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Führen von Standarten im Feldzug 1812 auf frz. Seite

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  • Führen von Standarten im Feldzug 1812 auf frz. Seite

    Ich muss nochmals auf die Frage zurückkommen, ob und wenn ja wie viele Standartendie französischen Kavallerie-Regimenter in den Feldzügen von 1812 und von 1813.

    Dabei ist sicherin leichte und schwere Regimenter zu unterscheiden.

    Durch Hans-Karlweiß ich mittlerweile, dass die schweren Regimenter 1813 nur 1 Standarteführten.
    War das 1812 auchschon so?
    Führten dieleichten Regimenter 1812 und 1813 im Feld überhaupt Standarten?
    Hintergrundmeiner Frage ist der beim Aktenstudium herausgefundene Umstand, dass das sächs. Regiment Prinz AlbrechtChevauxlegers auf Befehl des Generals Domanget seine 4 Standarten im Mai 1812in die Festung Glogau geben musste und so den Feldzug 1812 ohne Standartenmitmachte.
    Für die frz.Seite gibt es doch dazu sicher gegebene Befehle. Sind diese noch vorhanden und wennja, sind sie einsehbar?
    Ich bin fürjedweden Hinweis dankbar.
    Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

  • #2
    Franz. leichte Kavallerie :
    25.9.1806 : Expédier des ordres 1e, pour les régiments de hussards et chasseurs suivent les réglements et qu'à leut entrée en campagne toutes leurs aigles soinet envoyées au Quartier Général. 2, pour que les régimetns de dragons n'aient qu'une agile par régiment et que els deux autres soient renvoyées au dépôt. Les Cuirassiers et carabiners conserveront leurs trois aigles ...
    Charrié, S. 131

    Le 25 décembre 1811 un décret officil confirme les dispositions suivantes :
    (...)

    Art. 7 - Un régiment d'infanterie ou de cavalerie n'aura qu'une seule aigle. (...)
    Charrié S. 135

    Oli findet sicherlich nochmal die Original Reglements irgendwo bei google books oder dergleichen, ich kann als Quelle nur

    Charrié, Pierre Drapeaux & Etendards de la Révolution et de l'Empire, Paris 1982 anbieten
    Zuletzt geändert von HKDW; 02.03.2016, 11:12.

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    • #3
      Hier das Dekret vom 25. Dezember 1811:

      http://www.1789-1815.com/leg_mil_18111225_aigles.htm

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      • #4
        Zum Dekret vom 25.12.1811 ist aber auch anzumerken, dass offenbar lange nicht alles, was da verfügt wurde, auch umgesetzt wurde. Z. B. Artikel 3: Dafür, dass die Heckflaggen (grands pavillons) der Linienschiffe (74K und mehr) ab diesem Datum tatsächlich Adler zeigten, gibt es m.W. keinen einzigen Beleg.

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        • #5
          Euch allen erst einmal herzlichen Dank.

          Für mich ergibtsich daraus die Möglichkeit, dass die sächsische Kavallerie nur die 8Standarten der Kürassiere (Garde du Corps / Zastrow) mit ins Feld genommen hat,den Rest in irgendwelche Festungen abgegeben oder gleich zu Hause gelassen undsich damit das mysteriöse Verschwinden oder Erretten von Standarten in Luftauflöst.
          Mit dieser Theseim Rücken werde ich die Quellen nochmal konsultieren müssen. Auch ist in denHStA-Beständen wohl noch an anderer Stelle zu suchen.

          Egal was man anfasst, es kommen irgendwie immer mehr Fragen als Antworten hoch. Und da kann ich wohl noch froh sein, dass die sächsische Kavallerie keine Linienschiffe hatte.

          Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

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          • #6
            Es zeichnet sich für die sächsischen Kavallerie-Regimenter hinsichtlich der Mitführung von Standarten folgendes ab:
            - Insofern sie in nationalen Mischverbänden unter Kommando eines frz. Generals standen, fand der Befehl vom 25.09.1806 (leichte Regimenter ohne Fahnen ins Feld) Anwendung.
            - Insofern sie nationalitätsrein unter einem sächs. General standen, behielten sie ihre Standarten vollzählig (dies betrifft die Regimenter Garde du Corps und Zastrow unter Thielmann im IV.KK und dass Regiment Polenz unter Funk bzw. Gablenz im VII.AK)

            Es wäre interessant zu erfahren, ob die Abgabe der Standarten auch von den beiden bayrischen Regimentern (1. + 2.Chevauxlegers) erfolgte, die mit dem sächs. Regiment Albrecht zusammen in der 17. Leichten Brigade unter Domanget standen resp. den 2.bergischen Lanciers und hessischen Chevauxlegers, die mit dem Regiment Johann in der Kavallerie-Division Fournier (IX.AK.) standen.
            Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

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