Ich habe mir für diese Veranstaltung vier Tage freigenommen, musste ja immerhin 700km von Österreich mit dem Auto fahren. Ich denke auch das ich im Vorfeld recht gut geplant habe, Hotel in Leipzig, Fahrkarten und Eintrittskarten online bestellt usw.. Habe sämtliche Lagepläne studiert und die Anlaufpunkte so gut wie möglich geplant. Wir sind sogar am Samstag zu Fuß von Markkleeberg über die Veranstaltungswiese nach Liebertwolkwitz und das ganze wieder über Wachau neben/über die ehemaligen Schlachtfelder zurück. Ich muss aber zugeben dass mir die Leute am Sonntag, gerade die mit den Kindern richtig leid getan haben, diese Menschenmasse war einfach ungeheuerlich. Obwohl ich einen einigermaßen guten Platz rechtzeitig bezogen habe ging mir die ganze Drängerei und neben mir die Streiterei ziemlich am Geist.
Da mir aber bewusst war dass es am Sonntag einen ziemlichen Menschenandrang geben würde sehe ich das ganze gelassen.
Die vier Tage waren es wert, Besichtigungen, Lagerleben usw...und in Leipzig war ich vorher auch noch nie.
Gruß
josef
200 Jahre Völkerschlachtjubiläum in Leipzig
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Organisation
Hallo allseits!
Nur zur Ergänzung:ich war mit meiner französischen Gruppe von SN unterwegs.
Wir waren glücklicherweise in einem Hotel nur ein paar Gehminuten vom Feld
untergebracht und mussten bei Eingang E "nur" eine Stunde warten,unter lang-
samem Vorrücken,und hatten gute Plätze auf einer Tribüne auf derjenigen Seite
wo das meiste Geschehen abgelaufen ist.
Eine andere Gruppe aus Frankreich musste vom Parkplatz angeblich 6 km zu
Fuss zurücklegen,um am Ort des Geschehens einzulangen!
Grüsse,IRENE.
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Hallo Marie, hallo Forum,
ich habe nicht behauptet, daß es eine runde und gelungene Veranstaltung war. Es ist nur mein ganz persönlicher Eindruck und das was ich selbst erlebt habe, was ich hier geschrieben habe. Und dieses super Erlebnis kann und wird mir auch niemand nehmen, wie Ihr noch an den Fotos und dem Film sehen werdet. Bewusst habe ich auch keinen Tribünenplatz gekauft, sondern wollte in der 1.Reihe stehen, um ein gutes "Schussfeld" zu haben. Daß es zu großen Problemen kommen wird, war Holger und mir schon um 10:30 klar, als um die Zeit schon Massen an Leuten unterwegs waren. Aber wir haben an einer nicht gesperrten Straße und nicht auf einem der Riesenparkplätze mit Shuttle nur 30 min Fußweg vom Gefechtsfeld und unweit der Autobahn Güldengossa geparkt. Das haben wir vorher alles genau geplant. Es sind meine negativen Erfahrungen aus den Vorjahren 2008 und 2003 in Leipzig, weshalb wir so geplant haben. Das was Marie erlebt hat, ist natürlich schlimm. Und sicher wäre ich dann auch mehr als sauer über die Organisation. Aber wie schon mehrmals betont, hatte ich persönlich einen wunderbaren Tag und war nach Ende der Veranstaltung bereits um 19:15 zu Hause, obwohl ich von Leipzig noch 287 km mit dem Pkw fahren musste. Richtig, ich fahre einen schwarzen BMW und die fahren fast nur links und sind die schlimmsten Raser :-))
Norbert
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Dann hier der genaue Bericht:Zitat von Norbäär Beitrag anzeigenHallo Marie,
das kann ich so nicht nachvollziehen. In meiner Nähe war fast zeitgleich eine junge Familie mit 2 Kindern (Junge ca 10, Mädchen ca 8), die aber keinen Platz in der 1.Reihe bekamen. Da sind der Mann neben mir und ich etwas auseinandergerückt, damit die beiden Kinder in der 1.Reihe stehen konnten. Die Karten hatte die Familie, wie auch ich, vorab im Internet gekauft und brauchte nicht anstehen. Und dann hatten sie auch Essen und Trinken dabei. So muss man sich auch vorbereiten. Ich kann also die ganzen negativen Berichte in diesem Forum nicht nachvollziehen. Die Veranstalter hatten in den Medien lange genug angekündigt, dass sie mit über 30.000 Besuchern rechnen. Also muss man sich individuell auf extreme Situationen bei solcher Veranstaltung einstellen. Wie gesagt, ich kann diese negativen Berichte nicht nachvollziehen und sie werden auch nicht der Veranstaltung gerecht. Und man darf auch nicht mit der Rücksicht rechnen, die ich für die beiden Kinder hatte. Der Junge war übrigens richtig interessiert und gut informiert. Ich habe mich richtig gut mit ihm unterhalten und ihm viel erzählt und erklärt. Die junge Familie hat dann von ca. 10:30 bis 16:20 dem Ende der Veranstaltung durchgehalten und zeigten nur zum Schluß (nachvollziehbar) Ermüdungserscheinungen.
