Bonjour
Mal hier nachsehen - müsste was drinstehen
Französische Musketen-/Gewehrmodelle
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Guten Tag! (Mein erster Beitrag hier
)
Ich bekomme nächste Woche ein (hoffentlich halbwegs originales) M 1777/An IX - und nach dem was ich oben über die Laufringbefestigung gelesen habe (Danke, letabac), könnte es sich um das erste Modell handeln. Ehe ich hier aber "die Pferde scheu mache" und zu Diskussionen herausfordere (z.B. bezüglich Punzen), muss ich es erstmal in Händen halten ...
Vorab wüsste ich gern, ob es auch eine deutsche Anleitung dazu gibt, in welcher Reihenfolge das Gewehr auseinandergenommen werden sollte, um z.B. den Schaft zu restaurieren. (Ich habe erst eine französische Seite - ohne Bilder! - dazu gefunden.)
Gibt es einen Anbieter, den Ihr empfehlen könnt, wenn es um einen Gewehrriemen geht?
Danke!
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siehst und das ist das schöne daran, wenn man selber alles herausfindet bzw.es sich selber erarbeitet. natürlich ist man da für einige hilfreiche tipps sehr dankbar.
ich habe gestern ein infanteriegewehr M1777 aus frankreich bekommen, fünf jahre gesucht endlich gefunden es strotzt nur so von abnahmen (poincons). wenn es wem interessiert kann ich es ja hier einmal einstellen, passt ja auch zum thema. nur es dauert halt noch ein weilchen bis ich es ein wenig überarbeitet habe bzw. das poinconspuzzle zusammengestellt habe.
gruß
josef
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Das freut mich josef.Konnte ich auch mal was Nützliches beitragen. Hab mir die Seite ausgedruckt, da könnte man die Fragezeichen ja Ergänzen wen man passende Antworten findet…?? Ja das Heft ist genau das was ich noch gesucht habe. Eine Perfekte Ergänzung zum Französischen Ordonnanzpistolen Buch.Da muss ich Le Tabac mal wieder Danken und natürlich diesem Forum. Es ist ja ohne Empfehlung schwierig die Passende Lektüre zu finden. Was mich noch interessieren würde ist inwieweit es wichtig ist das der Abnahmestempel auf dem Schloss mit dem der Beschlagteile übereinstimmen sollte. Ich habe eine aptierte An13 da sind die punzierungen gleich (M/Krone) und eine da sind sie am schloss (S/?) der Rest ist komplett mit J/Krone .Würde also laut der Liste zur selben Manufaktur passen.
Grüße Claus69 (übrigens mir vorfreude auf 200 Jahre Leipzig VS)Zuletzt geändert von Claus69; 30.07.2013, 10:25.
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danke claus, die adresse ist sehr interessant, ein paar fragezeichen könnte ich sogar noch ergänzen. das heft kann ich dir nur empfehlen.
gruß
josef
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So jetzt habe ich nun endlich das Forum wiedergefunden. Mein in den Favoriten gespeicherter Link wollte nicht mehr zünden. Und gleich wieder ein höchst interessanter Beitrag !!!! Ich habe hier eine interessante Seite entdeckt mit Poincons der jeweiligen Manufakturen und er dazugehörigen Kontrolleure. Vielleicht hilft es ja einigen weiter. Das Heft muss ich mir jedenfalls auch gleich zulegen.Zuletzt geändert von Claus69; 15.08.2013, 20:32.
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DANKE le tabac
rost:
für den Tipp mit dem Tradition Magazine- Du silex au piston, ganz frisch aus Frankreich eingelangt und ich muss sagen es ist eine Bereicherung und sehr aufschlussreich.
Ein muss für einen Sammler.
Ich bin noch auf der Suche nach einem Buch
wo man die Poicons den Namen der Kontrolleuren zuordnen kann.
Le Qui est qui de l aeme en France habe ich da findet man zwar alle Namen der Kontrolleure in sämtlichen Manufacturen aber man kann keine Poicons zuordnen.
Gruß
Josef
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Ja das wer und warum, wann usw...kann man wohl nie so genau feststellen. Ich Denke nur das eine Zielvorrichtung bei einem Gewehr mit glatten Lauf keinen Sinn macht. Ich besitze selbst ein corr an 9 gekürzt, wer dieses Gewehr und warum... wann in dieser Zeit oder eher wahrscheinlich später zivil gemacht worden... das werde ich wohl nie erfahren. Vielleicht weiss Corrado mehr darüber
Gruß
Josef
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Zitat von josef1811 Beitrag anzeigen.
zu Sts, 1777 ist die Modellbezeichnung und die Zahl am Pulversack ist das Baujahr. Eine Kieme auf solch einem Modell habe ich bis jetzt noch nicht gesehen, ich Denke mal das diese nachträglich angebracht worden ist. Das Messingkorn am vorderen Laufring stimmt mit dem Modell überein.
