Hallo Leute,
ich versuche, mich kurz zu fassen.
Seit Jahren treibt mich eine Frage um:
Wie authentisch sind die regelmäßigen künstlerischen Darstellungen von Krätzchen tragenden Soldaten im Gefecht?
Ich weiß aus einer Quelle (Erinnerungen von Justus Scheibert, einziger preußischer Kriegsberichter im ACW mit offiziellem Auftrag/Erlaubnis, Kriegsteilnehmer 1864, 1866 und 1870, verwundet bei Wörth(? da bin ich mir gerade etwas unsicher) und verantwortlicher Platzoffizier zur Entfestigung von Minden), dass spätestens seit 1864 die Ordre galt, dass im Feld der Helm zu tragen sei. Dazu wußte er eine nette Anekdote zu erzählen.
Meine Annahme daher: das galt auch für die späteren Kriege.
Und das steht im Widerspruch zu den (gefühlt) häufigsten künstlerischen Darstellungen (Stiche, Gemälde etc.).
Jetzt sind sie genau das: künstlerische Darstellungen und Interpretationen - und diese sind in ihren Aussagen als Quelle kritisch zu betrachten.
Daher war meine Freude groß, das Buch "1870/71 in Farbe" endlich in Händen zu halten.
Und dann die Überraschung:
zu meiner Frage: nichts!
Ja, Kopfbedeckungen werden behandelt - und vom (ersatzweisen)Tragen des Krätzchens im Gefecht/Felde, aus welchem Grund auch immer, kein Wort.
Mein Schluss daraus: es kam nicht vor - zumindest nicht in erähnenswerter Weise/Umfang.
Und das will was heißen, wie die ganzen herrlichen Anekdoten in dem Buch zeigen.
Ich lade jeden ein, der etwas dazu beitragen kann, mich daran teilhaben zu lassen.
Vielleicht kennt noch jemand Quellen?! Vielleicht liest dies auch Markus Stein, und mag dazu etwas teilen!?
Ich freue mich über alles, das über Spekulation und Mythos hinausgeht.
Vielen Dank für Eure Beiträge im Voraus.
Herzlicher Gruß
ich versuche, mich kurz zu fassen.
Seit Jahren treibt mich eine Frage um:
Wie authentisch sind die regelmäßigen künstlerischen Darstellungen von Krätzchen tragenden Soldaten im Gefecht?
Ich weiß aus einer Quelle (Erinnerungen von Justus Scheibert, einziger preußischer Kriegsberichter im ACW mit offiziellem Auftrag/Erlaubnis, Kriegsteilnehmer 1864, 1866 und 1870, verwundet bei Wörth(? da bin ich mir gerade etwas unsicher) und verantwortlicher Platzoffizier zur Entfestigung von Minden), dass spätestens seit 1864 die Ordre galt, dass im Feld der Helm zu tragen sei. Dazu wußte er eine nette Anekdote zu erzählen.
Meine Annahme daher: das galt auch für die späteren Kriege.
Und das steht im Widerspruch zu den (gefühlt) häufigsten künstlerischen Darstellungen (Stiche, Gemälde etc.).
Jetzt sind sie genau das: künstlerische Darstellungen und Interpretationen - und diese sind in ihren Aussagen als Quelle kritisch zu betrachten.
Daher war meine Freude groß, das Buch "1870/71 in Farbe" endlich in Händen zu halten.
Und dann die Überraschung:
zu meiner Frage: nichts!
Ja, Kopfbedeckungen werden behandelt - und vom (ersatzweisen)Tragen des Krätzchens im Gefecht/Felde, aus welchem Grund auch immer, kein Wort.
Mein Schluss daraus: es kam nicht vor - zumindest nicht in erähnenswerter Weise/Umfang.
Und das will was heißen, wie die ganzen herrlichen Anekdoten in dem Buch zeigen.
Ich lade jeden ein, der etwas dazu beitragen kann, mich daran teilhaben zu lassen.
Vielleicht kennt noch jemand Quellen?! Vielleicht liest dies auch Markus Stein, und mag dazu etwas teilen!?
Ich freue mich über alles, das über Spekulation und Mythos hinausgeht.
Vielen Dank für Eure Beiträge im Voraus.
Herzlicher Gruß
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