Norbert
Wir waren um 10:15 Uhr am Bahnhof, um Richtung Schlachtfeld zu fahren. Da wir die Strecke am Tag vorher bereits ausgetestet hatten, wussten wir, dass es ca. 20 dauern würde. Vom Bahnhof weg kamen wir erst nachdem wir 3! Bahnen durchfahren lassen mussten. Sie waren einfach voll. Sonderbahnen fuhren nicht! Es war kurz vor 11, als die erste Sonderbahn kam, die wir dann auch nehmen konnten. Die war aber auch so voll, dass man sich nicht bewegen konnte. Mit erheblicher Verspätung dann endlich angekommen, machten wir uns auf den Weg. Nach wenigen Metern: eine Menschenwand, die sich nicht bewegte. Wir wussten, dass ca. 800 Meter weiter der Eingang war. Unsere Gruppe (knapp 20 Personen mir Kindern) überlegte, ob wir zu einem anderen Eingang gehen sollten, wussten aber nicht, ob es die überhaupt gab. (Schilder, wo die Eingänge sind gab es nicht). Also stellten wir uns an und waren dann schließlich um 13:00 Uhr!!! auf dem Gelände. Wir hatten alle keine Lust mehr und unsere Geduld und die der Kinder war überstrapaziert. Essen und Trinken hatten wir im Rucksack (wir waren ja nicht das erste Mal mit unseren Kindern unterwegs! Aber Kinder müssen z.B. auch mal zur Toilette - und Erwachsene auch und 1 Euro für ein Dixiklo ist Abzocke!). Als wir dann versuchten mit den Kindern näher ans Geschehen zu gelangen, wurden wir mehrfach angepöbelt. Wenn ich darauf hinwies, dass die Kinder gerne etwas sehen wollten, wurde mir an den Kopf geschmissen, dass das ja schließlich mein Problem und es für Kinder hier eh zu eng sei! Ich habe dann beschlossen, dass wir wieder gehen und das als Misserfolg verbuchen.
Unverschämt fand ich auch, dass trotz der deutlichen Überforderung und des Riesenstaus am Einlass fröhlich weiter Karten verkauft wurden. Klar, das Geld konnte sie scheffeln - ob die Menschen zufrieden waren, war egal.
Wenn man bedenkt, dass die Straßenbahn zurück (gegen 14:30 Uhr) wieder so voll war, wie die zum Gelände, spricht das Bände! Viele enttäuschte Menschen, die Geld bezahlt hatten, aber nichts dafür bekamen!
Und meine Kinder sind durchaus interesseiert! Sie wissen, warum wir dort waren und es war ja auch nicht ihre erste Gefechtsdarstellung! (Sie sind 7 und 8 Jahre alt). Sie hatten sich richtig darauf gefreut und jetzt wollen sie nicht wieder mit!
Wie gesagt, mein Urteil würde anders ausfallen, wenn mein Mann und ich alleine unterwegs gewesen wären. Als familienfreundlich konnte man die ganze Sache nicht bezeichnen. Ich weiß auch, dass man aus Enttäuschung dazu neigt, die positiven Seiten zu übersehen und die gab es bestimmt auch. Aber ich wehre mich dagegen, dass das eine runde und gelungene Veranstaltung gewesen sein soll!
