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Was haben Paul Dawson und die Finanzkrise gemeinsam

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  • Was haben Paul Dawson und die Finanzkrise gemeinsam

    In Zeiten der Finanzkrise schließen sich Anleger, die ihre Einlagen nicht zurückerhalten, in „Selbsthilfegruppen“ wie z.B. der „Madoff Survivor Group“ zusammen.
    Am Anfang einer solchen Gruppe steht, dass man über das redet, was einem widerfahren ist.
    Was in der Finanzkrise hilfreich sein kann, ist vielleicht ja auch auf unser Metier anwendbar.
    So habe ich vor längerer Zeit eine Einlage bei Paul Dawson in Form von Informationen (Text und Bildmaterial) zur sächsischen Artillerie getätigt, für die eine verzinste Einlagenrückzahlung in Form von 3 Exemplaren des zu verfertigenden Buches vereinbart wurde.
    Im Gegensatz zur unterstellten automatischen Einlagenrückzahlung war diverser Schriftwechsel nach bestehender Möglichkeit der Einlagenrückzahlung (Erscheinen des Buches) notwendig, um beim Einlagenverwalter diese (eigentliche) Selbstverständlichkeit zu thematisieren.
    Mit einem Verweis auf einen anderen - in der bisherigen Vereinbarung nicht genannten -Einlagenrückzahler (in diesem Falle der Verlag, gegen den ich keinerlei Ansprüche geltend machen kann) und einer nicht zu verkennenden Unlust, wenigstens die Garantiesumme (hier das obligatorische Belegexemplar) zurückzuzahlen, haben sich die Aktivitäten des Herrn Dawson erschöpft.
    Nach meinen rudimentären Rechtskenntnissen erfüllt dies wohl den Tatbestand des Anlagenbetruges.
    Natürlich kann ich mit einer sicher guten Chance auf Erfolg versuchen, Herrn Dawson durch böse Briefe dazu bringen, wenigstens die Garantiesumme auszuschütten. Aber ich will – und dies ist sicher nachzuvollziehen – mir nicht einen mir vereinbarungsgemäß zustehenden Anteil erbetteln. Das habe ich nicht nötig.

    Meine Frage ist nun, ob es unter den Forumsmitgliedern weitere Betroffene gibt oder ich der einzige Gelackmeierte bin.
    Wenn der Feind in Schußweite ist, bist Du es auch. Vergiss dabei nie, dass Deine Waffe vom billigsten Anbieter stammt.

  • #2
    Grins, das ist (fast) ganz normal, jedenfalls leider die Regel, daß im ersten begeisterten Überschwang versprochene Belegexemplare dann doch nicht verschickt werden.

    Ich nehme solche Versprechungen immer nur als das, was sie eigentlich sind: aktuelle Sympathie-Bekundungen - und freu mich dann, wenn hin und wieder mal ein Autor zu seinem voreiligen Wort steht.

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    • #3
      Du könntest Paul Dawson eine letzte Frist setzen, seinen Teil der Vereinbarung zu erfüllen, und ankündigen, Dich andernfalls unter Vorlage des Schriftverkehrs direkt an den Verlag zu wenden.

      Vielleicht hat der Herausgeber ja Ehrgefühl:

      http://www.crowoodpress.co.uk/2007/b...+1+86126+923+2

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      • #4
        Also ich könnte mir vorstellen, dass derselbe Beitrag bei napoleon series die eine oder andere Reaktion auslösen würde.

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