Ja das wusste ich schon. Aber welches Land hat da nachträglich eine Kimme aufgelötet? Denke nicht das es zivil gemacht wurde.
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Danke für den Traid, also für mich als Sammler sind da wieder mal wertvolle Informationen dabei die mir bis dato nicht bekannt waren.
Danke Le tabac für die Empfehlung des Heftes du silex au piston... das werde ich mir selbstverständlich besorgen. Den Boudriot habe ich natürlich schon, ein muss für jeden Sammler.
Leider konnte ich bis dato kein Werk finden in dem die Poicons bzw. Abnahmemarken mit den dazugehörigen Kontrolleurs zu finden sind.
zu Sts, 1777 ist die Modellbezeichnung und die Zahl am Pulversack ist das Baujahr. Eine Kieme auf solch einem Modell habe ich bis jetzt noch nicht gesehen, ich Denke mal das diese nachträglich angebracht worden ist. Das Messingkorn am vorderen Laufring stimmt mit dem Modell überein.
Gruß
Josef
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Hallo,
eigentlich sammle ich nur preußische Infanteriegewehre, aber dennoch habe ich ein franz. Steinschlossgewehr in meiner Sammlung über das ich gern mehr wissen möchte. Das Gewehr wurde in Radeberg in einem alten Haus unter dem 200 Jahre alten Dielenboden gefunden. Interessanterweise wurde damals die Visierung geändert, es hat eine Kimme und ein aufgelötetes Korn auf dem Lauf. Wer kann mir mehr dazu sagen? Auf der Schwanzschraube steht 1777 und hinten am Lauf 1813. Die Mechanik des Schlosses hat kaum Gebrauchsspuren, man kann davon ausgehen dass das Gewehr damals im neuwertigen Zustand versteckt wurde.
(Es geht nur um das untere Gewehr auf den Bildern, das obere ist ein hannoversches Stiftschlossgewehr)
Viele Grüße
StephanZuletzt geändert von STS; 24.01.2013, 16:10.
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muskete
zu guter..letzt kommt ja auch noch das ,,le fusil de marine An IX,,auch
noch hinzu,und dann gab es noch ein carbiener für die,,carabinier,s,,...
das man diese leicht durcheinander bringen und verwechsel kann das
ist doch kein wunder,ähnlich ist es mit de vier 1767 briquet modellen...
(aber da geht es ja noch),dazu kommen noch die ganzen werks,abnah-
me und beschuß poicons.
ein wirklich gutes fachbuch würde da bestimmt weiterhelfen können,denn
die museen sind ja voll mit diesen artefacten (egal ob es sich um waffen,
uniformen,ausrüstungsgegenstände bzw.equiptement handelt)
gruß gr.le tabac
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Gewehre der Grenadiere
Und weil es so spannend ist, habe ich mal die Uniformes und Tradition durchgeschaut und kann passend zur aktuellen Diskussion "nur" einen Beitrag von Vuillemin aus dem Jahre 1993 (Tradition Nr. 191) bieten ... dieser befasst sich mit der Bewaffnung der Grenadiere und geht auch auf die schon hier diskutierten 2 Typen des Modells An IX ein.
Ansonsten sind in den Tradtionheften (bis Nr. 186 liegt mir ein Inhaltsverzeichnis vor) zu lesen:
- Artilleriegewehr Modell 1777 (Nr. 5)
- Modell 1777 (Nr. 27)
- Artilleriegewehr 1770-1870 (Nr. 129)
- Karabiner aus Versailles (Nr. 6, 7, 8)
- Gendarmeriemuskete An IX bis 1890 (Nr. 112/113)
- Kavalleriemuskete An IX (Nr. 12, 14, 28)
- Gewehre der Kaisergarde (Nr. 138)
- Karabiner aus Versailles Modell XII (Nr. 60)
- Kavalleriemusketen Modelle 1816/22 (Nr. 144)
Schöne Grüße
Markus SteinAngehängte Dateien
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Na bitte, besten Dank, so kommt man doch weiter. Die Artilleriemuskete war also deutlich kürzer als alle anderen. Rousselot zeigt sie in der Tat genauso wie die Dragonermuskete, aber auch den doppelten Laufring in Messing.
Grüße
Gunter
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