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@Voltigeur
Was diesen Teilnehmern passiert ist,muss man wohl einfach als "Sch... gelaufen" einordnen. So etwas kann, sollte aber nicht passieren. Ärger mit der Security haben auch bei anderen Veranstalltungen immer mal wieder (mich eingeschlossen) einige Leute. Das hinterlässt bei den betroffenen immer einen faden Beigschmack. Das Gesammtresümee sollte das aber nicht trüben.
@Norbert
Danke für die schönen Bilder. Warte nun aufs Album und den Film
.
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Hallo Marie,
das kann ich so nicht nachvollziehen. In meiner Nähe war fast zeitgleich eine junge Familie mit 2 Kindern (Junge ca 10, Mädchen ca 8), die aber keinen Platz in der 1.Reihe bekamen. Da sind der Mann neben mir und ich etwas auseinandergerückt, damit die beiden Kinder in der 1.Reihe stehen konnten. Die Karten hatte die Familie, wie auch ich, vorab im Internet gekauft und brauchte nicht anstehen. Und dann hatten sie auch Essen und Trinken dabei. So muss man sich auch vorbereiten. Ich kann also die ganzen negativen Berichte in diesem Forum nicht nachvollziehen. Die Veranstalter hatten in den Medien lange genug angekündigt, dass sie mit über 30.000 Besuchern rechnen. Also muss man sich individuell auf extreme Situationen bei solcher Veranstaltung einstellen. Wie gesagt, ich kann diese negativen Berichte nicht nachvollziehen und sie werden auch nicht der Veranstaltung gerecht. Und man darf auch nicht mit der Rücksicht rechnen, die ich für die beiden Kinder hatte. Der Junge war übrigens richtig interessiert und gut informiert. Ich habe mich richtig gut mit ihm unterhalten und ihm viel erzählt und erklärt. Die junge Familie hat dann von ca. 10:30 bis 16:20 dem Ende der Veranstaltung durchgehalten und zeigten nur zum Schluß (nachvollziehbar) Ermüdungserscheinungen.
Norbert
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Hier mal zwei Berichte aus einem anderen Forum von Teilnehmern, so schön scheint es wohl doch nicht gewesen zu sein. :
Hallo,
wieder zurück vom bisher wohl größten napoleonischen Reenactment auf europäischem Boden. Natürlich muß ich erst mal noch alles richtig verarbeiten und sacken lassen.
Zunächst erst einmal großes Lob an die Organisatoren dieser Großveranstaltung. Es hat vom Organisatorischen her alles gepaßt! Und glaubt mir, ich kann gut nachvollziehen, wieviele graue Haare die Ausrichtung einer solchen Veranstaltung kostet. Macht alle zusammen mit Eurer Familie 1 Woche Urlaub!
Der Wermutstropfen, den es jedoch für mich hier gab, war, wie mit dem vermeintlichen Problem "Frauen auf dem Schlachtfeld" umgegangen wurde. Ich selbst hatte meiner Familie (Frau und 2 Kinder von 8 und 10 Jahren) noch gesagt "Kommt doch mit, so etwas werdet Ihr so schnell nicht wieder sehen". Denn normalerweise bleiben sie zur Gefechtsdarstellung immer im Biwak. Glaubt mir, ich mache das Hobby lange genug und weiß genau, welche Anforderungen an die Sicherheit es gibt. Und vollkommen klar ist, daß Frauen/Kinder in der Linie nichts zu suchen haben. Meine Familie begibt sich in solchen Situationen IMMER an der Rand des Gefechtsfeldes als unauffällige Beobachter. Und nicht mitten ins Kampfgetümmel.
Doch, was hier passierte hat, denke ich viele Reenactors vor den Kopf gestoßen. Die vermeintlichen "Security"-Kräfte ließen es sich nicht nehmen, handgreiflich zu werden, um die Frauen hier fern zu halten. Selbst Reenactors, die wohl in die Organisation involviert waren, ließen es an der nötigen contenance mangeln (ich habe hier vorsichtig formuliert und nenne auch keine Namen). Nur der gewohnt umsichtigen und blickigen Art und Weise von Alfred Umhey (danke an Alfred) war es zu verdanken, daß sich hier die Lage entspannte. Vor allem für meinem Sohn, der jetzt 8 Jahre ist und schon mit anderthalb Jahren im ersten Biwak aktiv dabei war, wäre hier sonst eine Welt zusammengebrochen!
