Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Gardejäger Westphalen

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Gunter
    antwortet
    Man kann die französische leichte Infanterie mit den Füsilieren der deutschen Armeen des wilhelminischen Kaiserreichs gleichsetzen. Es gab zwar auch eine einheitliche Ausbildung, bei Bedarf sollten aber bevorzugt die Füsiliere als leichte Infanterie eingesetzt werden. In der Kriegspraxis spielte der Unterschied eher selten eine Rolle. Vermutlich hat man einfach nur eine Uniformunterscheidung gesucht, um die Entscheidung zur Verwendung von Einheiten zu erleichtern. Die sogenannte leichte Infanterie hatte ja auch eine bedingt tarnendere Uniform als die Linie.

    Einen Kommentar schreiben:


  • HKDW
    antwortet
    Beide exerzierten nach dem gleichen Infanterie Reglement, bei beiden war die Bewaffnung gleich.

    die leichte Infanterie sollte schon vorzugsweise auch für den leichteren Dienst, Vorhut - eingesetzt werden, aber bei Bedarf mußte auch die Linie ran, Lecourbe kämpfte in den Alpen (eigentlich klassisches leichtes Infanterie Gelände) 1799 - nur mit Linieninfanterie.

    Die französische Infanterie war wohl eher eine Allzweckeinheitsinfanterie.

    Einen Kommentar schreiben:


  • wufi
    antwortet
    Zitat von 22eTambour Beitrag anzeigen
    Also unterschied sich in der Frz. Armee dei Leichte Infanterie nur durch die Art wie sie eingesetzt wurde (also meistens Schützenkette) von der Linie???

    Die einten hatten Blaue Hosen und man nannte sie Jäger, die anderen hatten weisse Hosen und man nannte sie Füsiliere.
    Das war der ganze Unterschied.
    Kein Unterschied in der Taktik.

    Einen Kommentar schreiben:


  • 22eTambour
    antwortet
    Also unterschied sich in der Frz. Armee dei Leichte Infanterie nur durch die Art wie sie eingesetzt wurde (also meistens Schützenkette) von der Linie???

    Einen Kommentar schreiben:


  • wufi
    antwortet
    Zitat von HKDW Beitrag anzeigen
    Die leichte Infanterie der Franzosen war ja auch ursprünglich grün.
    Stimmt schon, dass es eigentlich keinen Unterschied gab zwischen der leichten Inf. und der Linieninf.

    Seit der Auflösung der alten kgl. Jägerbat. (die Jungs in Grün, entstanden 1776 aus der Inf. der Leichten Truppen) fehlte tatsächlich so was bei den Franzosen.
    Man vergleiche: Die Briten, die nie so was eigenes leichtes bei der Inf. bis dahin besessen hatten (bitte korrigieren wenn falsch) formten extra 5 Regimenter zu Leichter Inf. um, und zwei zusätzlich noch dazu zu Jägern (Die mit dem Berüchtigten Baker Rifle).:duell:

    Einen Kommentar schreiben:


  • HKDW
    antwortet
    Die leichte Infanterie der Franzosen war ja auch ursprünglich grün.

    Einen Kommentar schreiben:


  • HKDW
    antwortet
    wie immer sind solche Themen komplex, die ganze leichte Infanterie war mit dem fusil d'infanterie ausgerüstet, waren ja ganz ursprünglich Chasseurs und 6 pro Kompanie, die besten Schützen, Carabiniers, mit dem Carabine de Versaille - das kam dann mehr und mehr außer Mode uns die leichte Infanterie gliederte sich in 8 Chasseur und 1 Carabinier Kompanie (die meist auch nur das glatte Gewehr hatte).
    Später dann - mit der Einführung der Voltigeure sollten diese nun das Dragonergewehr bekommen, weil es etwas kürzer war, da die Voltigeure eigentlich auch aus den kleineren Leuten, die sich auszeichnetet, rekrutiert werden sollten.
    Zyniker wie sich sehen de fact gar keinen großen Unterschied zwischen der leichte französischen Infanterie - und der Linieninfanterie, aber das ist ein endloses Thema

    Einen Kommentar schreiben:


  • wufi
    antwortet
    Bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube nach Reglement sollte die Leichte Inf. und die Voltigeure der Linieninf. das 146.3cm lange Gewehr haben. In der Realität war das Modell aber Mangelware, und somit waren fast alle mit dem 152cm langen Standardmodell ausgestattet.

