.

    gruß
    josef

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  • KDF10
    antwortet
    Zitat von joerg.scheibe Beitrag anzeigen
    @KDF,

    wichtiger als die "Befliegung" ist m.E. der "fußläufige Eindruck".

    Ich glaube, mehr als einen ersten Überblick über die Verteilung von Orten kann diesbezüglich Google Earth nicht bieten; verlässlicher sind historische Landkarten.

    Jörg
    Danke für die Antworten an alle. @Jörg: Du hast zweifellos recht, aber nicht jeder hat die Möglichkeit vor Ort "fußläufige Eindrücke" zu sammeln. Schon garnicht in Borodino, obwohl mich das wahnsinnig reizen würde. Ich arbeite auch mit historischen Karten. Ferner habe ich Karten der US-Army (PDF), die weitgehend auf Karten der Wehrmacht beruhen. Apropos Wehrmacht, es gab ja noch eine weitere Schlacht bei Borodino und da ist sicher viel von dem Schlachtfeld 1812 zerstört worden. Natürlich stehen die aktuelle Karten der US-Army im Internet nicht zur Verfügung und die habe ich auch nicht. Die University of Texas hat eine umfangreiche Kartensammlung im Internet. http://www.lib.utexas.edu/maps/

    Dieter.

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  • muheijo
    antwortet
    Zitat von Franz Beitrag anzeigen
    @muheijo

    Da kann ich nur mit einer Karte antworten.
    Das Gemälde ist von Punkt 18 aus betrachtet.

    Bei Google Earth ist in nördlicher Richtung von Schierling der Ort Unterlaichling.
    Davor ist eine große Linkskurve. Die verläuft am Fuße des Wagnerberges. Das ist der Standort von dem Kobell das Bild gemalt hat.
    Ok., Danke - ich hab mich nun zurechtgefunden. Ich war nicht ganz richtig mit meinem Standort.

    Gruss, muheijo

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  • Franz
    antwortet
    @muheijo

    Da kann ich nur mit einer Karte antworten.
    Diese wurde 2009 vom Markt Schierling in einer Broschüre veröffentlicht.
    Das Gemälde ist von Punkt 18 aus betrachtet.
    Die Punkte sind Standorte von großen Tafeln die am gesamten Schlachtfeld aufgestellt sind. Die Tafeln erklären die wichtigsten Stationen der Schlacht bei Eggmühl.
    Die Broschüre ist beim Markt Schierling erhältlich für 6,00€. Ist es aber absolut wert.
    Bei Google Earth ist in nördlicher Richtung von Schierling der Ort Unterlaichling.
    Davor ist eine große Linkskurve. Die verläuft am Fuße des Wagnerberges. Das ist der Standort von dem Kobell das Bild gemalt hat.

    Gruß Franz
    Angehängte Dateien

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  • muheijo
    antwortet
    @ Franz:

    Nur mal aus Neugierde, ich bin gerade bei besagtem Google Earth am gucken: Ist dieses Motiv von der Strasse (15) zw. Eggmuehl und Hagelstadt aus gesehen?

    Gruss, muheijo

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  • Franz
    antwortet
    Servus aus Bayern,

    ich finde die Idee ganz gut. Ich würde mich freuen wenn viele Bilder von heute und damals eingestellt würden.
    Ich möchte mal anfangen und stelle mal die Schlacht von Eggmühl vor.
    Da das Schlachtfeld zu einem großen Teil in sumpfigen Gelände war, wurde es bis heute so belassen.
    Einige Fotos sind im Portal zum Feldzug 1809 schon zu finden. Die sind von 2008.
    Ein schönes Beispiel ist aber das Bild zur Schlacht von Wilhelm von Kobell aus dem Jahr 1810, der die Skizzen von Heydeck vor Ort überprüft hat. Das Bild
    ist in der Residenz in München ausgestellt. Es stellt den Moment der Eroberung der österreichischen Batterie dar. Nach dieser Eroberung ist Erzherzog Karl über Regensburg und Böhmen zurück nach Österreich.
    Der Ort ist Laichling. Dazu habe ich ein Foto aus der heutigen Zeit beigefügt. Man wird feststellen, daß sich nichts geändert hat.
    Hoffentlich werden hier noch andere Schlachtfelder vorgestellt, überall kann man ja nicht gewesen sein.
    Gruß Franz
    Angehängte Dateien