Ich denke man hätte hier bereits im Vorfeld durchaus einen für alle akzeptablen Kompromiß finden können und müssen. In den offiziellen "Sicherheits- und Verhaltensregeln" ist jedenfalls zum Thema "Frauen auf dem Schlachtfeld" kein Passus zu finden. Dies hätte sicherlich bereits vorher Klarheit geschaffen.
In diesem Sinne
Alexander Böhm
18e de Ligne - Jena
Hallo,
der Vorredner ist mein Mann und ich schließe mich seinen Worten das Biwak betreffend an.
Was den Kindern und mir am Sonntag am Gefechtsfeld passierte, beschäftigt unsere Kinder noch immer, vor allem meinen Sohn.
Er war immer ein Fan der Alten Garde, jetzt findet er sie (O-Ton) Scheisse, was den zahlreichen guten Darstellern der Einheit nicht gerecht wird.
Wir folgten meinem Mann, der glücklicherweise in der letzten Reihe seiner Einheit lief.
Vor uns mehrere Einheiten, bei denen die Frauen ungehindert aufs Gefechtsfeld aufliefen.
Wir wurden zurückgehalten mit dem Hinweis, dass keine Frauen aufs Gefechtsfeld dürfen, auf meinen Hinweis dass sich ein paar Meter vor uns Frauen befinden und ich mich mit meinen Kindern nur an den Rand setzen möchte, wurde mir von einem Security-"Clown" ohne Vorwarnung der Arm auf den Rücken gedreht, sprich Polizeigriff.
Wo die Argument fehlen und der IQ einem feuchten Toastbrot gleicht, regiert eben rohe Gewalt und da wird auch vor Frauen nicht haltgemacht.
Meine Kinder standen völlig entgeistert daneben und mein Sohn fing vor Angst so laut an zu weinen, dass mein Mann auf die Szenerie aufmerksam wurde und er mich aus diesem Griff befreien konnte.
Sein etwas lauterer Ton rief den hier als Sergent Hagen bekannten Reenactor auf den Plan, der sofort anfing mich und meinen Mann anzubrüllen und ebenfalls nicht in der Lage war, seine Hände bei sich zu behalten.
Auch ihn musste mein Mann deutlich darauf hinweisen, dass er seine Handgreiflichkeiten mir gegenüber zu unterlassen hat.
Unsere Kinder standen absolut verängstigt und fassungslos neben uns.
Die Frage warum mit zweierlei Maß gemessen wird blieb unbeantwortet, mein Mann weiterhin anbegrüllt.
In gleicher Lautstärke wurde lediglich mitgeteilt, dass die anderen Frauen noch vom Feld entfernt würden.
Unsere Kinder sind seit 7 Jahren im Hobby und sie wissen um die Gefahren eines Gefechts, um das Verhalten am Rand des Geschehens und sie würden niemals während eines Gefechts aufs Feld gehen.
Und mal ganz ehrlich, welcher normal strukturierte Mitteleuropäer kann denn wirklich annehmen, dass sich eine Frau mit zwei Kindern und zwei Hunden im Schlepptau ins Getümmel stürzt?
Absolut hilfreich war auch der Hinweis, dass ich durchaus des Feldes verwiesen werden könne, wenn die Hunde ein Sicherheitsrisiko darstellen.
DIE WAREN MIT ATMEN BESCHÄFTIGT!!!
Das war der Moment in dem Alfred zu uns kam und für die weiter erscheinenden Frauen und uns die Regelung traf, dass wir an einem genau bezeichneten Platz am Rand des Feldes Platz nehmen können.
Diese Stelle war absolut sicher, denn wir saßen direkt hinter/unter den Lautsprechern, ca. 50 cm vom Zaun entfernt, womit das Argument des Sicherheitsrisikos auch entkräftet wurde.
Ich möchte mich hiermit nochmal ausdrücklich bei Alfred für sein unaufgeregtes und umsichtiges Handeln bedanken.
Von unserem Platz aus konnten wir perfekt agierende Preussen/Sachsen/Ösis sehen, an den Ecken ihrer Karrees hätte man sich in den Finger schneiden können, so exakt standen sie.
Das "Aufrollen" der Linie war ein Augenschmaus und die Salven der Linien machten Gänsehaut.
Auch das Agieren der Alliierten hatte schöne Momente, trotz der Probleme die dort auftraten.