    Ausserdem war ich überrascht, da die Einheit in Aussehen (grün) und Benennung (Jäger) dem allg. Typ der Deutschen Jäger glich (siehe Württemberg, Bayern, Preussen etc.), anders als in Frankreich (infanterie légère, Blauer Rock)

    Einen Kommentar schreiben:


  • 22eTambour
    antwortet
    Frz. Chasseurs

    War nicht das Gewehr der Frz. Leichten Infanterie - den Chasseurs auch genau dieselbe Muskete wie bei der Linie???

    Oder gab es da einen Unterschied???

    Denn wenn nicht, warum sollte es dann sonderlich ungewöhnlich sein, wenn es Westfalen als Rheinbundstaat mit den Gewehren der Jäger genauso gehalten hat.

    Ich gehe jetzt mal vom Reenactment aus und behaupte, dass das 9e régiment d'infanterie légère genau das gleiche Gewehrmodell hat, wie wir bei der 22e demi-brigade de ligne.

    Sollte das daran liegen, dass keine Jägermusketen als Repliken angeboten werden???

    Einen Kommentar schreiben:


  • wufi
    antwortet
    @ HKWD
    Pass auf mit deiner Einteilung der Bezeichnungen!
    Jany, Kling und Menzel nennen Grundsätzlich jede Muskete auf die man ein Bajonett aufpflanzen kann Bajonettflinte. Besonderheiten (Gez. Lauf mit oder ohne Drall etc.) werden bei ihnen immer gesondert angegeben.

    Einen Kommentar schreiben:


  • HKDW
    antwortet
    Da müßte ich jetzt exzessiv nachlesen, aber sogenannte Bajonettflinten hatten in der preußischen Armee eine lange Tradition, so bekamen die Grenadierunteroffiziere (außer 3 Sergeanten) um die 1740 als Bewaffnung Bajonettflinten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • wufi
    antwortet
    Zitat von HKDW Beitrag anzeigen
    Ich denke auch dass damit das "Dragonergewehr" gemeint war, zur Bajonettflinte, siehe auch Bewaffnung der preußischen Jäger, auch die führten so ein Hybrid einige Zeit, eine Muskete war damals eigentlich immer ein glattes Gewehr.

    Meinst du die Schützenflinte (ca. 124cm, gez. Lauf ohne Drall)?

    Einen Kommentar schreiben:


  • HKDW
    antwortet
    Ich denke auch dass damit das "Dragonergewehr" gemeint war, zur Bajonettflinte, siehe auch Bewaffnung der preußischen Jäger, auch die führten so ein Hybrid einige Zeit, eine Muskete war damals eigentlich immer ein glattes Gewehr.

    Einen Kommentar schreiben:


  • wufi
    antwortet
    Denke schon, dass damit das 146.3 cm kurze Gewehr Modell 1777 gemeint ist.

    P.S. Bajonettflinte hab ich nur geschrieben, weil "Steinschlossinfanteriegewehr mit dazugehörigem Bajonett" mir zu lang war.
    Zuletzt geändert von wufi; 05.10.2006, 21:31.

    Einen Kommentar schreiben:


  • admin
    antwortet
    Französische Bezeichnung im Dekret

    Da im Dekret auch der französische Gesetzestext abgedruckt ist, hier die dortige Bezeichnung: Fusil d'infanterie légère, avec baionnette

    Ist das die damalige (1810) Bezeichnung für die Voltigeurmuskete?

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X