@Letort
Wenn das Dein Maßstab ist, dann wirst Du Dir in Deinem Leben nie mehr eine Gefechtsnachstellung ansehen können.
Nicht nur, weil da nur Truppen auf der falschen Seite stehen, die sich auch vielfach in der Zeitepoche vertan haben (ich setze mal voraus, dass Dir z.B. die uniformtechnische Entwicklung bei der frz. Infanterie zwischen 1789 und 1815 geläufig ist), sondern sogar Truppen in Erscheinung treten, die laut historischer Vorlage gar nicht dabei waren.
Da das Gefecht am 20.10. stattfindet, weiß ich auch nicht, was Du unter falscher Seite verstehst.
Da könntest Du Dich eher über Musketiere des Regiments Prinz Max im „sächsischen Bataillon“ beschweren, die es im mobilen sächsischen Korps seit dem 28.08. (Gefangennahme in Luckau) nicht mehr gab.
Da Du die eigene Messlatte so hoch hängst, ist ja von Dir in Zukunft in diesem Forum hoffentlich einiges an eigenmaßstäblichen Beiträgen zu unser aller Nutzen und Frommen zu erwarten.
Oder sollte man doch in Zukunft lieber die kleine Trommel nehmen?
200 Jahre Völkerschlachtjubiläum in Leipzig
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@Letort,
die Sachsen könnten doch während der Gefechtsdarstellung die Seiten wechseln
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Schon traurig ohne Kavallerie. Ob mir 2013 so schöne Bilder gelingen wie 2008? Ich bin mal gespannt. Hinfahren werde ich dennoch.
Bildbericht 2008 http://www.norbert-weise.de/leipzig-2008
Viele Grüße
Norbert
2008

2008

2008
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Nach dem Hinweis habe ich mir das Schwatzmann-Forum einmal angesehen.
Was mich irritiert hat, war das die Sachsen mit den Allierten in die Schlacht ziehen.?
Ähm vielleicht habe ich den Walz falsch verstanden, aber ich finde es eine nicht nachvollziehbare historische Verdrehung der Tatsachen (und eigentlich eine erneute Demütigung der Sachsen).
Sorry, die Darstellung der Gefechtsszenen ist für mich gestorben.
Beste Grüße
LetortZuletzt geändert von Letort; 27.09.2013, 04:53.
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Warten wir es einmal ab und geben dem MDR eine Chance.Zitat von Gunter Beitrag anzeigenHoffentlich zieht das der MDR mal professioneller durch als beim Dresdner Stadtjubiläum. Bei der Übertragung des Festzuges wurden ständig die Kommentatoren eingeblendet, so dass man sogar Teile davon verpasst hat.
Grüße
Gunter
- Ich freue mich jedenfalls auf die Übertragung. Alles weitere diskutieren wir später.
Gruß
Dieter
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Hoffentlich zieht das der MDR mal professioneller durch als beim Dresdner Stadtjubiläum. Bei der Übertragung des Festzuges wurden ständig die Kommentatoren eingeblendet, so dass man sogar Teile davon verpasst hat.
Grüße
Gunter
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Der MDR hat großes vor. Über vier Tage wird von der Schlacht "live" berichtet, "so, als wären die blutigen Kämpfe noch mitten im Gange.", heißt es in der aktuellen Presse. "Ingo Zamperoni wird eine Sondernachrichtensendung präsentieren. Darin werde Börsenexpertin Anja Kohl über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Schlacht berichten, Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert ein Interview mit Napoleons Gattin führen und Moderator Max Moor mit dem Zeitzeugen Beethoven sprechen." (Quelle: "Neue Presse" mit Bezug auf die aktuelle Ausgabe des Spiegels).
P.S.: Vielleicht macht ihr mal den MDR auf die oben genannten Probleme aufmerksam oder den Spiegel?Zuletzt geändert von KDF10; 21.08.2013, 21:14.