Sorge um meinen Mann hatte ich ab dem Moment, als mein großer Sohn (seit 12 Jahren im Hobby) plötzlich weit vorm offiziellen Ende des Gefechts zu uns kam.
Er fürchtete einfach um seine Sicherheit, denn noch während des Ladens sah er sich einem Bajonett-Angriff ausgesetzt. Und in der Nähe wurde ein Teilnehmer von einem Gewehrkolben in den Bauch getroffen.
Augenscheinlich blieb diese Praxis für noch einen Teilnehmer nicht ohne Folgen, denn die Rettungskräfte die direkt am Ort des Geschehens waren, bestätigten die Stichverletzung im Bereich des Oberkörpers, die wohl nicht lebensbedrohend war.
Vielleicht hätte der Veranstalter an dieser Stelle mehr auf Sicherheit achten und Qualität vor Quantität setzen sollen.
Es bleibt also ein absolut fader Beigeschmack und mein Sohn, der Kung-Fu trainiert und dessen Meister ihm Selbstbeherrschung und das Abwägen der eingesetzten Techniken lehrt, wird sich wohl hoffentlich auch bald beruhigen.
Heike
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Ist aber mit zwei Kindern nicht echt möglich. Man kann doch nicht verlangen, dass Familien mit Kindern den ganzen Tag an einem Ort stehen und sich dort nicht mehr wegbewegen können. Ich gebe dir ja Recht, wenn man wie du alleine unterwegs ist, aber so...Zitat von Norbäär Beitrag anzeigenHallo Forum,
auch ich war am 19. und 20.10.13 zum 200.Jahrestag in Leipzig. Mit den Plätzen am 20.10. ist/war es wie im wirklichen Leben. Wer zu spät kommt... Ich war 2 Stunden vor Beginn an der Umzäunung und hatte einen ausgezeichneten Standort.
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Hallo Forum,
auch ich war am 19. und 20.10.13 zum 200.Jahrestag in Leipzig. Mit den Plätzen am 20.10. ist/war es wie im wirklichen Leben. Wer zu spät kommt... Ich war 2 Stunden vor Beginn an der Umzäunung und hatte einen ausgezeichneten Standort. Das werdet Ihr sehen, wenn mein Bildbericht und mein Video fertig sind. Natürlich habe ich was zum Trinken und zum Essen mitgenommen und mich bis zum Ende der Veranstaltung nicht vom Platz gerührt.
Am 19.10.13 war ich in Markkleeberg zum Diorama und habe mir auch das Buch von Wolfgang gekauft und gleich von Wolfgang signieren lassen. Dann habe ich mit Holger das Biwak besucht, waren in dem grandiosen Panorama von Asisi und am Abend noch einmal im Biwak.
Hier mal ein paar Bilder vorab. Ich habe insgesamt 9 GB an Daten für Fotos und Video gespeichert, die jetzt bearbeitet werden wollen. Auf den Film dürft Ihr gespannt sein, weil er wie gesagt aus der ersten Reihe aufgenommen wurde.
Fotografieren und Filmen mache ich einer Kamera, die einen Brennweitenbereich von 24 mmm bis 1000 mm abdeckt.
Viele Grüße
Norbert
Begegnung mit dem Kaiser in Markkleeberg

Er sagte mir auf französisch, dass er Massena darstellt

Ausschnitt aus dem Panorama

Die Schlacht beginnt

In Ermangelung eines Pferdes ging der Kaiser zu Fuß - die ganze Zeit !!

Österreichische Linientruppen
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Na siehst du. Das sieht man auch an den wirklich guten Fotos von Claus69. Besonders das Hochhaus auf Bild 1 wirkt doch sehr störend.Zitat von Letort Beitrag anzeigen
Wie bereits erwähnt, sagte der Sprecher ausdrücklich, dass es keine exakte historische Darstellung von Teilaspekten der Schlacht war, sondern wie es gewesen sein könnte (Friede sei mit Dir!).
Grüße
Letort
. Scherz beiseite. Ich vermute, dein Benutzername bezieht sich auf den französischen General Louis-Michel Letort, der am 15. Juni 1815 bei Gilly gefallen ist. Weißt du mehr über ihn?