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  • josef1811
    antwortet
    wenn man bestimmte abschnitte sucht ist es sicher sinnvoll, dass man die heutigen karten (Google) mit damaligen karten abgleicht.
    aspern ist schon völlig bebaut nur wenige abschnitte sind noch frei (acker)
    die lobau ist dagegen noch meist naturbelassen, man findet dort auch noch teilweise stellungsgraben, die gegend bei wagram ist auch noch ziemlich frei ausser die eine oder andere dazukommende strasse und die umliegenden orte sind größer geworden, austerlitz hingegen fasst naturbelassen( bis auf die autobahn die durch das ehemalige schlachtfeld führt.

    von den dazugekommenden sträucher, bäumen andere feldabschnitte, wege usw. darf man sich nicht beirren lassen. man bedenke ja das damals tage Wochen usw....vor einer schlacht alles kahlgeschlagen wurde, da man material für unterkunften, brennholz uvm benötigte.

    gruß
    josef

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  • joerg.scheibe
    antwortet
    @KDF,

    wichtiger als die "Befliegung" ist m.E. der "fußläufige Eindruck".

    Meine mehrfachen, lange zurückliegenden Begehungen des Feldes von Borodino haben z.B. -gegenüber halbwegs zeitgenössischen bildlichen Darstellungen- erbracht, daß sich die Verteilung von Wald / Gebüsch / Acker deutlich verändert hatte.
    Die bei Roubeau (O.K., gewiss kein Zeitgenosse) oder auch bei Faber du Faur erkennbaren relativ freien Ufer der Kolotscha waren (vor inzwischen auch wieder teilweise Jahrzehnten) annähernd durchgöngig mit dichten Busch- und Baumstreifen gesäumt.

    Davon, daß mitten auf dem Schlachtfeld Gebäude stehen (Kloster, Museum) und eine moderne Straßenbrücke das Tal der Kolotscha verändert, ganz abgesehen; vom rechten Flügel der Russen, den inzwischen ein Stausee bildet gar nicht zu reden.

    Immer wieder hört und liest man im Zusammenhang mit dem Geländeprofil von Schlachtorten, daß dieses Profil "weggepflügt" wurde.

    Daß die Nutzung Gegenden veränderte, sind aber eigentlich Allgemeinplätze.

    Ich glaube, mehr als einen ersten Überblick über die Verteilung von Orten kann diesbezüglich Google Earth nicht bieten; verlässlicher sind historische Landkarten.

    Jörg

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  • KDF10
    antwortet
    Wenn ihr euch hier nicht traut zum Thema zu schreiben, weil man sonst über euch herfällt, schickt mir eine PM Ein User hat das bereits getan.

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  • KDF10
    hat ein Thema erstellt Google Earth.

    Google Earth

    Google Earth bietet die Möglichkeit ehemalige Schlachtfelder aus der Vogelperspektive anzusehen. Inwieweit ähnelt die Topographie heute noch der damaligen? Ist es überhaupt sinnvoll, sich das mal bei Google Earth anzuschauen? Natürlich hat sich in der Zwischenzeit viel verändert. Einige User hier haben etliche der damaligen Schlachtfelder bereist. Die bitte ich um ihre Meinung. Spontan fallen mir da die Schlacht an der Göhrde, Borodino, usw. ein. Ich bitte speziell auch die Reenacteure um Mithilfe, die sicher das eine oder andere Schlachtfeld wie ihre Westentasche kennen.

    Grüsse

    Dieter
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