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Natürlich gibt es auch immer die "andere Seite".
Gleichwohl befremdet der Zeitpunkt, zumal im offiziellen Programmheft mit dem Torhaus Dölitz ( nicht umsonst steht es gleich am Anfang ) massiv Werbung für das Event und die Stadt Leipzig betrieben wird.
Eigentlich ist es kaum vorstellbar, dass ein Besucher im Oktober ( oder gar im September anlässlich des Historikertreffens ) vor verschlossenen Türen steht.
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Es ist schon interessant, auf welch dünnem Eis denn hier – ich spreche vom Torhaus Dölitz - Aussagen getroffen werden.
Mangelnde Unterstützung durch die Stadt Leipzig ist sicher ein Punkt, der so ist wie er ist, aber je nach Betrachter und Standpunkt durchaus wechseln kann.
Sicher ist von einer Stadt mit einem westdeutschen Pastorensohn (es geht mir hier nicht um Ost oder West, sondern um den Ort der Sozialisierung) an der Spitze und einem, von diesem OBM und den Linken ins Amt getragenen hauptberuflichen Verlegersohn in Sachen „Zinnsoldaten“ wenig bis gar nichts zu erwarten. Wenn man in einer chronisch unterfinanzierten Stadt heldenhaft zur Wahrung der Hochkultur u.a. ein Jahresgehalt von EUR 250.000 (das Gehalt des OBM soll bei der Hälfte liegen) für den Opernintendanten und wohl noch mehr für den Gewandhauskapellmeister (das Gehalt darf lt. Vertrag zw. Kapellmeister und Stadt nicht öffentlich gemacht werden, wobei man sich fragt, wer denn das Ganze finanziert) ausgibt, dann bleibt für die kriegsnahe Kleinkunst nicht viel übrig.
Aber das ist nicht mal die halbe Wahrheit.
Denn die Stadt hat das Torhaus seit der Übernahme durch den Betreiberverein jährlich bezuschusst. Sagen wir es so. Die Mittel kamen aus einem bestimmten Topf und wurden mit Duldung der Stadt für bestimmte Ausgaben verwendet. Nun wurde – warum und wie auch immer – festgestellt, dass Mitteltopf und Verwendungsart nicht zusammenpassen und zweckgebundene Verwendung verlangt.
Dazu kommen von Vertragsgestaltung, eingeplanten und nicht eingetretenen Entwicklungen etc. pp. noch Dutzend andere Faktoren hinzu, die bei genauer Kenntnis wohl nur zeigen würden, dass es Schwarz und Weiß nicht gibt.
Es bleibt nur zu hoffen, dass der Betreiberverein rechtzeitig die Reißleine zieht. Denn jeder Versuch eines erst nach dem Oktober 2013 startenden Neubeginns erhöht das Risiko einer finalen Schließung exponentiell.
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@Voltigeur,
ich bin mir nicht sicher, ob sich aus den Querelen, wie sie im Schwatzmann-Forum geschildert werden, Deine Schlußfolgerungen ziehen lassen.
So unschön die dort geschilderten Vorgänge für die Reiterschaft (egal ob national oder international) sind, halte ich die bekannten Tatsachen für nicht hinreichend, hier Deine Schlüssen zu ziehen, schon gar nicht die Schmähung eines Leipziger Reitstalls.
Nur um kein Mißverständnis zu vermeiden -
ich bin Fußgänger und schaue staunend an, wie anderenorts die Diskussionen laufen.
Aber anderenorts wird gerade die Leipziger Veranstaltung kaputt diskutiert. Meines Erachtens muss das hier nicht auch noch sein.
Jörg
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Das Torhaus in Dölitz ist ja schon seit langer Zeit am "rumkrebsen". Und da die Stadt L keine Unterstützung im Kulturetat übrig hat und scheinbar auch keine anderen Sponsoren bereit sind helfent unter die Arme zu greifen, bleibt erstmal nur dieser Weg. Ich hoffe aber, das zu den Feierlichkeiten im Oktober das Torhaus offen ist. Wenn nicht ist es noch eine Enttäuschung mehr.
