Neuverfilmung Krieg und Frieden

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  • TomTom79
    antwortet
    Zitat von HKDW Beitrag anzeigen
    Die Kunst des Filmemachens scheint zu verschwinden, z.b. auch die Schatzinsel, wenn ich mir da die Neuverfilmung ansehe und die alte sw Produktion vor zig Jahren, gefällt mit die alte Verfilmung besser.
    Im Großen und Ganzen passt es doch dann für die Mittelmäpigkeit von heute!

    >mich möchte ich jedoch ausschließen< :card:

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  • Gunter
    antwortet
    Du sprichst mir aus der Seele HK, die "Schatzinsel" war der letzte Müll. Da fragte man sich, was das für ein Teeniefilm sein sollte. Und dann noch der Tramitz, der immer wie ein Kasper schaute, oh Graus!

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  • Madame Malicieux
    antwortet
    Du meine Güte...also ich verstehe nicht, wie die Filmemacher immer diese fürchterlichen Fehler der zu kleinen oder zu großen Napi-Hüte verzapfen können. Der Typ sieht für mich auf dem Foto aus, wie ein 19 jähiger Spund mit einem zu großen Kopf für seinen zu kleinen Hut. Auch bei den Kostümen ist es mir schleierhaft, wieso man keinen Kontakt zu Fachleuten halten kann. Es müssen doch eh Kostüme genäht werden, da macht es doch keinen Mehraufwand, einen vernünftigen Schnitt zu verwenden.

    Wie perfekt wäre eigentlich ein Film , der von Reenactmentgruppen oder Historikern gedreht würde?

    Gruß

    M.M.

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  • HKDW
    antwortet
    Die Kunst des Filmemachens scheint zu verschwinden, z.b. auch die Schatzinsel, wenn ich mir da die Neuverfilmung ansehe und die alte sw Produktion vor zig Jahren, gefällt mit die alte Verfilmung besser.

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  • Uwe Peters
    antwortet
    Vorletzte Woche lief auf dem schweizer Sender TSR2 (französisch) die letzte Folge dieser Neuverfilmung. Ich hatte nur per Zufall reingeschalten und somit nur die letzte Hälfte des letzten Teiles mitbekommen weshalb meine Meinung nicht entgültig ist.

    Ich habe den Eindruck, daß hier wieder einmal ein Historienschinken fernsehgerecht durch den Wolf gedreht wurde. Daß es sich hierbei um daß Epos von Tostoi handelt ist umso schlimmer, den rausgekommen ist ein banales Fernsehallerlei, daß höchstens durchschnittliche Qualität besitzt. Obwohl einige bekannte Schauspieler mitwirken, sind alle Rollen eigentlich Nullgesichter, von dem Flair und der Charakterzeichnung eines Bondardschuk ist dieser Film soweit entfernt wie eine Silvesterrakete vom Sputnik.

    Mein Eindruck: Einmal ansehen und vergessen.
    Zuletzt geändert von Uwe Peters; 04.12.2007, 17:10.

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  • Gunter
    antwortet
    @Jörg,
    die weiße Uniform ist auf keinen Fall die eines Flügeladjutanten (der Kavallerie), denn die müsste silberne Stickereien und Epauletten haben. Sie ähnelt vielmehr der von der Garde zu Pferde, nur selbst dafür sind die Epauletten falsch, weil nicht vollständig golden.

    Grüße,

    Gunter

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  • muheijo
    antwortet
    Zitat von Mephisto Beitrag anzeigen
    Der Fehler lag eindeutig nicht bei Tolstoi...
    o.k., dann bleibt den regisseuren nur die ausrede, dass das ganze mit fahne fuer's (unkritische) publikum anschaulicher ist. so'ne olle fahnenstange wuerde sicher nur fuer einen spiess, schlimmstenfalls besenstiel gehalten.

    mal ab von allen fehlern:
    die story ist ja wirklich gut. und auch wenn die uniformen nicht historisch korrekt sein møgen: man erhælt einen guten eindruck von dieser zeit, und einen unterhaltungswert hat es allemal.

    eher nerven mich uebrigens kanonen, die beim abfeuern keinen rueckstoss haben, oder nahkæmpfe, bei denen NUR eine seite verluste hat oder slow-motion-sequenzen.

    gruss, muheijo

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  • Mephisto
    antwortet
    Es ist immer erstaunlich, wie in Verfilmungen man immer Regimentsfahnen sieht, die auf dem Schlachtfeld einfach mal so liegen...ohne daß irgendjemand, sich Gedanken macht, daß es sich dabei um BEUTE handeln könnte...
    "Have some brought from the reserve," said Napoleon, and having gone
    on a few steps he stopped before Prince Andrew, who lay on his back
    with the flagstaff that had been dropped beside him. (The flag had
    already been taken by the French as a trophy.)

