
1.) Wollte er die Welrherrschaft?
Klares Nein!
2.) Wollte er ein System für Europa?
Schwer zu beantworten. Er sah, dass das alte System nicht funktionierte und wollte ein neues, in dem nach Können und nicht nach Herkunft gefragt wurde. Etwas, das moderner war und nicht so festgefahren. Später aber wollte er eine Erb-Dynastie erschaffen (was ja irgendwie ein Widerspruch ist). Interessant ist es hier nach den Gründen zu fragen: Warum das Kaisertum warum ein neuer Adel? Warum sich dann doch wieder gleich machen mit den Herrscherhäusern Europas. Die einzige Antwort, die mir immer wieder in den Sinn kam: Verletzter Stolz (gaaaaanz dolle vereinfacht gesprochen).
3.) Welche weiteren Pläne hatte er?
Meine provokante These: Er wollte ein stabiles Frankreich mit den Grenzen, mit denen er es als Konsul übernommen hatte. Ich denke, hätte man ihn damals einfach in Ruhe gelassen und Frankreich anerkannt, wäre es nicht zu den viele Feldzügen gekommen. Er wollte eben nicht die Weltherrschaft.
4.)Wollte er sonstwas?
Seine Vorstellungen und Pläne in die Tat umsetzen und alle zwingen danach zu handeln/zu leben. Wobei ihm hier die Grausamkeit anderer Diktatoren fehlte und auch keine Ideologie dahinter steckte. Zwang in soweit, dass er glaubte man könne andere zu ihrem Glück zwingen - sie würden es schon einsehen.
Von den anderen Herrschern anerkannt werden (und zwar richtig und nicht nur wie der amerikanische Präsident
, sondern als Gleichberechtigter).Ist doch wieder ein Roman geworden. Das sind aber Fragen, die mich in den letzten zwei Jahren lange beschäftigt haben. Für mich bin ich inzwischen zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen. Richtig muss das nicht sein, aber ich habe endlich das Gefühl diesen Menschen verstanden zu haben. Was ihn antrieb, warum er so handelte, wie er es tat usw.


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