Sächsischen Künstler Friedrich August Schneider (1799–1855)

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    Tambour
    • 18.05.2023
    • 41

    Sächsischen Künstler Friedrich August Schneider (1799–1855)

    Liebe Freunde, ich brauche dringend eure Hilfe. Ich benötige Fotos der Seiten 201–202 aus der Broschüre „100 Jahre Museum im Dresdner Arsenal (1897–1997)“. Oder jegliche Informationen über den sächsischen Künstler Friedrich August Schneider (1799–1855), außer Wikipedia, Enzyklopädien und Ranglisten – die habe ich ja schon. Besonders interessiert mich ein Verzeichnis seiner Gemälde.
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    Tambour
    • 18.05.2023
    • 41

    #2
    Das Belarussische Museum in Wołkowysk bewahrt das verschollene Gemälde „Napoleon I. Während der Schlacht bei Dresden auf der Anhöhe bei Strehlen am 27. August 1813“ auf.
    Es wurde 1944 von der Dresdner Galerie in das Schloss Dahlen verbracht, wo es sich anschließend in den Archiven verliert. Offenbar wurde es 1945 von sowjetischen Truppen, die das Schloss besetzten, zusammen mit anderen Wertgegenständen abtransportiert. Heute ist es im Militärhistorischen Museum in Wołkowysk untergebracht. Vermutlich gelangte es im Zuge der Museumsreformen der 1950er und 1960er Jahre, als die Sammlungen des Artilleriemuseums aufgelöst wurden, in die Belarussische SSR.
    Ich füge Fotos aus der Deutsche Fotothek (Walter Möbius, 1937.12.29) und aus dem belarussischen Museum selbst bei.
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    • admin
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      Colonel
      • 30.09.2006
      • 2936

      #3
      Im Werk von Bötticher über die Malerwerke des 19. Jahrhunderts finden sich leider nur spärliche Angaben, die Du wahrscheinlich schon kennst - hier der Text:

      Schneider, Friedrich August, geb. zu Dresden, war sächs. Artülerie-Officier (zuletzt Hauptmann) u. widmete sich daneben der Malerei, ftür die er schon in seiner Jugend Talent u. Neigung gezeigt.
      1. Einige Reiter in Jagdkleidung. — Dresd. ak. KA. 32.
      2. Die Schlacht bei Culm am 30. August 1813. Sieg der Verbündeten über die Franzosen. — Dresd. ak. KA. 34.
      3. Kosakenbivouac. h. 33'', br. 43''. E: Stadtsyndicus Mehnert in Dresden. Gest von Hohneok f. d. Büderchronik des Sächs. KV. 1886. Dresd. ak KA. 36.
      4. Frachtfuhrwerk hllt rot emam Wlrtdiaase im Bftchs. SrEgebiige. — Dread. ak. EA. 40.
      5. Scene ans der Schlacht bei Dresden, 27. Avg. 1813: Napoleon mit seinem Stabe anf der Anhdhe hinter StreUen. E : Stadt-Mnsenm Dresden, Geschenk Ton Major Mor. Schneider n. FrL lUrie Schneider 1892. — Berl. ak. KA. 42. (Schildening im Katalog).
      6. Eindringen zweier Wölfe in ein wildes Gestüt der Steppe Slkd-Bnssland's. — Dresd. ak. KA. 43.
      7. Federskizze : Ein mit vier Pferden bespannter Sächsischer Frachtwagen. Bez: Fr. Schneider, h. S'', br. I2^lt". Befimd sich in der Samml. y. Bnmohr, venteigert zn Dresden am 19. Oct 1846 n. ff. Tage.​
      Schöne Grüße
      Markus Stein
      "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

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      • InAlto
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        Tambour
        • 18.05.2023
        • 41

        #4
        Zitat von admin Beitrag anzeigen
        Im Werk von Bötticher über die Malerwerke des 19. Jahrhunderts finden sich leider nur spärliche Angaben, die Du wahrscheinlich schon kennst - hier der Text:



        Schöne Grüße
        Markus Stein
        Vielen Dank, ja, diese Information ist mir bekannt. Mich interessiert vielmehr, ob Schneider theoretisch das Gemälde „Übungen der sächsischen Fußartillerie“ gemalt haben könnte, das ich hier bereits veröffentlicht habe. Das Gemälde zeigt eindeutig Hauptmann Knauf von der 1. Brigade (er war der Einzige der Brigade, der mit dem St.-Heinrich-Orden und der Ehrenlegion ausgezeichnet wurde). 1823 wurde er zum Major (charakterisiert) befördert, daher entstand das Gemälde offensichtlich zwischen 1821 (Uniform) und 1823. Zu dieser Zeit war Schneider als Sous-Lieutenant in der 3. Brigade bekleidet. Ich versuche, den Künstler dieses Gemäldes ausfindig zu machen.
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          Tambour
          • 18.05.2023
          • 41

          #5
          In der Deutsche Fotothek entdeckte ich einen Schwarz-Weiß-Stich eines unbekannten Künstlers, signiert mit „Exerzieren der Brigade Reitender Artillerie bei Radeberg um 1833“. Kompositorisch ähnelt dieses Werk stark einem Gemälde von Fußartillerieübungen. Ob das Originalgemälde existierte, ist fraglich; die Lithografie entstand offensichtlich später, da sie mit 1833 signiert ist (dem Jahr, in dem die neuen Röcke und Tschakos eingeführt wurden). Ich neige dazu, Schneider als Urheber dieser Werke zu vermuten, da mir keine anderen Künstler bekannt sind, die sich mit Artillerieoffizieren beschäftigten (zumal beide Werke zeigen, dass der Künstler über umfassende Kenntnisse im Bereich der Artillerieoperationen verfügte).
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            Tambour
            • 18.05.2023
            • 41

            #6
            Hallo zusammen! Ich habe einige Details zu einem Schwarz-Weiß Gravur einer sächsischen Reitender Artilleriebrigade bei Radeberg herausgefunden. Ich habe ein Foto dieses Gravur sowie eine Informationskarte gefunden. Nun kann ich mit Sicherheit sagen, dass dieser Gravur 1833 nach einem Gemälde angefertigt wurde, das offensichtlich vor der Reform von 1831 entstand. Als Künstler dieses Gemäldes wird "Artur Leonhard Schneider" genannt, aber ich vermute, dass die Museumsmitarbeiter die Initialen verwechselt haben. Einen solchen Künstler gab es zu dieser Zeit (meines Wissens) nicht, wohl aber den bekannten Friedrich August Schneider. Nun bleiben zwei Fragen offen: Wo befindet sich das Originalgemälde, und besteht ein Zusammenhang zwischen den Gemälden, die sächsische Reitender und Fußartillerie-Manöver darstellen? Ich habe bisher keine Informationen zu dem Gemälde mit den Fußartillerie-Manövern gefunden. Ich hoffe, die Community ist an diesen Fragen interessiert.

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              • 18.05.2023
              • 41

              #7
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