    "That's a fine death!" said Napoleon as he gazed at Bolkonski.

    Der Fehler lag eindeutig nicht bei Tolstoi...

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  • joerg.scheibe
    antwortet
    @ muheijo,

    meinste nicht, daß die weiße Uniform (in einem russischen Film mal die eines Flügeladjutanten), mit Epauletten und Gardelitzen, kombiniert mit Hut und breiter silberner Feldbinde schon Aufmerksamkeit hätte auf sich ziehen können?

    Gruß
    Jörg

    An die Übrigen:

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  • muheijo
    antwortet
    Zitat von pique51 Beitrag anzeigen
    Es ist immer erstaunlich, wie in Verfilmungen man immer Regimentsfahnen sieht, die auf dem Schlachtfeld einfach mal so liegen...ohne daß irgendjemand, sich Gedanken macht, daß es sich dabei um BEUTE handeln könnte...
    darueber bin ich auch gestolpert, aber war das nicht in allen verfilmungen so und ist es evtl. von der romanvorlage so vorgegeben?
    irgendwie muss ja N auf unseren helden aufmerksam geworden sein.

    gruss, muheijo

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  • pique51
    antwortet
    Es ist immer erstaunlich, wie in Verfilmungen man immer Regimentsfahnen sieht, die auf dem Schlachtfeld einfach mal so liegen...ohne daß irgendjemand, sich Gedanken macht, daß es sich dabei um BEUTE handeln könnte...
    In der Tat, die Röcke haben die typischen moderne Schnitte, die man leider so oft sieht, die Husarendolmans grenzen wirklich an eine Beleidigung für diese Waffengattung, und kommen wahrscheinlich aus irgendeinem Fundus aus dem Kölner Karnaval...

    Schöne Grüße
    PY

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  • Henning
    antwortet
    Nach Betrachtung der Fotoshow mit 21 Bildern aus Teil 1 muss ich sagen, Danke ZDF. Mit diesen Fotos hast Du mich davor bewahrt einen Abend zu vergeuden. Ich habe mal drei Beispiele angehängt.
    Gruß
    Henning
    Angehängte Dateien

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  • BrbHusar
    antwortet
    Gerade habe ich in die Vorankündigung des ZDF hineingeschaut. Ich glaube, es kommt schlimmer als wir befürchtet haben. Hier ein paar Einzelheiten, die mir unter vielen anderen aufgefallen sind.
    Nicolai Rostow war Husar im Pawlograder Husaren-Rgt. Die Uniform, die der Darsteller im Film trägt, hat nichts damit zu tun.
    Die Befestigungsschnüre für die Pelze wurden meines Wissen über der rechten Schulter getragen, nicht darunter. Der Schnitt der Uniformen ist viel zu weit. Bei einer Scene über die Schlacht von Austerlitz meine ich Kiwer erkannt zu haben, usw, usw.
    Auch deuten einige Kommentare zu den Bildern darauf hin, dass man es mit der historischen Vorlage nicht so genau genommen hat.

    Zum Schluss noch etwas Positives. Die DVDs zu Krieg und Frieden ( russisch ) habe ich vor ein paar Wochen in Berlin bei Saturn für 29,95 gekauft. So günstig habe ich sie sonst noch nirgendwo gesehen.

    Rolf

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  • BrbHusar
    antwortet
    Hallo Pierre-Yves,

    wenn man eine Nebenperson in einem Film mit einem unpassenden Schauspieler besetzt, so kann man das mit etwas Tolleranz noch akzeptieren. Nur wurde bisher in allen grösseren Verfilmungen von "Krieg und Frieden" leider auch eine der Hauptpersonen stets unglücklich besetzt, nämlich Pierre Besuchow. Der ist nämlich bei Beginn des Romans ( 1805 ) ca. 20 Jahre, groß und dick. In der amerikanischen Verfilmung ist Henry Fonda über 50 und schlank. Bei den Russen ist Bodartschuk Mitte 40 aber wenigstens dick. In der aktuellen Version ist es ein Modell-Athlet Mitte 30.

    Hier noch ein paar Infos : http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,...125237,00.html

    Rolf

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  • Madame de Canisy
    antwortet
    Als ich hörte, dass dieser 4-Teiler im Januar ausgestrahlt werden soll, hatte ich gleich gewisse Assoziationen. Trotzdem werde ich ihn mir anschauen, uniform- und schlachtentechnisch kann man mir eh ein X für ein U vormachen. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht allzu lächerlich rüberkommt ...

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