Grüße
Dieter
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Zitat Ludwig Hußell: "Übrigens einige der Sachsen (die heute gegen 14 Uhr sehrwohl auf Seiten Napoleons in den Kampf zogen) waren Freunde aus Norwegen, die auf Grund ihrer rot-gelben Uniformen sich bereit erklärten, als sächsische Leibgrenadiere zu agieren (wer dazu mehr weiß und was die eigentlich eine Truppe ist, kann es mal aufschreiben)"
Ein Viertel der Truppe waren Sächsiche Leibgrenadiere, wir haben dieses Projekt mit den Norweger, Erik Dahl Ryen und den Veranstaltern ein Jahr vorbereitet.
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Guten Morgen, gestern habe ich es nicht geschafft noch einen Bericht über die Darstellung abzugeben.
Auch ich hatte nur einen Stehplatz und stand in der sechsten Reihe. Natürlich gab es ein Hauen und Stechen um die besten Steh- und Sichtplätze. Aber, das Feld fiel von der Straße leicht ab, so dass auch von den hinteren Plätzen etwas gesehen werden konnte (notfalls in dem Du die Erde zu Deinen Füßen leicht angehäuft hast). Manche kletterten auf Wassertanks oder Strohmieten.
Wie bereits erwähnt, sagte der Sprecher ausdrücklich, dass es keine exakte historische Darstellung von Teilaspekten der Schlacht war, sondern wie es gewesen sein könnte (Friede sei mit Dir!).
Positiv auch, dass bei einem ebenerdigen Standplatz die Truppen sehr kompakt wirkten, und zwar über das ganze Feld, so dass man eine ungefähre Vorstellung von so einer Truppenmasse bekommen hat. Das war mit den Truppenbewegungen vom Veranstalter sehr gut umgesetzt. Im Fernsehen kam das nicht so gut rüber (meine persönliche Meinung), obwohl die Sendung gut und informativ war. Den absoluten Kick erlebst Du wahrscheinlich nur noch, wenn Du im Peloton stehst.
Teilnehmerzahl der Darsteller waren 6300. Der älteste Darsteller in Uniform war 91 Jahre! Uff.
Ansonsten hatte ich noch ein paar interessante Gespräche mit Darstellern. Nochmals großen Respekt meinerseits.
Nach der Gefechtsdarstellung war ich noch in der Dioramen- Ausstellung 1813 von Wolfgang und Patrick (war fussläufig für mich kein Problem). Das war für mich der gelungene Abschluss des Tages, zumal wenn Du noch die Masse von 6300 Darsteller der Weinteichsenke vor Augen hattest und dann die doppelte Anzahl en miniature siehst, wobei das ja alles nur Teilaspekte des Schlachtfeldes waren.
Besonders beeindruckend war nicht nur das Geschick der Beiden als Modellbauer und die Umsetzung der Historie in das Modell, sondern das profunde Wissen zum Modell in allen Facetten, der Taktik der Truppen (Stichwort preußische Reiterei hinter dem Fußvolk, damit keiner desertiert) bis hin zur Not der Soldaten und Pferde (Stichwort Hunger, notdürftige Bekleidung, Bartflechte, Stiefel- und Sattelfäule).
Das war eine wirklich gelungene Geschichtsvermittlung. Den beiden bleibt nur alles Gute zu wünschen für Ihr Museum und für die weiteren Projekte.
Grüße
LetortZuletzt geändert von Letort; 21.10.2013, 08:56.
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@Marie,
das sehe ich ähnlich. Als immerhin zahlender "Zaungast" sieht man nicht viel und die Tribünenplätze sind vom Preis her schon recht happig. Als ich das letzte Mal beim 190. Jubiläum in Leipzig war, waren wirklich die Gespräche mit den Leuten das Beste. Gefechtsdarstellung war auch toll, aber man sah vieles nicht oder nur sehr weit weg, was man gerne genauer gesehen hätte.
Grüße
Gunter
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Guten abend!Es war der Hammer!Auch ich konnte natürlich nicht so viel sehen wie man gern gesehen hätte...Aber ich bin noch ziemlich beeindruckt.Für die Bilder musste ich natürlich etwas klettern und dann zuschneiden.Gibt es vielleicht südlich von Leipzig so einen Historischen Verein den man vielleicht mal aufsuchen könnte? Da hätte man warscheinlich die Nadel im Heuhaufen gesucht bei den Massen heut.
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