Was das "Spiel" mit der Kavallerie betrifft,da habe ich auch nur Kopfschütteln für übrig. Ich werde mir in den Biwaks ein Bild machen von der Anzahl der teilnehmenden Truppen und Pferden, dann werde ich erst entscheiden ob mir dies 15 Euronen für die Schlachtdarstellung wert ist, die 40 € für nen Sitzplatz, hatte ich eh schon als "nö last mal" abgetan.
Momentan bin ich von der Entwicklung etwas geschockt.
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Es ist natürlich ein großes Geschäft für etliche Privatleute und Organisationen. Man kann es aber auch übertreiben. Ich fand die Preise für Stehplätze auf der grünen Wiese schon vor etlichen Jahren totalen Wucher und will mir das nicht nochmal antun. Das Beste waren neben der Gefechtsdarstellung die Treffen mit den Hobbykollegen. Diesmal wird Leipzig wohl nicht viel an mir verdienen, ich wohne privat außerhalb.
Das mit dem Torhaus Dölitz ist wirklich der Hammer und lässt die Aktivitäten der Stadt in einem schlechten Licht erscheinen. Man hat auch in anderem Zusammenhang zunehmend den Eindruck, als würden die Leipziger Institutionen einen gepflegten Hang zur Provinzialität in Kombination mit Futterneid und Raffgier ausleben. Die wirklich spektakulären und wichtigen Sachen werden sowieso von Privatinitiativen initiiert und ausgeführt, was auch besser so ist. Spielt hier behördliches Misstrauen gegenüber erfolgreichen Initiativen "von unten" eine Rolle? Muss man sich gesamtgesellschaftlich gesehen da noch wundern, wenn die Pflege von Kultur immer mehr ins reine Private abgleitet?
Selbst als Laie halte ich Leihpferde bei solchen Veranstaltungen für hochriskant.
Grüße
Gunter
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Das schlimme ist das die Kavallerie praktisch nicht anwesend ist.
Die Auflagen die von Veranstalter vorgegeben wurden sind einfach nicht zu erfüllen.
Es scheint das ein ansässiger Reitstall da auch seine Finger im spiel hat um seine Leihpferde für teueres Tagegeld zu vermieten.
Es scheint überhaupt als wären einige die nicht genannt werden möchten und somit im Hintergrund stehen da einpaar komische Spiele treiben.
Grüsse vom Voltigeur
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Was die Militärmusik betrifft, konnte ich einer Lokalzeitung entnehmen, das z. B. die Villinger Bürgerwehr samt Kapelle, insgesamt 4 Busse, zu einem großen Zapfenstreich nach Leipzig kommt.
Wie Tellensohn schon geschrieben hat, passen weder Uniformen noch Instrumente.
Interessanterweise werden die Kosten der Reise der Bürgerwehr von der Sparkasse Leipzig bezahlt. Irgendwie gibt es Leute, die es schaffen, Geld aufzutreiben.
Hat schon was von einem Jahrmarkt..
Chasseur
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Traurig genug, oder besser völlig unverständlich, zumal vor dem Hintergrund der anstehenden 200-Jahres-Feierlichkeiten.Zitat von Thomas Mischak Beitrag anzeigenHallo zusammen,
zu dem Thema "Leipzig 2013" passt auch die Information
auf der Homepage des Torhauses Dölitz, welches ab
01.07.2013 geschlossen ist - und nur noch nach Voranmeldung
zu besichtigen ist...
Gruß aus Bielefeld
Thomas
Immerhin wird hier mal Klartext und nicht verklausuliert geschrieben :
.....auf Grund mangelnder Unterstützung durch die Stadt Leipzig ...
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